Wohn- und Geschäftshaus am Nöscherplatz – Baugenehmigungsverfahren steht vor dem Abschluss

Der Bauantrag für das Wohn- und Geschäftshaus am Nöscherplatz kann nach Vorlage der aktualisierten Pläne in Kürze genehmigt werden, diese erfreuliche Nachricht konnte Landrat Thomas Karmasin heute Bürgermeister Andreas Magg mitteilen. Landrat und Bürgermeister sind sich einig, dass damit ein für die Attraktivität der Olchinger Innenstadt wichtiges Projekt realisiert werden kann.

Die Stadt plant auf dem derzeitigen provisorischen Parkplatz ein repräsentatives Gebäude zu errichten, das vor allem mit einem Café und Eisverkauf den Nöscherplatz über das Jahr weiter beleben soll und die Aufenthaltsqualität der Innenstadt steigert.

Als Pächter konnte der überregional bekannte und in Olching ansässige Konditor-Meister Josef Schwalber gewonnen werden. „Ich freue mich, dass wir an dieser Stelle im Herzen Olchings ein tolles Café, mit Eislabor und Pralinenverkauf eröffnen werden, das von früh bis abends zum Verweilen einladen wird. Gerade auch den schönen Platz wollen wir in der Freiluftsaison mit viel Leben füllen!“, so Josef Schwalber.

Über dem Café werden sieben kommunale Wohnungen, gefördert durch die Regierung von Oberbayern, entstehen und im Erdgeschoss eine behindertengerechte öffentliche WC-Anlage, die schon seit langem an dieser Stelle gefordert wird.

Die Fassaden werden aufwendig gestaltet und sind dem ersten Kaufhaus in Olching aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts nachempfunden. „Damit entsteht eine tolle Symbiose aus Alt und Neu, besonders im sensiblen Umfeld unserer schönen Pfarrkirche“, erläutert Bürgermeister Andreas Magg.

Wegen eben dieser unmittelbaren räumlichen Nähe zu einem der bedeutendsten Baudenkmäler in Olching, der neuromanischen Pfarrkirche Peter und Paul, waren im Laufe des Genehmigungsverfahrens umfangreiche und zeitintensive Abstimmungen mit dem Landesamt für Denkmalpflege (LfD) in Bezug auf einzelne Punkte der Fassadengestaltung und der detaillierten räumlichen Situierung in Bezug zur Kirche erforderlich.

Die Lösungen wurden in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit der Kreisbaumeisterin des Landratsamtes Karin Volk abgestimmt. Diese werden kommende Woche noch abschließend dem städtischen Bauausschuss vorgestellt. Im Frühjahr können dann die Baumaßnahmen beginnen.

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