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Näherinnen und Näher für Gesichtsmasken gesucht!

Um die zahlreichen systemrelevanten Mitarbeiter*innen wie auch Ehrenamtlichen mit ausreichend Nase- und Mundmasken versorgen zu können, ist die Stadt Olching auf der Suche nach ehrenamtlichen Näher*innen.

Der erforderliche Stoff wie auch eine Anleitung mit Schnittmuster wird von der Stadt Olching zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der Materialien erfolgt vsl. ab dem 9. April. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Email unter Angabe Ihrer Telefonnummer, Adresse und der ungefähren Anzahl an Masken, die Sie produzieren möchten, an oeffentlichkeitsarbeit@olching.de.

Im Anschluss an die Produktion verteilt die Stadt Olching die Masken nach Dringlichkeit an die entsprechenden Institutionen.

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CSU: Antrag zur Gleichstellung der Kindertagesstätten aller Träger

Die CSU beantragt im Stadtrat heute (Antrag hier):  

  1. Die Stadtverwaltung prüft, ob und inwieweit es erforderlich ist, wegen des mit der Schließung der Kitas verbundenen Gebühren-Ausfalls den freigemeinnützigen und kirchlichen Kita-Trägern, gegebenenfalls auch den privaten, über die bestehenden Defizitdeckungsverträge hinaus zu helfen. Ziel dieser Hilfe soll es sein, den Notbetrieb der Kitas während der Schließung und den Weiterbetrieb nach der Schließung auch personell zu sichern und besondere soziale Härten auszugleichen.
  2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorzulegen.

 Begründung: 

  1. Kurz vor der Stichwahl hat der Erste Bürgermeister in den sozialen Medien den Verzicht der Stadt auf die Elternbeiträge für die Corona bedingten Schließzeiten der Kitas erklärt. Dieser Verzicht ist in der Gebührenordnung der Stadt ohnehin vorgesehen. Gleichwohl hätte diese Entscheidung vom Stadtrat/Hauptausschuss getroffen werden müssen. Der Gebührenverzicht kann nicht durch den normalen Etat der städtischen Kitas ausgeglichen werden. Da er bei den städtischen Einrichtungen auch nicht durch Kurzarbeit o. ä. kompensiert wird, muss ihn der Steuerzahler tragen.
  2. Viele Olchinger Kinder werden nicht in städtischen, sondern in freigemeinnützigen, kirchlichen oder privaten Kitas betreut. Das entspricht dem gesetzlichen Vorrang der nicht-öffentlichen Einrichtungen bei der Kinderbetreuung. Die Mehrzahl dieser Einrichtungen ist gegenüber der Stadt vertraglich verpflichtet, sich bei den Elternbeiträgen an den städtischen Gebühren zu orientieren. Deshalb und wegen der allgemeinen Rechtslage müssen sie in gleicher Weise wie die Stadt auf die Elternbeiträge verzichten. Eine Absprache mit ihnen hätte deshalb nahegelegen.
  3. Bislang bezahlen der Freistaat und die Gemeinden die gesetzlichen Zuschüsse nach dem BayKiBiG weiter und sichern damit den BayKiBiG-Einrichtungen einen Großteil ihrer Einnahmen. Die nicht-städtischen Kitas können auch – anders als die der städtischen – ihre sozialversicherungs-pflichtigen MitarbeiterInnen in Kurzarbeit mit Kurzarbeiter-Geld schicken. Allerdings büßt eine Kita, die ihre MitarbeiterInnen in Kurzarbeit schickt, an Attraktivität als Arbeitgeber ein, insbesondere in der Konkurrenz zu Kitas anderer Kommunen.
  4. Besonders schwierig ist die Situation für die Mittagsbetreuungen incl. der Essensversorgung in nicht-städtischen Einrichtungen. Aufgrund der sehr hohen Anzahl an Kindern an allen drei Grundschulen sind die Gebührenausfälle auch besonders hoch. Zudem sind hier überwiegend Mitarbeiterinnen auf Minijob-Basis beschäftigt, die bisher vom Kurzarbeitergeld ausgenommen sind. Gerade sie werden aber – Stichwort Betreuungsgarantie – künftig in deutlich größerer Zahl benötigt.
  5. Im Interesse der Betreuung unserer Kinder ist es daher geboten, unverzüglich zu prüfen, ob und wie durch Hilfen der Stadt die Attraktivität unserer nichtstaatlichen Kitas erhalten und deren Weiterbetrieb gesichert werden muss.

Gez.

Maximilian Gigl                                                      Josef Neumaier

 

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GRÜNE: Telefonsprechstunde mit Dr. Ingrid Jaschke, Stadtratsmitglied

Dr. Ingrid Jaschke
Fraktionsvorsitzende
B 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Olching

Einladung der GRÜNEN-Fraktion zur Telefonsprechstunde mit Ingrid Jaschke:

Donnerstag, 02.04.2020, 17.30 bis 18.30 Uhr. Kontaktaufnahme unter Tel. (08142) 41543.

Wir freuen uns mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und greifen Ihre Fragen, Anregungen oder auch Beschwerden gerne auf.

Dr. Ingrid Jaschke
Fraktionsvorsitzende B 90/DIE GRÜNEN

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Kindergarten St. Elisabeth in Esting: Büchertisch

Auch in diesem Jahr wurde in Zusammenarbeit mit dem Olchinger Buchladen ein Büchertisch zu Ostern für den Kindergarten St. Elisabeth in Esting organisiert. Gerade in der wirtschaftlich schwierigen Zeit ist Kreativität gefragt und im Hinblick auf die Unterstützung der lokalen Geschäfte, wollten der Elternbeirat den Büchertisch in diesem Jahr nicht einfach ausfallen lassen. Kaum war die Idee geboren und allesamt begeistert. Herr Mesinovic vom Olchinger Buchladen hat in kürzester Zeit eine schöne Bücherauswahl mit Geschichten vom Osterhasen bis hin zur Kinderbibel zur Verfügung gestellt.

Alle Eltern des Kindergarten St. Elisabeth können somit online auf schnellstem Wege bestellen. Die Lieferung der Bücher erfolgt kostenlos per Post oder ganz sportlich mit dem Fahrrad im Umkreis von Olching.

Der Elternbeirat des Kindergarten St. Elisabeth in Esting

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SPD: Überzeugendes Stichwahlergebnis für Andreas Magg

Kommentar von Alfred Münch, SPD Olching:

Angesichts der Umstände und der unseriösen Attacken der „Konservativen Einheitsfront Olching“ aus CSU / FWO auf Bgm. Andreas Magg hat dieser in der Stichwahl ein überzeugend klares Ergebnis erreicht.

Die SPD Olching und ich persönlich gratulieren zur Wiederwahl sehr herzlich.

Wie erwartet ist das Ergebnis eindeutig und zeigt das Vertrauenspotential, dass die bisherige Arbeit von Andreas Magg erbracht hat.

Die Olchinger WählerInnen können sicher sein, dass die Stadt mit Andreas Magg eine gute Zukunft vor sich hat, sofern die jahrelang anhaltende Stänkerei des (bisherigen???) Fraktionsvorsichtenden der CSU und die vor der Wahl aufgetauchten hinterhältigen persönlichen Attacken auf die Amtsführung Maggs künftig einer verantwortungsvollen politischen Arbeit der künftigen Stadtratsfraktionen von CSU und FWO weichen.

Dies wird zu beobachten und ggfls. auch zu bewerten sein.

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SPD: Der Mann der Stunde: Andreas Magg

Kommentar von Marina Freudenstein, SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Olching

Über die Zusammensetzung des Stadtrats haben die Bürger am 15. März entschieden. Die SPD hat dabei ein starkes Votum bekommen und sie kann mit sieben Stadträten weiterhin bürgernahe und nachhaltige Politik für Olching mitgestalten. Die SPD Fraktion ist dabei jünger und weiblicher geworden. Das ist ein doppelter Erfolg. Ich danke unseren Wählerinnen und Wählern sehr für die vielen Stimmen, die die Kandidaten der SPD und ich persönlich bekommen haben. Mit diesem Auftrag darf und will ich weitere sechs Jahre Verantwortung für Olching übernehmen.

Am Sonntag geht die Kommunalwahl aber noch in die zweite Runde. Die Stichwahl entscheidet, wer als Bürgermeister in den kommenden Jahren die Entwicklung unserer Stadt entscheidend prägen wird, wer die Verwaltung und die städtischen Einrichtungen führen und wer die strategischen, wirtschaftlichen und politischen Impulse und Initiativen entwickeln und auf den Weg bringen wird.

Mit Andreas Magg haben wir seit 12 Jahren einen Bürgermeister, der gezeigt hat, wie man eine Stadt vor den Toren der Metropole München im 21. Jahrhundert voranbringt, wie man die Tradition und Identität der Stadtteile erhalten und gleichzeitig ganz Olching gemeinsam Stadt sein kann. Er hat bewiesen, dass er auch umsetzen kann, was er tun möchte und was zu tun ist. Er hat unsere Stadt wirtschaftlich stärker gemacht, die soziale Infrastruktur für Kinderbetreuung, Sport- und Freizeitangebote deutlich verbessert und die Energiewende eingeleitet.

Es gibt aber auch noch einiges zu tun – und wir stehen am Anfang einer Krise, wie sie noch keiner von uns erlebt hat – und für deren Bewältigung es keine Rezepte gibt. Jetzt wird sich wieder zeigen: Politik wird nicht nur ganz weit weg in Berlin, Brüssel oder New York gemacht – sondern ganz nah und unmittelbar in unseren Gemeinden und Landkreisen. Die Corona Pandemie wird unser Leben, unseren bisherigen Alltag in den nächsten Monaten massiv einschränken. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen werden wir noch in einigen Jahren spüren.

In einer Krise, in der der Ausnahme- zum Normalzustand wird, ist eine glaubwürdige, zuverlässige und anpackende Persönlichkeit an der Spitze der Stadt wichtiger denn je. Auch aus diesem Grund ist Andreas Magg jetzt der Beste für Olching und die Menschen in unserer Stadt.

Marina Freudenstein
SPD Fraktionsvorsitzende

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vhs.daheim: Online-Kurse der Volkshochschulen

Jährlich nehmen rund zwei Millionen Menschen in Bayern die Angebote der bayerischen Volkshochschulen wahr. Die Aussetzung des Präsenzkursbetriebs durch die Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung trifft auch die Volkshochschulen und v.a. ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer hart.

Volkshochschulen sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der Integration. Das bleiben sie auch während der aktuellen Gesundheitskrise mit ihren notwendigen Ausgangsbeschränkungen und der gebotenen „sozialen Distanzierung“. Zum Glück haben die Volkshochschulen in Vorkrisenzeiten Geld und Grips in die Entwicklung online-gestützter Lehr- und Lernangebote und die Qualifizierung des vhs-Personals dafür investiert.

So brauchen sie jetzt nicht wirklich zusperren, sondern können ihre Bildungsverantwortung weiterhin wahrnehmen. „vhs.daheim“ bietet ein interessantes, vielfältiges und für alle kostenfreies Online-Programm. Am Vormittag gibt es „klassisches“ vhs-Programm mit Kurselementen aus verschiedenen Programmbereichen, am Abend werden Vorträge, Seminare, Lesungen, Konzerte und Gespräche mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten bzw. Künstlerinnen und Künstlern gestreamt. Unter anderem mit dem Astrophysiker Dr. Andreas Müller, der SZ-Journalistin Felicitas Wilke oder dem Kabarettisten Thomas Mayer. Den Angeboten muss man nicht einsam lauschen, sondern kann sich am Diskurs beteiligen, z. B. via Chat. Ansteckungsgefahr besteht allenfalls insofern, dass man vom digitalen Austausch und vom Online-Lernen nicht mehr lassen will.

Anbei das Programm von „vhs.daheim“ für die aktuelle Woche. 

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Stadt Olching: Die verrückte Reise durch GeiselOlchEstlFing

Egal ob als Neubürger oder Stadtkenner, mit Familie oder alleine, können Sie Ihre Lieblingsstadt jetzt auch spielerisch erkunden. Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchte die Stadt Olching nicht nur Information und Hilfe, sondern auch ein wenig Spaß und Abwechslung bieten. Daher wurde kurzfristig das Spiel „Die verrückte Reise durch GeiselOlchEstlFing“ entworfen. Das Brettspiel ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet und führt auf einem Spielbrett mittels Wissensfragen durch die Stadt Olching. Auch einige Quatsch-Fragen, die einfach nur Spaß machen sollen, sind dabei.

„Da alle Veranstaltungen in unserer Kulturwerkstatt abgesagt wurden, haben sich die Kolleginnen aus der Kulturabteilung gefragt, wie sie den Bürgerinnen und Bürgern jetzt einen unterhaltsamen Lichtblick bieten können, “ erklärt Bürgermeister Andreas Magg die Entstehung der Spielidee. „Es ist schnell erklärt, für Klein und Groß gleichermaßen lustig und außerdem lernt jeder noch was Neues über unsere schöne Heimatstadt.“

Das Spielbrett, die Anleitung wie auch zahlreiche Fragenkärtchen können ab sofort auf der Homepage der Stadt Olching heruntergeladen werden. Ausdrucken, ausschneiden und los geht’s! Außerdem wird das Spielbrett in der kommenden Ausgabe des Mitteilungsblattes (Erscheinungsdatum 1. April 2020) auf der Mittelseite abgedruckt, so dass es einfach herausgelöst werden kann. Weitere Fragen werden im Laufe der nächsten Woche auf der städtischen Homepage zur Verfügung gestellt. Gerne nehmen wir Ihre Ideen auf. Sprechen Sie uns einfach an: kultur@olching.de.

Übrigens so ganz absurd ist der Name des Spiels nicht. Im Rahmen der Gebietsreform 1978 stand auch eine Umbenennung der neuen Gemeinde im Raum, wie z.B. Olchestach oder Estbulling. Die Stadt Olching wünscht viel Spaß!

 

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Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag, den 31. März 2020, um 18:30 Uhr

Die Stadt Olching möchte Sie herzlich zur Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag, den 31. März 2020, um 18:30 Uhr einladen.

Erster Bürgermeister Andreas Magg freut sich über Ihr Kommen!

 

Bemerkung der Stadt Olching, Frau Henderichs auf Nachfrage:

Laut Mitteilung des bayerischen Innenministeriums bleiben Sitzungen öffentlich. Die Handlungsfähigkeit der Kommunen muss aufrecht erhalten werden und dazu gehört auch die öffentliche Diskussion und Entscheidung, an der jeder teilhaben können muss, auch wenn er keinen Internetzugang besitzt.

Ein Streaming ist bislang nicht geplant und die Umsetzung dessen auch schwierig, da unsere EDV-Abteilung völlig überlastet ist. Dennoch werde ich diese Idee gerne vortragen.

Da wir aber kaum Tagesordnungspunkte haben, gehen wir nicht davon aus, dass viele Bürger*innen teilnehmen werden. Die zehn Mitglieder des Hauptausschusses werden im Außenkreis Platz nehmen, so dass der Sicherheitsabstand leicht eingehalten werden kann. Um diesem Problem vorzubeugen und auch da faktisch keine dringenden Tagesordnungspunkte vorliegen, wurde die Stadtratssitzung am 2. April bereits abgesagt.

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GRÜNE Olching: Stoppt die Abholzung – Klimaschutz jetzt!

Dr. Ingrid Jaschke Fraktionsvorsitzende B90/Die Grünen Olching; Ariane Zuber Vorsitzende BN Ortsgruppe Gröbenzell
(Foto wurde noch vor der jetzt gültigen Kontaktsperre erstellt)

Die massiven Abholzungen bis Ende Februar am Alten Bahndamm entlang der August-Exter-Straße, aber auch an Amper und Amperkanal sowie an der Roggensteiner Straße Richtung Emmering sind bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf großes Unverständnis gestoßen. Insbesondere Kahlschläge wie am Alten Bahndamm werden in Zeiten der Klimakrise heftig kritisiert.

Offenbar wurde die Rodung am Alten Bahndamm in Olching in enger Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde durchgeführt. Seitens der Behörde wurde auf Nachfragen erklärt, die Fällungen seien aufgrund des Eschentriebsterbens sowie im Zuge der Herstellung eines Biotops als artenreicher Magerrasen notwendig gewesen. Seitens der Deutschen Bahn, Eigentümerin des Alten Bahndamms, wurde bestätigt, dass die Fällungen im Rahmen der Durchführung einer Ausgleichsmaßnahme für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Fürstenfeldbruck-Buchenau erfolgten.

Ariane Zuber, Vorsitzende der Gröbenzeller Ortsgruppe des Bund Naturschutz, moniert: „Hier das Eschentriebsterben für die Totalabholzung heranzuziehen kann nicht angehen, denn auf dem betroffenen Abschnitt des Alten Bahndamms wuchsen überwiegend Ahorn und Buchen, Eschen kamen hier überhaupt nicht vor“. Eine Beobachtung, die von Anwohner*innen und Kennern des Gebiets mehrfach bestätigt wird.

Dr. Ingrid Jaschke
Fraktionsvorsitzende
B 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Olching

„Die Entwicklung eines blütenreichen Magerrasens an sich ist nicht zu bemängeln, jedoch ist die Totalabholzung eines seit Jahrzehnten eingewachsenen Baumbestands mit entsprechender Fauna und Flora damit nicht zu rechtfertigen. Mit einem Kahlschlag wird die Lebensgrundlage für diese Lebensgemeinschaft abrupt vernichtet“ gibt Ingrid Jaschke, Kreis- und Stadträtin zu bedenken. „Das Mittel der Wahl wäre eine behutsame – also schrittweise – Schaffung von freien Lichtungen. Dort könnte die initiale Entwicklung eines Magerrasens mit der dazugehörigen Fauna stattfinden und gleichzeitig wäre der aktuelle Lebensraum noch in Teilen verfügbar. Die Organismen hätten somit die Chance, sich in ihrem Verhalten den sich allmählich veränderten Lebensraumbedingungen entsprechend neue geeignete Lebensräume zu suchen“ sind sich Ingrid Jaschke und Ariane Zuber einig.

Auch im Naturschutz müssen in Zeiten eines rasanten Artensterbens die Strategien angepasst werden. Eine Vernichtung von intakten Lebensräumen – und hier insbesondere von CO2-speichernden Wäldern und waldähnlichen Strukturen – ist auch mit der Absicht, anderweitige Biotope zu schaffen, nicht mehr zeitgemäß und völlig unangemesse

n.

Ingrid Jaschke                       und                                 Ariane Zuber
Fraktionsvorsitzende                                                   Vorsitzende
B 90/DIE GRÜNEN                                                     BN Ortsgruppe Gröbenzell

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CSU Olching Wahlaufruf: Leben in Zeiten des Corona-Virus

von Josef Neumaier, CSU Olching:

Leben in Zeiten des Corona-Virus heißt, sorgsam sein. Vermeidbare persönliche Kontakte tatsächlich vermeiden, um sich selbst und um andere vor Ansteckungen zu schützen. Leben mit dem Corona-Virus heißt auch, dankbar sein. Wir haben denen zu danken, die in Arztpraxen, Krankenhäusern und Labors ihre Pflicht erfüllen, ungeachtet des Risikos, sich selbst anzustecken.

Trotz der notwendigen Einschränkungen müssen wir alle essen und trinken. Deshalb danken wir denen, die sich in Logistik und Läden vielen und schon deshalb riskanten Kontakten aussetzen müssen. Verkäuferinnen gehören zur lebenswichtigen Infrastruktur.

Möglichst viele Bereiche der Wirtschaft, insbesondere auch der Landwirtschaft, müssen so gut wie möglich weiterarbeiten, damit wir auf Dauer durchhalten. Danken wir daher denjenigen, die weiterhin täglich ihrer ganz normalen Arbeit nachgehen!

Als Stadtrat erkenne ich auch die Leistung derjenigen besonders an, die die Kommunalwahlen vorbereiteten, durchführten und Stimmen auszählten. Sie und alle Bürger, die sich an der Wahl beteiligen, tragen dazu bei, dass unsere öffentliche Ordnung weiterhin funktioniert.

Jetzt machen Sie bitte noch bei der Stichwahl mit! Ich wähle Maximilian Gigl.

Zum Schluss darf den Wählern danken, die mir und unserer Liste bereits ihre Stimme gegeben haben. Ich verspreche: Wir, die Stadträte aller Fraktionen werden uns bemühen, auch in diesen Zeiten dem Auftrag der Wähler gerecht zu werden.

Josef Neumaier

CSU Stadtrat in Olching

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GRÜNE OLCHING: FWO auf Abwegen

Kommentar zur Diskussion um die Wahlempfehlung der FWO von Frau Dr. Jaschke, B90/DIE GRÜNEN:

Dr. Ingrid Jaschke
Fraktionsvorsitzende
B 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Olching

Natürlich gibt es Gründe, den bisherigen Politik- und Führungsstil im Olchinger Rathaus zu kritisieren, nicht zuletzt, weil Bürgermeister Magg und die SPD-Fraktion in den vergangenen 6 Jahren immer wieder die Mehrheit jenseits der CSU missachtet und statt dessen mit der CSU zusammengearbeitet haben. Dass sich die FWO mit ihrer dezimierten Fraktion nun ihrerseits mit konstruierten Gemeinsamkeiten der CSU an den Hals werfen und für sich beanspruchen was sie am politischen Gegner kritisieren, macht ihre Kritik leider völlig unglaubwürdig.

Weder bezüglich der Planungen zur Paulusgrube noch bei der Entwicklung des Gewerbegebiets an der B471 waren bisher aus CSU-Kreisen kritische Stimmen zu hören. Nun soll eine in Windeseile nach der Wahl herbeigeredete Annäherung vorgaukeln, es gäbe mehr Gemeinsamkeiten als bisher gelebt.

Die FWO empfehlen Herrn Gigl u.a. weil er angeblich eine Realschule bauen wird. Weiß Ewald Zachmann nicht, dass weiterführende Schulen Saches des Landkreises sind und diese Schule seit Jahren vom CSU-Ministerium und der CSU- und FW-Mehrheit im Kreistag abgelehnt wird? Ebenso wie eine FOS/BOS in Olching. Sowas nennt man Wähler*innen für dumm verkaufen.

Ganz zu schweigen von dem strittigen Thema Südwest-Umfahrung, dessen eifrigste Verfechterin der CSU-Fraktion angehört. Wird unter dem Mäntelchen der Wahlempfehlung für die CSU gar die bisher klare Haltung der FWO-Fraktion gegen dieses unsinnige Straßenbauprojekt aufgegeben? Erstaunen würde es mich angesichts des Herumlavierens manches namhaften Landtagsabgeordneten aus den Reihen der Freien Wähler nicht.

Die bemühte und fadenscheinige Argumentation der durch einen Vertrauensverlust der Wähler*innen gestutzten FWO sind ein Armutszeugnis für diese Gruppierung – die so offensichtlich Machterhalt in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt. Und damit ungewollt die Haltung von uns Grünen, keine Wahlempfehlung auszusprechen, bestätigt. Denn uns liegt nichts daran, aus taktischem Kalkül und in der Hoffnung auf den einen oder anderen Posten unsere Glaubwürdigkeit über Bord zu werfen. Unsere Wählerinnen und Wähler werden sicher auch ohne unseren Rat bedacht abwägen und entscheiden, wem sie ihre Stimme geben wollen.

Ingrid Jaschke

Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Olching für B 90/DIE GRÜNEN

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Solidarität der Fußballer über Kontinentalgrenzen

Wenn sich zwei Menschen verschiedener Kulturen, irgendwo auf dem Globus treffen, dann können sie sich immer über ein Thema austauschen. Der Fußball sorgt immer für Gesprächsstoff. Sport verbindet über Grenzen, Kontinente und Rassen hinweg.

So sieht die Schule in Bomongo heute aus. Im Rahmen des Projektes 1000 Schulen für die Welt wollen die Kolpingfamilie Olching und der Landkreis für ein neues Gebäude sorgen

Darum unterstützen der TSV Geiselbullach-Neu-Esting und der TSV 1860 Rosenheim das Projekt 1000 Schulen für die Welt im Kongo. Sie sehen sich für ihre Fußballkameraden in Afrika in der Verantwortung.

Im Rahmen des Projekts 1000 Schulen für die Welt baut die Kolpingsfamilie eine Schule in Bomongo in der Demokratischen Republik Kongo. Dabei arbeitet sie eng mit dem Landkreis Fürstenfeldbruck zusammen. Bomongo liegt im ärmsten Teil des ärmsten Landes der Welt. Sie Schule wird etwa 40 000 € kosten. Die meiste Arbeit wir dabei in ehrenamtlich von den Dorfbewohnern geleistet.

Helmut Dellinger, der Präsident des TSV Geiselbullach-Neu-Esting organisierte Fußballtrikots für die freiwilligen Arbeiter der Schule Bomongo im Kongo

Aber es geht nicht nur ums Geld. Insgesamt 15 Sätze Trikots gehen an die freiwilligen Arbeiter. Damit soll ihr Arbeitseinsatz belohnt werden. Zudem ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen im Fußballsport Leistung zeigen dürfen. Für eine neue Schule in Togo gab es gab es eine ähnliche Aktion. Von den Trikots der dortigen Mannschaft waren die Gegner so beeindruckt, dass sie ein Jahr lang jedes Spiel gewannen. Dies wünschen die Spieler des TSV Geiselbullach-Neu-Esting und des TSV 1860 Rosenheim auch ihrer Fußballmannschaft in Bomongo.

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vhs goes online: Kurse und Vorträge im live-stream

Ab sofort gibt es zur Überbrückung der kursfreien Zeit unser zusätzliches Online-Angebot: vhs.daheim

Wir starten schon heute Abend mit dem LiveStream Kommunikation in Zeiten der Krise mit Dirk von Gehlen

Weitere Vorträge von „Gesundheitsgymnastik zu Hause“ über „Kinder erobern die Küche“ bis „Ein kleines Konzert“ in Ihrem Wohnzimmer . Schauen Sie einfach immer mal bei uns auf www.vhs-olching.de vorbei – es ist noch mehr in Planung!

Wie es funktioniert? Sie melden sich an, wir senden Ihnen einen Link und alle weiteren Informationen per E-Mail zu und Sie nehmen „live“ an Ihrem Webinar teil; d.h. der Unterricht findet ausschließlich online statt – Sie können also von zu Hause aus teilnehmen! Die individuelle Betreuung während des Kurses findet in der Regel per Chat statt.

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SPD OLCHING: Freie Wähler Olching degenerieren zum politischen Familienbetrieb mit CSU-Ankettung

Stellungnahme von Herr Alfred Münch, SPD Stadtratsfraktion:

Papa Gigl hat die FWO endgültig zum CSU-Anhängsel degradiert. Jede politische Wahrhaftigkeit und Berechenbarkeit opfert diese Truppe nun dem Familieninteresse Gigl Papa-Gigl jun. , die gerne Bürgermeister würden. Dabei wird politisch inhaltlich gebogen, bis die Bohnenstange bricht.

Sieht man sich die publizierten Gründe für die Wahlempfehlung an, und kennt man die bisherigen Positionen von FW sowie CSU sowie das Stimmverhalten im Stadtrat und Kreistag der beiden, fasst man sich an den Kopf und fragt sich, wie weit FWO und CSU noch gehen wollen beim Wählerveraaaa….lbern. Sind das nur die Gigl´s , oder wird das von den FWO-Mitgliedern getragen?

Die neue FW-Vorsitzende tut sich dabei mit besonderer Ahnungslosigkeit oder besonderer Dreistigkeit der Argumentation hervor, wenn sie hervorhebt, die Positionen der CSU zur Paulusgrube sowie die Tatsache, dass Maxi Gigl die Errichtung einer Realschule in Olching unterstütze, seien die wesentlichen Gründe für die FWO-Empfehlung und keineswegs die Gigl Papa-Gigl jun.- Verbindung.

Hat die Dame nicht mitbekommen, dass die Forderung nach einer Realschule in Olching jahrzehntealt ist. Seit vielen Wahlperioden immer wieder von der  Kreis- und der Orts-SPD beantragt, in den letzten Jahren mehrfach von Bgm. Andreas Magg? Das haben CSU und Freie Wähler im Kreistag als zuständigem Gremium immer wieder abgelehnt.

Nun ausgerechnet dies als Grund für eine Wahlempfehlung zu benennen, ist politisch eine unterirdische Wählertäuschung, ist nicht mehr zu überbieten an Frechheit und Verdummungsversuch!

Zur Paulusgrube mag ich den OlchingerInnen nur noch raten: Da werden Sie massiv von FWO und CSU gemeinsam hinter die Fichte zu führen versucht! Die FWO hatte im Stadtrat nie konkrete Veränderungen vorzubringen. Die CSU hat alle bisherigen Planungsschritte im Stadtrat beschlussmäßig mitgetragen.

Die Planung ist stets in aller Öffentlichkeit beraten worden. In mehreren öffentlichen Veranstaltungen sind die Planungsschritte – von den Anfangsüberlegungen bis zu den heute in der öffentlichen Anhörung befindlichen Vorschlägen – kommuniziert und diskutiert worden. Transparenter ging es nicht!

Im Wahlkampf tauchten dann völlig unhaltbare Argumente auf wie z.B. heimliche Investorengespräche, Hinterzimmerplanung usw., dazu Horrorzahlen zu Nutzungen, Verkehr usw.

Die Urheber solcher Gerüchte haben entweder die Entstehungsgeschichte der Planung nicht mitbekommen, sich nie um Informationen bemüht oder sie lügen bewusst. Mein Appell an die Wähler: Machen Sie sich selbst ein Bild, sichten Sie die Planung, lassen Sie sich im Rathaus die Dinge erklären. Fragen Sie, was Sie bewegt. Sie bekommen zu allem Antwort!

Ich selbst habe als Fachreferent diese Planung mit wachsen sehen, konnte darauf Einfluss nehmen, halte diese Planung für einen Riesenfortschritt für die Olchinger Zentrumsplanung. Dort entsteht Wegweisendes für Olching, im nächsten Jahrzehnt für viele weitere Jahrzehnte wirkend , weit über meine Zeit hinaus!

Zum Rest der FWO-Argumente habe ich bereits in meiner Kommentierung von deren Veröffentlichung im OlchingBlog ausführlich Stellung genommen.

Zur zwischen CSU und FWO bisher umstrittenen Südwestumfahrung Olching bleibt mir nur ein Nachtrag mit folgenden Fragen: War der scheinbare Widerstand des jahrzehntelang anscheinend wacker gegen die Umfahrung als Bürgermeister, als Rechtsanwalt sowie danach als Gemeinde-/Stadtrat kämpfenden Ewald Zachmann doch nur ein lukratives Rechtsanwaltsmandat? Oder hat er etwa innerhalb der FWO nichts mehr zu melden und hat sich dem politischen Familienbetrieb Gigl-Gigl nun gefügt? Geht es ihm so, weil er am Sessel klebt?

Alfred Münch

(noch 5 Wochen) Mitglied des Stadtrats Olching (SPD), Referent für Stadtentwicklung, Umwelt, Energie und Klimaschutz

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FREIE WÄHLER OLCHING: Stellungnahme zu den Vorwürfen der SPD

Die Erklärung der SPD-Fraktionsvorsitzenden kann nicht unwidersprochen bleiben. Hierzu die Stellungnahme der Stadtratsfraktion der FWO:

Das Statement von Marina Freudenstein strotzt vor Polemik und Widersprüchlichkeiten. Jeder weiß, dass SPD und CSU bis zur Unkenntlichkeit die letzten 6 Jahre zusammengearbeitet haben. Zu Beginn haben sie die Bürgermeisterposten schön unter sich verteilt. Wenn ihre Behauptungen, dass die städtebaulich verfehlten Maßnahmen wie der Gewerbepark an der B 471, die Planung der Paulusgrube, die Südwestumfahrung zu 100% der CSU entsprechen, haben die SPD und Magg den Willen der CSU vollzogen. In der Tat hat Magg 6 Jahre lang die Mehrheit jenseits der CSU, nämlich Grüne, FWO und SPD – immerhin mit ihm 18 von 30 – nie genutzt. Sechs Jahre wurden die Vorstellungen der FWO und der anderen weitgehend mißachtet. Sechs Jahre hat die SPD erklärt, wir stimmen nicht gegen „unseren Bürgermeister“, auch wenn die Fraktion anderer Meinung war (z.B. Rathaus in der Paulusgrube, Begrenzung der Tiefgaragenplätze am Bahnhof und einiges mehr). Jetzt laufen die SPD-Recken fast Amok, weil sie befürchten, von dieser Knute befreit zu werden. Die große Koalition muss im Interesse Olchings beendet werden.

Und nun zu den Fakten:

Gewerbepark an der B 471 ein Investoren-Modell: Es wurden alle Eide geschworen, dass dort der Wille der Stadt umgesetzt wird. Keine Verkaufsstätten. Der Investor mache das, was die Stadt wolle. Was ist geschehen: Interessierte Olchinger Betriebe wurden vom Investor vergrault. Entstanden sind Logistikhallen. Mit Amazon wurde der größte Onlinehändler angesiedelt. Im Rathaus hilfsloses Achselzucken. Mann könne nichts machen. Man hat den Investor gewähren lassen, der immer auf seine Wirtschaftlichkeit verwies.

Südwestumfahrung: Die Straßenbauamt hat immer wieder erklärt, dass die Straße nicht gegen den Willen der Stadt gebaut werde. Es gab zunächst eine Mehrheit von FWO, Grüne und SPD dagegen. Dann fiel die SPD um und schloss sich der CSU an. Magg klammert sich selbst nach Kenntnis der neuen Hochwassergefahren an dieses landschaftszerstörerische Projekt. Er forciert dieses sogar, indem er das Straßenbauamt ermuntert, vorgezogen mit dem Bau des Kreisverkehrs bei der Römerstraße zu beginnen.

Paulusgrube: Man braucht kein Experte zu sein, um zu erkennen, dass diese Planung mit 16.000 qm Gewerbeflächen (mehr als in der Hauptstraße vorhanden) und weiteren  prognostizierten 5.000 Kraftfahrzeugbewegungen täglich der Tod des jetzigen Zentrums von Fachgeschäften sein wird (s. Pasing nach der Errichtung der Pasing-Arkaden). Solche Monsterplanungen dienen nicht der Entwicklung einer klimafreundlichen und die Aufenthaltsqualität stärkenden Stadtmitte, sondern bedienen die Gier von Investoren, denen – s. Gewerbepark an der  B 471 – die Verwaltung nicht gewachsen ist. Was mal mit einer Bürgerbeteiligung vernünftig begonnen hatte, die übrigens mehr öffentliche Angebote wünschten, soll jetzt auf dem Altar der Finanzhaie geopfert werden. Der Entwurf wurde noch selbst gegen das Grummeln der SPD-Fraktion von Magg vor den Wahlen durchgepeitscht. Die Planung gehört auf dem Prüfstand!

Graßlfinger Moos: Die Breitbandverkabelung sollte nach dem Willen von Magg und der Verwaltung zurückgestellt werden. Es waren Graßlfinger Bürger, die dagegen Sturm liefen und die Informationen lieferten, die zu einer anderen Mehrheitsentscheidung im Stadtrat führte. Die Graßlfinger sind gewohnt, für sich zu kämpfen. So haben sie in privater Initiative für den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung und die Verlegung des Rohrnetzes auf eigene Kosten gesorgt. Die dortigen Bewohner haben darüberhinaus Anspruch, dass ihr Lebensumstände so rechtssicher gestaltet werden, dass sie nicht um jeden Quadratmeter Erweiterung ihres Wohnraumes betteln müssen.

Realschule: Die FWO hat für eine Realschule in Olching gekämpft, als Magg noch gar nicht aktiv war. Nachdem die SPD nur noch 7 von 70 Kreisräten stellt, ist es Zeit, mit der CSU einen gangbaren Weg zu finden, um diese berechtigte Forderung endlich umzusetzen. Anträge stellen genügt nicht.

Das Wesen der Demokratie besteht darin, dass die Bevölkerung in Wahlen die Weichen für die Zukunft ihres unmittelbaren Lebensumfeldes stellt. Mit der Stichwahl wird zwar nicht das Schicksal der Stadt endgültig entschieden, jedoch die Richtung vorgegeben. Ein weiter so bedeutet in der Regel keinen Fortschritt, sondern eher die Fortsetzung begangener Fehler.

Ewald Zachmann

Vorsitzender der FWO-Stadtratsfraktion

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FREIE WÄHLER OLCHING: Leserbrief zu diversen SPD-Beiträgen im Zusammenhang mit der FWO-Wahlempfehlung

Falsche Unterstellungen, absurde Mutmaßungen und Schmähungen. Das ist die Reaktion bekannter SPD-Anhänger auf die sachlich sehr gut begründete Stichwahl-Empfehlung der FWO zugunsten von CSU-Herausforderer Maximilian Gigl.

Einige der hier veröffentlichten, arg polemischen SPD-Beiträge erinnern doch sehr an die Reaktion einer verschmähten Braut – zu gerne hätte der Amtsinhaber für sich selbst eine entsprechende Stichwahl-Empfehlung bekommen. Diese konnte es aufgrund seiner Leistungsbilanz nicht geben.

Der SPD-Bürgermeister hat es noch immer nicht begriffen, dass er nicht nur aus Sicht der FWO keineswegs der Strahlemann ist, als der er sich selbst gerne inszeniert.

Beispiel Arbeitsplätze: Olching hat nach 14 Jahren mit einem SPD-Bürgermeister an der Spitze weniger Arbeitsplätze als der Landkreis-Durchschnitt.

Beispiel Umweltschutz: 100 Bäume gepflanzt in sechs Jahren – so stellt sich die Olchinger SPD praktischen Klimaschutz vor. Ich finde das eher lächerlich: Soviele Bäume habe ich in dieser Zeit als Privatmann gepflanzt, darunter über 50 Obstbäume.

Beispiel Bürgernähe: Der SPD-Bürgermeister bewilligt im Eiltempo Sonderkonditionen für einen einzelnen betuchten Mitbürger – andere müssen lange warten, bekommen, siehe Graßlfinger Moos, zahlreiche Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Und was macht diese Olchinger SPD? Feiert sich und ihren Bürgermeister mit dem Slogan „Olching – echt stark“. Wie peinlich.

Und jetzt schießen die Olchinger Genossen wild verbal um sich. Ganz offenbar führt hier die ANGST vor dem Machtverlust die eine oder andere SPD-Feder… Noch ein Grund mehr, einen Politikwechsel einzufordern.

Fakt ist: Politik ist kein Wunschkonzert und es ist die Pflicht jeder Gruppierung, die nicht nur herumnörgeln will, möglichst viele ihrer Ziele umzusetzen. DAS ist der Hintergrund dieser Stichwahlempfehlung: Die Freien Wähler Olching sind NICHT mit der bisherigen Amtsführung zufrieden und erwarten von Maximilian Gigl eine deutliche Besserung. Sie haben sich die Entscheidung für den CSU-Bewerber wahrlich nicht leicht gemacht und sind nicht den bequemen Weg des „Wir äußern uns nicht dazu“ gegangen.

Aus Verantwortung für die Zukunft unserer Heimatstadt: Wir brauchen in Olching den Politikwechsel. Jetzt.

Peter Knoll

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SPD: Presseerklärung zur Wahlempfehlung der FW Olching (FWO) für Maxi Gigl (CSU)

Wahlbetrug der CSU – Für den Bürgermeistersessel werden sogar Kerninhalte aufgegeben!

In dieser Welt-Krisenzeit liegt es uns als SPD fern, über vergleichsweise kleinteilige Themen zu streiten. Solidarität und Besonnenheit sollten das politische und soziale Miteinander jetzt prägen. Aber es geht in Olching jetzt auch darum, wer an vorderster Position in den kommenden sechs Jahren die Entwicklung unserer Stadt entscheidend prägen wird.

Die FWO haben aufgerufen, den CSU-Kandidaten Maxi Gigl zu unterstützen. Die Olchinger SPD ist davon nicht überrascht; es war zu erwarten, dass Familienbande hier obsiegen werden. Überraschend sind vielmehr die „Begründung“ und die Leichtigkeit, mit der FWO und CSU jeweils Positionen aufgeben, die bislang als unverhandelbar galten.

Die FWO – und wie man liest auch die CSU! – stellen Positionen zur Disposition, die geradezu zum Markenkern der FWO als auch der CSU geworden sind oder werfen sie wie unnützen Ballast gleich bedenkenlos über Bord.

Paulusgrube: Bis zum Wahltag waren CSU und FWO in allen die Paulusgrube betreffenden Fragen gegensätzlicher Meinung: Planungsgrundsätze, Finanzierung, Infrastrukturplanung, Gewerbemix. Jetzt wirft die CSU so ziemlich alles, was sie bisher vertreten hat, über den Haufen, bzw., wie sie verschämt formuliert, „auf den Prüfstand“. Was hinter der „Prüfstand-Story“ steckt, ist ein kein Geheimnis: Postengeschacher und Wählertäuschung!

Realschule: Auf Initiative und Drängen von BGM Magg und der SPD-Fraktion im Kreistag stand ebendort eine Realschule und auch eine Fachoberschule für Olching in den vergangenen Jahren gleich mehrfach zur Debatte. Die CSU hat die Anträge des BGM Magg jedesmal abgelehnt – und bei der Verhinderermehrheit waren die FW immer dabei. Vollzählig! Die Realschule hätten wir schon, wenn CSU und FW zum richtigen Zeitpunkt die Hand mit SPD und Grüne gehoben hätten. Jetzt hecheln und heucheln CSU und FWO versäumten Gelegenheiten hinterher.

Südwestumgehung: Hier tobt seit vier Jahrzehnten eine erbittert geführte (Propaganda)Schlacht zwischen den Befürwortern Hartl & CSU und den Gegnern Zachmann & FWO. Mit jahrelangen Prozess-Serien verhinderte vor allem Zachmann als Rechtsanwalt sehr trickreich den Bau einer Straße, die für CSU und FWO zu einer Ultima Ratio der Stadtentwicklung hochgejazzt wurde. Jetzt einigen sich Zachmann und Hartl mit Hinweis auf die Coronakrise auf (Achtung Zitat): „Für eine neue Straße, deren Wert zweifelhaft ist, wird kein Geld mehr da sein“. Das ist nicht nur ein zynisches politisches Kalkül auf dem Rücken von Millionen kranker und wirtschaftlich ruinierter Menschen. Diese Aussage aus der gemeinsamen Erklärung darf man getrost als Wahlbetrug auf Seiten der CSU bezeichnen.

Interessant ist bei der Themenauswahl von FWO und der CSU, was nicht in deren Agenda steht, gleichwohl aber in den beiden letzten Ratsperioden immer wieder zu scharfen Auseinandersetzungen führte und in den Haushaltsdebatten der letzten Jahre jeweils vehement thematisiert wurde:

  • Die FW wollen (wollten?) seit Jahrzehnten ein Rathaus in der Paulusgrube; die CSU ist (war?) vehement dagegen.
  • Die FW stemmen (stemmten?) sich seit zwei Ratsperioden gegen den Gewerbepark an der B471 mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten; die CSU hat diese Form der Gewerbeansiedlung, die der Bürgermeister maßgeblich forciert hat, mit durchgesetzt. Zu Gunsten von 1.000 neuen Arbeitsplätzen und hohen Gewerbesteuereinnahmen!
  • Die FW stehen (standen?) hinter den Olchinger Stadtwerken, haben sie zusammen mit SPD und Grünen durchgesetzt; die CSU lässt fast keine Stadtratssitzung aus, in der ihr Fraktionsvorsitzender nicht in schier unerträglicher Weise gegen die Stadtwerke polemisiert.

Darüber hinaus behaupten die FWO, die Übereinstimmung der politischen Positionen sei mit der CSU am größten. Dafür bieten sie Beispiele an, die ohnehin im gesamten Stadtrat seit Jahren und quer durch alle Fraktionen Konsens sind. Es handelt sich um Themen, die Bürgermeister Andreas Magg entscheidend vorangebracht hat.

Graßlfinger Moos: Die Stadtratsentscheidungen zur Entwicklung im Moos fallen, wie letztens der Breitbandausbau, in aller Regel einstimmig. BGM Andreas Magg hat es bisher immer geschafft, alle Fraktionen hinter diesen Entscheidungen zu versammeln.

Ganztagsbetreuung: Seit vielen Jahren weist die Fraktionsvorsitzende der SPD auf diese Notwendigkeit für Kita und Schule hin und mittlerweile ist die Ganztagsbetreuung 100 %iger Konsens im Stadtrat. 600 neue Betreuungsplätze sind eine Bilanz, die ihresgleichen sucht in der Region.

Generationengerechte Stadtplanung: Auch hierzu sucht man einen Dissens zwischen Stadtrat und Bürgermeister vergebens; Einigkeit wohin man schaut. Abgesehen davon, dass das Genossenschaftsprojekt am Großen Berg, bei dem Generationensolidarität ein Gründungsmotiv war und ist, von der CSU diskreditiert, torpediert und bekämpft worden ist – zum gemeinschaftlichen Entsetzen von FWO und SPD. Hervorzuheben ist das geradezu beherzte und entschlossene Handeln des 1. BGM Andreas Magg in der Sache Laurentiushaus und ehemaliges Hotel am Mühlbach.

Wir als SPD wollen Olching mit seriöser Politik und Glaubwürdigkeit weiter voranbringen. Dafür und vor allem zu seinem Wort steht der amtierende Bürgermeister Andreas Magg, der die Stadt auch durch die schwierigen Zeiten der aufziehenden Krise gut und sicher lotsen wird.

Marina Freudenstein                Ulrich Steck

SPD Fraktionsvorsitzende       Parteivorstand SPD Olching

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SPD: Stellungnahme der SPD Fraktion zur Wahlempfehlung der FWO

Marina Freudenstein, SPD Fraktionsvorsitzende im Olchinger Stadtrat

Es ist schon erstaunlich: Die FW Olching verkauft ihre Kernthemen an die CSU und die CSU Olching verschachert ihre zentrale Positionen an die FWO. Der Lohn, den sie sich versprechen ist klar: Posten im Stadtrat. Der Preis wird hoch sein: Verlust der eigenen Glaubwürdigkeit und einmal mehr bestätigen sie damit die Politikverdrossenheit und Politikverachtung vieler Menschen.

Ein paar Beispiele:

Paulusgrube: Die derzeitige Planung ENTSPRICHT 100% dem Willen der CSU-Fraktion im Stadtrat. Die derzeitige Planung WIDERSPRICHT 100 % dem Willen der FWO – die sie sogar mit einem Bürgerentscheid kippen wollen.

Kernforderung der FWO: Realschule für Olching: Für die Realschule ist der Landkreis zuständig. Mehr als einmal hat die SPD Kreistagsfraktion mit Andreas Magg eine Realschule für Olching beantragt. Dieser Antrag ist immer gemeinsam von CSU und Freie Wähler abgelehnt worden.

Stichwort Südwestumgehung: Das Leib- und Magenthema beider – nur in gegengesetzter Richtung: Die CSU absolut dafür und die FWO fundamental dagegen – mit Ewald Zachmann an der Spitze, der die gerichtliche Auseinandersetzung als Anwalt massiv in die Länge gezogen hat und damit den Bau seit Jahren verzögert. Geradezu zynisch ist die Hoffnung der FWO, der Bau der Straße werde durch die derzeitige Coronakrise ohnehin nicht mehr finanzierbar sein.

Mindestens so interessant sind jedoch die Themen, die FWO und CSU nicht in ihrem „Erklärungsversuch“ für das sog. Bündnis erwähnen:

Stichwort neues Rathaus: Was die CSU seit Jahren kategorisch ablehnt, fordert genauso kategorisch die FWO – nämlich ein neues Rathaus

Stichwort Stadtwerke Olching: Was von der CSU, vor allem ihrem Fraktionshäuptling Dr. Bauer, vehement bekämpft und immer wieder in ein schiefes Licht zu rücken versucht wird, ist für die FWO eine Erfolg und Kernstück der Energiewende Olching.

Stichwort Gewerbeansiedlung an der B 471: Eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte für Olching für die CSU (gerne auch als Ende der jahrelangen gewerbefeindlichen Politik der FWO bezeichnet) ist für die FWO bis heute ein Sündenfall und Landschaftsverschandelung, die weder Arbeitsplätze noch Steuern einbringt.

Wenn’s nicht so ernst wäre, wär’s zum Lachen!

Hier zeigt sich leider: Wenn es um ein paar Posten geht, spielen Anstand und politische Glaubwürdigkeit keine Rolle mehr. Allein die Aussicht auf Macht macht anscheinend schon korrupt.  Wie gut, dass CSU und FWO ihre Rechnung ohne den Wirt aufstellen: Die Wählerinnen und Wähler in Olching.

Marina Freudenstein

SPD Fraktionsvorsitzende

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GRÜNE: Stichwahl in Olching: Grüne geben keine Wahlempfehlung

Anlässlich der in Olching bevorstehenden Stichwahl zwischen dem Amtsinhaber Andreas Magg und seinem Herausforderer Maximilian Gigl hat der Ortsvorstand der Olchinger GRÜNEN einstimmig beschlossen, für keinen der zur Wahl stehenden Bewerber eine Empfehlung auszusprechen.

„Wir hätten uns einen Bürgermeister gewünscht, dem ein klimaschonender, sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Freiflächen wichtig ist; zum Beispiel durch Vermeidung einer unsinnigen Umgehungsstraße“ betont Stadträtin und Sprecherin des Ortsvorstands Heide Kuckelkorn.

Dr. Ingrid Jaschke, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen im Stadtrat Olchings

Deshalb bedauern Fraktion und Ortsvorstand, dass der grüne Bürgermeisterkandidat Michael Maier als kommunalpolitischer Neuling zwar ein respektables Ergebnis erzielt hat, es aber leider für die Stichwahl nicht gereicht hat.

„Die Grüne Stadtratsfraktion trägt die Entscheidung keine Empfehlung auszusprechen mit“ bestärkt Fraktionsvorsitzende Ingrid Jaschke diese Haltung und ergänzt: „Unsere Wählerinnen und Wähler sind autark und werden ihre Wahlentscheidung sicher überlegt treffen“.

gez. Ingrid Jaschke

Fraktionsvorsitzende B 90/DIE GRÜNEN

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