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Stadt Olching wird am 19. Juni 2021 zehn Jahre alt

Am 19. Juni 2021 jährt sich die Stadterhebung von Olching zum 10. Mal.

2011 wurde die Stadterhebung Olchings mit 1.800 BürgerInnen im Festzelt gefeiert. Das ist in diesem Jahr aufgrund der andauernden Corona-Pandemie leider nicht möglich. Auch wenn nach den aktuellen erfreulicherweise möglichen Lockerungen für Bayern das öffentliche Leben wieder Stück für Stück erweckt wird, ist ein großes Geburtstagsfest nicht durchführbar.

Deshalb hat die Stadt Olching in diesem Jahr folgende Aktionen geplant, um dennoch alle interessierten BürgerInnen einzubinden und den für die Stadt ersten wichtigen Jahrestag, ihren 10. Geburtstag, nicht einfach verstreichen zu lassen:

Wie bereits im städtischen Mitteilungsblatt angekündigt, wird es am Wochenende des 18./19./20. Juni 2021 zweitausenundelf kostenlose Kugeln Eis geben, die man sich in den Eisdielen Dolomiti, Gelatissimo, Mr. Eis und bei der Villa Romantica abholen kann, solange der Vorrat reicht. Pro Person wird eine Kugel Eis umsonst abgegeben. 2011 Kugeln deshalb, weil in diesem Jahr Olching den Stadttitel verliehen bekommen hatte. Insbesondere die Kinder sollen sich an der süßen Erfrischung freuen!

Zudem wird in den beiden Seniorenheimen in der Stadt Olching Geburtstagskuchen an alle BewohnerInnen verteilt. Dies soll auch ein Zeichen an die Menschen sein, die in der Corona-Krise unter anderem durch Isolation besonders betroffen waren und teils bis heute sind. Aber auch sinnbildlich dafür stehen, dass unsere älteren Mitmenschen unser Olching erst zu dem gemacht haben, was es heute ist.

In der Innenstadt werden wiederverwendbare Wimpelketten in den Stadtfarben aufgehängt und es wird eine Beflaggung entlang der Hauptstraße wie beim Volksfest geben, damit der Stadtgeburtstag auch im Erscheinungsbild unserer Stadt sichtbar ist.

Im nächsten Jahr ist während des dann hoffentlich stattfindenden Jubiläumsvolksfestes ein großes Fest geplant und dann soll umso fröhlicher, lauter und in großer Runde nachgefeiert werden.

Um den 10. Stadtgeburtstag, der für unsere Stadt ein wichtiges Datum ist, in diesem Jahr dennoch zu begehen, ist für den 19. Juni 2021 ein kleiner Festakt in coronabedingt kleinstem Rahmen nach Vorbild der Stadt Puchheim geplant. Der Olchinger Stadtrat sowie hochrangige Amtsträger wie der Landrat und der Bayerische Innenminister sind für den Nachmittag des 19. Juni im Außenbereich der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach (KOM) eingeladen, um an die Stadtwerdung zu erinnern. Dabei wird eine Geburtstagstorte angeschnitten, ein Gruß ins Goldene Buch der Stadt geschrieben und mit einem Glas Sekt oder Orangensaft auf die Stadt angestoßen. Der Festakt ist mit dem Landratsamt Fürstenfeldbruck und dem Büro von Innenminister Herrmann abgestimmt und soll unter strenger Einhaltung der gängigen Hygieneregeln (im Freien, mit Abstand) stattfinden. Die Blaskapelle Olching wird in reduzierter Besetzung unter Einhaltung der Abstände und Hygieneregeln ein Ständchen spielen, wenn die Pandemielage dies zulässt.

In den letzten Wochen hat sich die Infektionslage glücklicherweise und wie erwartet zum Positiven entwickelt und viele Menschen sehnen sich wieder nach mehr Normalität, was sich auch in den ab dieser Woche gültigen Lockerungen für Bayern widerspiegelt. Natürlich wird sich die Stadt Olching weiterhin bei allen Aktionen an die zum jeweiligen Datum gültigen Infektionsschutzmaßnahmen halten, wie sie und auch die meisten MitbürgerInnen das äußerst verantwortungsbewusst vom ersten Tag der Pandemie an bereits getan hat.

Von der Übergabe der Kuchen in den Seniorenheimen, der Eiskugelausgabe und dem Festakt wird ein kurzes Video erstellt, das kurz nach dem Jubiläumswochenende auf www.olching.de und über Social Media veröffentlicht wird. Aus Kostengründen hat sich die Stadt gegen ein aufwendiges Livestreaming entschieden, das Ziel ist aber ausdrücklich, allen interessierten BürgerInnen die Möglichkeit zu geben, den Stadtgeburtstag mitzufeiern und mitzuerleben. Video-Grußworte von den Bürgermeistern aus unseren Partnerstädten in Tuchola (Polen) und Feurs (Frankreich) werden ebenfalls in das Geburtstagsvideo integriert.

Die Stadtverwaltung Olching wünscht allen BürgerInnen einen tollen Stadtgeburtstag und bleiben Sie weiterhin gesund!

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Stadtmarketing Olching e.V. informiert: Corona-Teststation am BZO ab sofort geschlossen

Da die Antigen-Schnelltests (gottseidank) immer weniger benötigt werden, haben unsere heutigen beiden „Tester“ die letzte Schicht im BZO Baustoff-Zentrum Olching GmbH erfolgreich beendet, die „Türen“ geschlossen und „leise Servus“ gesagt. 👋

Wir bedanken uns recht ❤️lich für die überaus tolle Unterstützung und „Gastfreundschaft“ bei Christian Huber und seiner kompletten Belegschaft! Merci 🥰

Die Test-Station im Marienhof bleibt weiterhin geöffnet!

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Stadtmarketing Olching e.V. informiert: Viele Neuregelungen / Lockerungen ab 07.06.2021

Die heutige Kabinettssitzung hat nach Aufhebung des Katastrophenfalls viele Neuregelungen / Lockerungen beschlossen.
Da zukünftig nur noch zwischen Gebieten mit Inzidenz < 50 und Gebieten mit Inzidenz zwischen 50 und 100 unterschieden wird (der bisherige Inzidenzbereich < 35 entfällt), gelten
ab dem 7. Juni als neue 13. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für den Inzidenzbereich < 100 folgende Maßnahmen:
• Allgemeine Kontaktbeschränkung
Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
• Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.) werden wieder möglich
Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedürfen nicht Geimpfte oder Genesene eines negativen Tests.
• Schulen
Ab dem 7. Juni findet in Gebieten mit Inzidenz < 50 wieder einschränkungsloser Präsenzunterricht für alle Schulen statt. Ab dem 21. Juni gilt das auch für alle Gebiete mit Inzidenz < 100. Bei entsprechend niedrigen Inzidenzen kehrt damit dann fast ganz Bayern zum normalen Schulbetrieb zurück. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“).
• Kindertagesstätten kehren – soweit noch Einschränkungen bestehen – analog zu den Schulen zum Normalbetrieb zurück, bei Inzidenz < 100 also ab dem 21. Juni.
• Hochschulen
Die Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.
• Handel und Geschäfte
Bei einer Inzidenz unter 100 wird der Handel allgemein geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt.
• Märkte
Märkte können outdoor wieder sämtliche Waren verkaufen.
• Gastronomie
Die Innengastronomie wird geöffnet und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 24 h (bisher 22 h) bei einer Inzidenz unter 100 offenbleiben. Ein negativer Test ist nur bei Inzidenz zwischen 50 und 100 erforderlich. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen. Reine Schankwirtschaften bleiben indoor geschlossen.
• Hotellerie, Beherbergung
Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten). In Gebieten mit einer Inzidenz < 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden.
• Freizeiteinrichtungen
Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.
• Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.
• Flusskreuzfahrten werden ab dem 7. Juni wieder möglich unter der Voraussetzung eines negativen Tests vor jedem Landgang in Bayern und bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt.
• Kulturelle Veranstaltungen
Veranstaltungen unter freiem Himmel sind ab dem 7. Juni bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedarf es eines Tests. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.
• Gottesdienste
Ab dem 7. Juni ist in Gebieten mit einer Inzidenz < 100 der Gemeindegesang wieder erlaubt (indoor mit FFP2-Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet.
• Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind künftig indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept). Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze (mit Abstand) zulässig.
• Sport
Für alle wird Sport (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz < 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Es ist die gleiche Anzahl an Zuschauern möglich wie bei kulturellen Veranstaltungen, unter freiem Himmel also 500 Personen (bei fester Bestuhlung). Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.
München wird der einzige deutsche Austragungsort im Rahmen der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft sein. Die Staatregierung unterstützt ausdrücklich Überlegungen, als Testlauf und Pilotprojekt für den Sport die Spiele der Fußball-Europameisterschaft unter strengen Hygienevorgaben und mit einer erweiterten Zuschauerzahl zuzulassen. Es ist jetzt zu entscheiden, inwieweit unter den Voraussetzungen (1) vorbildlicher Infektionsschutzkonzepte der Spielveranstalter, (2) eines negativen aktuellen PCR-Tests jedes einzelnen Zuschauers und (3) einer gesicherten Zerstreuung der Zuschauer vor und nach dem Spiel ausnahmsweise erhöhte Zuschauerzahlen von bis zu 20 % der Kapazität (das sind ca. 14.000) zugelassen werden können.
• Alten- und Pflegeheime
Die Testpflicht für Besucher entfällt in Gebieten mit Inzidenz < 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird die nötigen Rechtsänderungen vornehmen. Die zuständigen Staatsministerien werden beauftragt, die geltenden Hygienerahmenkonzepte entsprechend anzupassen.
• Bundesnotbremse eins zu eins
In Gebieten mit einer Inzidenz > 100 gilt die Bundesnotbremse künftig eins zu eins. Es gibt keine ergänzenden bayerischen Regelungen mehr. Für die Ausgangssperre heißt das, dass – wie vom Bund vorgesehen – zwischen 22 und 24 Uhr im Freien künftig körperlichen Bewegung erlaubt ist („Hamburger Modell“). Es besteht die Hoffnung, dass die Inzidenzen dauerhaft und flächendeckend so stark sinken, dass es künftig nur wenige Gebiete gibt, die noch von der Bundesnotbremse erfasst werden.
• Entbürokratisierung
Zusätzliche Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungsbehörden sind nicht mehr erforderlich. Alle Regelungen ergeben sich direkt aus der Verordnung selbst.
Foto: mdr
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Olchinger GRÜNE fordern höheren Betriebskostenzuschuss für Kitas

Die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Olching beantragt eine Änderung der sog. Defizitverträge der Stadt mit den gemeinnützigen Trägern der Kitas. Sie wollen den freiwilligen Betriebskostenzuschuss um 50 % erhöhen, für eigene Kita-Immobilien einen jährlichen Investitionszuschuss zahlen und einen moderaten Spielraum bei der Höhe der Kitagebühren geben.

Hintergrund ist der im Hauptausschuss gefasste Beschluss, eine im Tarif des Öffentlichen Dienstes (VKA) verankerte Leistung für alle Beschäftigten im Großraum München den nicht tarifgebundenen gemeinnützigen Kita-Trägern für deren pädagogische Fach- und Hilfskräfte ebenfalls zu zahlen. Mit diesem Beschluss greift die Stadt Olching unmittelbar auf die Vergütungssysteme der gemeinnützigen Träger zu, ohne deren verschiedene Tarife und Gehaltssysteme zu kennen und ohne diese beeinflussen zu können. Dieser Beschluss ist nicht nur strukturell bedenklich, er ist auch ungerecht, meint Stadträtin Marina Freudenstein: „Diese Zulage wird nur für pädagogische Mitarbeiterinnen gezahlt, nicht aber für die ebenfalls wichtigen Hauswirtschafts-, Reinigungs- und Verwaltungskräfte. Auch diese haben geringe Löhne, auch sie sind auf dem Arbeitsmarkt oft schwer zu bekommen.“ Vor allem ein sozialer Träger hat deutlich gemacht, seinen pädagogischen Mitarbeiterinnen keine höheren Löhne ohne einen Ausgleich durch die Stadt zahlen zu können und die Abwanderung zu städtischen Einrichtungen befürchtet.

Nach Meinung der Grünen ist es durchaus sinnvoll, den Trägern der Kitas bei den insgesamt massiv gestiegenen Kosten für die Kinderbetreuung besser unter die Arme zu greifen. „Leider hat der Stadtrat hier ein völlig falsches Instrument gewählt“, meint die Fraktionsvorsitzende Ingrid Jaschke. „Wir wollen durch eine Erhöhung der derzeitigen freiwilligen Zuschusspauschale um 50 % die Träger in die Lage versetzen, allen Kita-Mitarbeiterinnen faire Löhne zu bezahlen. Wir wollen aber nicht, dass die Kita-Träger die Bezahlung ihrer Mitarbeiterinnen davon abhängig machen, ob ihnen die Stadt Olching für einzelne Mitarbeiterinnen diese Großraumzulage erstattet oder nicht. Höhe und Bestandteile der Gehälter liegen in alleiniger Verantwortung der Träger.“

Nach Berechnungen der Grünen würde der Antrag nicht zu Mehrkosten gegenüber der aktuellen Beschlusslage führen. Er hätte aber eindeutige Vorteile. Marina Freudenstein fasst zusammen: „Wir stellen den gemeinnützigen Trägern sehr viel und ausreichend Geld für die Betriebsführung zur Verfügung, wir ermöglichen ihnen, durch eine max. 15%ige Abweichung von den städtischen Elternbeiträgen zusätzliche Angebote und Betreuungsleistungen anzubieten und wir unterstützen die Träger mit eigenen Immobilien, durch einen moderaten Investitionszuschuss deren Erhaltungsaufwand abzufedern.“

Letztendlich würde die Selbständigkeit und die Eigenverantwortung der Träger für die Personal- und Sachausstattung in den Kitas gestärkt, ebenso wie deren Verpflichtung, als Arbeitgeber allen Kita-Mitarbeiterinnen angemessene Löhne zu zahlen. In der Konkurrenz um die besten Mitarbeiterinnen sind eine schöne und gut geführte Einrichtung, gutes Betriebsklima, attraktive Arbeitszeitmodelle und betriebsinterne Anerkennungsstrukturen ausschlaggebend. Die Stadt Olching kann dafür nur ausreichende finanzielle Rahmenbedingungen schaffen. Diese würden durch den Antrag der GRÜNEN deutlich verbessert.

Marina Freudenstein
für die Fraktion der Grünen im Stadtrat Olching

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Solarpark Olching: SAVE THE DATE: SOLARPARK-BESICHTIGUNGEN AM 12. und 13.06.2021

Beim diesjährigen GEO Tag der Natur können Sie ausgewählte Solarparks besichtigen und spannende Einblicke mit Expert*innen vor Ort gewinnen (s. Flyer im Anhang). In Kooperation mit dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) und den Betreiber*innen der teilnehmenden Solarparks werden am 12. und 13. Juni 2021 die Parktore geöffnet und fachkundige Touren durch Biolog*innen angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des GEO Tag der Natur.

#LEBENSRAUMSOLARPARK: DER GEO-TAG DER NATUR IM SOLARPARK OLCHING

Am GEO-Tag der Natur 2021 wird eine strukturierte Arterfassung der Flora und Fauna im und am Solarpark Olching durchgeführt. Dazu werden fachkundige Biolog*innen für verschiedene Artengruppen wie beispielsweise Insekten, Vögel und Pflanzen in den Parks Untersuchungen und Zählungen vornehmen. In kostenlosen Gruppenführungen durch den Park soll den Besucher*innen vor Ort die Artenvielfalt in Solarparks gezeigt werden.

Kostenlose Führung über das Solarparkgelände mit Informationen zum Solarpark und zur Artenvielfalt:
12.06.2021 11:00 Uhr und 15:00 Uhr (Anmeldung über info@wattner.de)
13.06.2021 11:00 Uhr und 15:00 Uhr (Anmeldung über
info@wattner.de)

TREFFPUNKT: Wattner Solarpark Olching Hugo-Brunninger-Straße, 82140 Olching

WEITERFÜHRENDE INFOS:

Um einen ersten Einblick zu bekommen, finden Sie die Kurzstudie „Solarparks – Gewinne für die Biodiversität“ im Anhang. Diese zeigt, dass u.a. eine Flächennutzung durch Solarparks bei naturverträglicher Ausgestaltung zu einem deutlich positiven Effekt auf die Artenvielfalt führen kann.

Mit dabei ist auch das Forschungsprojekt KInsecta. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Open-Source-Projekt befasst sich mit dem Thema Insektensterben und plant, ein digitales Insekten-Monitoring mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) zu entwickeln. Wissenschaftler*innen und Laien sollen mit einem KI-basierten Insektencounter lokale Daten sammeln, die für Wissenschaft und Gesellschaft wertvoll sind. Während des GEO-Tags der Natur wird der erste Prototyp und die Funktionsweise dieses Counters an den Standorten Olching und Oranienburg vorgestellt werden. Das Gerät ist so konzipiert, dass Interessierte später eigene Messungen durchführen können. Damit leistet das Citizen-Science-Projekt einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und zu einem Artenschutz mit Bürgerbeteiligung.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter: https://www.kinsecta.org/

HINWEISE:
• Im Programm kann es, auch kurzfristig zu Änderungen kommen.
• Wir behalten uns vor, die Veranstaltung auf Grund von Corona-Maßnahmen oder anderen Eventualitäten kurzfristig abzusagen.
• Bitte halten Sie sich an die sich zurzeit geltenden Hygiene-, und Sicherheitsmaßnahmen.
• Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf (Erkrankungen des Atmungssystems) wird empfohlen, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen.
• Da es sich um eine Anlage mit elektrischem Strom handelt, ist dem Sicherheitspersonal ist in jedem Falle Folge zu leisten, zudem muss vor Betreten der Anlage eine Sicherheitsunterweisung unterzeichnet werden

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung und auf spannende und lehrreiche Tage im Solarpark Olching.

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LAUF10! kann losgehen: Vereine in ganz Bayern bieten wieder LAUF10!-Gruppen an – jetzt anmelden!

Läuferinnen | Bild: picture alliance / imageBROKER | eyeclickLAUF10! kann starten und in die 14. Runde gehen. Das erfolgreiche Laufprojekt der Abendschau im BR Fernsehen, der TU München und des Bayerischen Leichtathletik-Verbands beginnt am Montag, den 21.Juni 2021. Ab da an heißt es wieder: „Bayern bewegt sich – mit LAUF10!“. Zahlreiche Partnervereine haben sich bereits angemeldet, die Gruppen unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln trainieren werden. Aber auch Einzelkämpfer*innen können an der Fitnessaktion teilnehmen. Am Ende geht es schließlich allen nur um Eines: in zehn Wochen fit werden für einen Zehnkilometerlauf. Am Freitag, 3. September endet die Aktion – wenn auch in diesem Jahr Corona-bedingt der gemeinsame Abschlusslauf in Wolnzach entfallen muss. Dafür werden die Laufvereine, je nach Möglichkeit, eigene kleine Abschlussläufe veranstalten. Die Abendschau begleitet das Programm im Aktionszeitraum mit vielen Servicebeiträgen und Hintergrundberichten. Mehr Infos zur Aktion gibt es unter www.abendschau.de.

LAUF10! beim WSV Olching

Der WSV Olching bietet bereits ab dem 08.Juni regelmäßig einen LAUF10!-Treff an: Im Team macht Sport einfach mehr Spaß. Auch das Durchhalten fällt leichter! Wer mit dem WSV für LAUF10! trainieren möchte, kann sich ab sofort bei Klaus Kinzelmann, 0171/4186242, lauf10@wsv-olching.de anmelden. Der Verein bietet das LAUF10!-Training unter fachkundiger Leitung an und ein Einstieg ist jederzeit möglich. Alles Infos gibt es auch unter www.wsv-olching.de.

Bayern bewegt sich – mit LAUF10!

Wie groß der Bewegungsdrang sein kann und wie wichtig Sport für die körperliche und geistige Gesundheit ist, ist gerade in der Pandemie nochmal besonders in den Fokus gerückt. In diesem Jahr tun sich wieder Menschen aus ganz Bayern zusammen, die ihre Fitness steigern wollen, und folgen dem Aufruf der Abendschau im BR Fernsehen, sich an der Erfolgsaktion LAUF10! zu beteiligen – ob als Einzelläufer*innen oder in der Laufgruppe.

Wer das Gemeinschaftserlebnis bevorzugt und sich einer Gruppe anschließen möchte, findet eine Liste mit den Vereinen, die einen LAUF10!-Treff anbieten und das Trainingsprogramm umsetzen, unter folgendem Link.

Vorteile für Laufvereine

LAUF10! findet in Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen statt. Die Vereine stellen Lauftrainer, die bei einem Seminar an der TU München in die Philosophie und in die Trainingspläne von LAUF10! eingewiesen werden. In den vergangenen Jahren waren es stets mehr als 200 Vereine im Freistaat, die an der Erfolgsaktion teilnahmen und LAUF10!-Treffs anboten. Mit der Teilnahme bietet die Abendschau den Vereinen auch die Möglichkeit, weitere Menschen für den Sport zu begeistern und so auch auf Dauer neue Mitglieder für ihren Verein zu gewinnen. Mehr als 100 Vereine haben sich bereits angemeldet und bieten ab Montag, 21. Juni Lauf10!-Treffs an.

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Reaktion der CSU Olching auf die Einladung des Bürgermeisters zum Festakt 10-jähriger Stadtgeburtstag

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sie haben die Stadträte, Mitarbeiter der Verwaltung und aktive und ehemalige Amtsträger für den 19. Juni zu einem offiziellen Festakt auf dem Vorplatz des KOM eingeladen. Dort soll die zehn Jahre zurückliegende Stadterhebung gefeiert werden. Nach der Begrüßung durch Sie wird der Bayerische Staatsminister des Inneren eine Festrede halten; anschließend wollen Sie mit dem Staatsminister den Geburtstagskuchen anschneiden; dann soll – falls pandemiebedingt möglich – die Blaskapelle Olching spielen. Die verbindlichen Zusagen für diese Feier haben Sie schon bis heute, 4. Juni, erbeten.

Die Stadträte der CSU werden an der Veranstaltung nicht teilnehmen.

Zwar hoffen wir, dass die Corona-Inzidenzwerte im Landkreis weiter sinken. Aber es ist nicht damit zu rechnen,  dass sie am 19. Juni schon bei null stehen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird Bayern nach dem 6. Juni auch eine 13. Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung erlassen. Bislang haben alle diese Verordnungen als obersten Grundsatz jedermann „angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten.“ Dieses Gebot wird weiter gelten. Eine Feier zu einer zehnjährigen Stadterhebung gehört aber nicht zum absolut nötigen Minimum.

Natürlich muss ein Minister oder Landrat, eingeladen bei einem offiziellen städtischen Festakt ein Grußwort oder einen Festvortrag zu halten, seinen Amtspflichten nachkommen. Selbst wenn ihn die Einladung in Verlegenheit bringt.

Wir Stadträte wollen aber in einer Zeit, in der die Bürger zum 50. oder gar 100. Geburtstag mit maximal zehn Teilnehmern aus drei Haushalten feiern dürfen, kein schlechtes Beispiel geben. Wasser predigen und Wein trinken geht auch dann nicht, wenn der Festakt als kommunale Veranstaltung ohne Sondererlaubnis durchgeführt werden darf. Die seuchenrechtliche Zulässigkeit macht die Veranstaltung in Zeiten allgemeiner Kontaktbeschränkungen noch lange nicht notwendig.

Wir werden uns freuen, im nächsten Jahr den nicht ganz so runden 11-jährigen Stadt-Geburtstag, aber dafür mit allen Bürgern Olchings, zu feiern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Tomas Bauer
für die CSU-Stadtratsfranktion

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Zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbullach am 26. Mai 1901: 120 Jahre ehrenamtliches Engagement

Am 26. Mai 2021 jährte sich die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbullach zum 120. Mal. Die Welt von damals war eine ganz andere. Nicht nur, dass zu jener Zeit Pferde das Hauptfortbewegungsmittel waren, sondern es regierte noch ein Kaiser und ein Großteil der Bevölkerung arbeitete in der Landwirtschaft. Über die lange Zeit bis heute hat sich vieles verändert. Aber eines ist geblieben, die Grundidee der Feuerwehr, dem Nächsten in der Not zu helfen, uneigennützig und vor allem ehrenamtlich. In der heutigen Zeit, wo alles im Überfluß vorhanden ist, das Freizeitangebot nahezu unerschöpflich und oftmals eine Kultur von „meins, mir, mich“ vorherrscht, ist es umso erstaunlicher, dass es einer Freiwilligen Feuerwehr immer noch gelingt, ausreichend aktive Mitglieder anzuwerben, um das hohe Einsatzaufkommen im Teilgebiet einer inzwischen zur Kleinstadt herangewachsenen Kommune zu bewältigen. Die Chronik der Feuerwehr Geiselbullach belegt, dass es durch alle Jahrzehnte hindurch immer genügend Männer und Frauen gab, die beim Retten, Löschen, Bergen und Schützen tatkräftig mitwirkten und so für die Sicherheit der Bevölkerung sorgten.

Heute, dank modernster Ausrüstung und guter Ausbildung scheint vieles leichter zu sein. Doch dafür müssen die Helfer*innen auch im Schnitt bis zu 50 Mal mehr ausrücken als in den Jahren der Gründung. Waren es damals zwei bis drei Einsätze pro Jahr können es jetzt im Schnitt auch mal 150 und mehr sein. Übersichtlich liest sich auch der Übungsplan von damals. Eine Frühjahrs- und eine Herbstübung standen im Kalender, im Jahr 2019 waren es vier Ausbildungsveranstaltungen pro Monat, die Lehrgänge und Sonderschulgen nicht eingerechnet. Und trotzdem leistete auch die achtzehnköpfige Mannschaft um den allerersten Kommandanten Matthäus Trinkl einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl. Denn vor der Gründung der Feuerwehr Geiselbullach war das Löschwesen – wie in den meisten Orten – eher ein unkoordiniertes Agieren hilfsbereiter Nachbarn. Doch mit Gründung der Feuerwehr Geiselbullach kam die nötige Struktur und klar zugeteilte Funktionen schafften Effizienz beim Löschangriff.  Und so konnten die sieben Steiger, zwölf Spritzenmänner, sechs Ordnungsmänner, fünf Adjutanten sowie der Signalist und der Kommandant bei ihrem ersten Einsatz am 30. April 1903, dem Brand einer Wohnhütte am Hof der Familie Johann Bauer im Graßlfinger Moos, ihr Können unter Beweis stellen.

Heute, 120 Jahre später rücken noch immer Frauen und Männer mit dem Schriftzug »Freiwillige Feuerwehr Geiselbullach« auf den Jacken und Fahrzeugen ehrenamtlich aus – irgendwie durch die Tradition mit den Brandhelfern von damals verbunden und mit dem gleichen Ziel, schnell zu helfen, wenn jemand in Not geraten ist. Zwölf Jahrzehnte und hoffentlich noch viele mehr lebt dieser Gedanke nun schon in Geiselbullach. Deshalb ist es so wichtig, auch wenn es in diesem Jahr auf Grund der Pandemie keine Feier geben wird, sich an die Gründung zu erinnern und zu erkennen, dass das was wir heute leisten auch morgen und in Zukunft Wirkung haben wird.

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Stadt Olching: Vollsperrung Gröbenzeller Straße

Umleitungsempfehlung Graßlfing

 

 

 

Aufgrund des schlechten Straßenzustandes wird die Gröbenzeller Straße im Bereich der Haltestelle „Gut Graßlfing“ saniert. Betroffen ist der Teilbereich zwischen dem Kreisverkehr Schulstraße/Feursstraße und Gröbenzeller Straße Abzweig Richtung Müllverbrennung bzw. Gröbenzell. Für die Arbeiten ist es notwendig, das betroffene Teilstück vom 25.05.2021 bis 04.06.2021 für den Verkehr zu sperren.

Ersatzhaltestellen werden für die Zeit der Sperrung in der Gröbenzeller Straße (Abzweig Richtung Müllverbrennung bzw. Gröbenzell) und in der Feursstraße (im Bereich des Kreisverkehrs) für Sie eingerichtet. Wir bitten, die Fahrgastinformation des MVV in der Linie 832 zu beachten.

Die Umleitung wird weiträumig über Bergkirchen ausgeschildert, Fußgänger werden an der Baumaßnahme vorbeigeleitet. Wir bitten um Ihr Verständnis.

201028 1. Entwurf Umleitungplan light

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Nach Pfingsten geht es bei der vhs Olching endlich wieder weiter!

Hoffnungsvoll schauen wir auf die lang ersehnten zögerlichen Öffnungen und die fallende Inzidenz im Landkreis und darüber hinaus. Somit werden die meisten Kurse der vhs Olching nach den Pfingsferien als Präsenzkurse starten; ausgenommen davon sind leider noch die Gesundheitskurse. Alle Veränderungen werden immer zeitnah auf der Webseite www.vhs-olching.de veröffentlicht.

Selbstverständlich sind auch noch Anmeldungen zu verschiedenen Kursen möglich, wie zum 3. Block des Studium Generale mit Herrn Dr. Hagedorn zur „Modernen Philosphie am Beispiel des jungen Markus Gabriel“. Anhand seines vielbeachteten Buches mit dem provozierenden Titel „WARUM ES DIE WELT NICHT GIBT“ werden Grundzüge des modernen Denkens auf allgemeinverständliche Art und Weise aufgezeigt. Im Anschluss dann der 4. Block mit Frau Dr. Gouda, in der es um die Gegenwart und den Alltag des Islam gehen wird. Weiter werden dann auch die Kamingespräche zum jüdischen Leben fortgeführt. Gleich nach den Pfingstferien erfahren Sie mehr zu Edith Stein, einer hervorragenden Vertreterin moderner Philosophie, die im Jahr 1942 in Auschwitz ermordet und im Jahr 1998 von Johannes Paul II. heiliggesprochen wurde.

Als Höhepunkt des derzeitigen Semesterprogramms mit dem Schwerpunkt „Jüdisches Leben“ findet nun auch wie geplant das Klezmer-Konzert am 18.06. um 19 Uhr im KOM statt. Bitte beachten Sie hierzu die tagesaktuellen Infos.

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Stadt Olching: Bürgerbüro im Rathaus legt Sonderschichten ein

Nach einem Jahr Corona-Pandemie und der willkommenen Perspektive, im Sommer wieder reisen zu können, gibt es aktuell verstärkt Terminanfragen an das Bürgerbüro der Stadt Olching, da zahlreiche BürgerInnen Ausweise oder Reisepässe beantragen wollen.

Aufgrund der noch geltenden Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ist das Rathaus Olching nach wie vor grundsätzlich für den Parteiverkehr geschlossen und Besuche im Bürgerbüro sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zudem kann aus Infektionsschutzgründen auch immer nur eine kleine Zahl von BürgerInnen gleichzeitig ins Bürgerbüro gelassen werden.

Um die hohe Nachfrage dennoch bedienen zu können, wird das Bürgerbüro im Rathaus im Juni Zusatzschichten einlegen und damit flexiblen Service für die BürgerInnen ermöglichen. Durch die ganze Pandemiezeit war das Bürgerbüro im Rathaus Olching nahezu durchgehend geöffnet. Aufgrund der neuen Anforderungen wurden die E-Services ausgebaut und ein Ausweis-Bring-Service wurde eingeführt.

„Ich bin sehr beeindruckt, was die Stadtverwaltung trotz der enormen Zusatzbelastungen und neuen Herausforderungen während der Pandemie leistet. Möglich ist dies nur durch eine extrem hohe Motivation und dem Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters“, erklärt Bürgermeister Andreas Magg.

Im Juni wird das Bürgerbüro an folgenden Samstagen jeweils von 8.30-12.30 Uhr geöffnet sein.

Sa 12.06.

Sa 19.06.

Sa 26.06.

BürgerInnen werden gebeten, die Termine für diese Samstage ausschließlich telefonisch und nicht über das Online-Terminvereinbarungstool zu vereinbaren. Bitte nutzen Sie dafür die Telefonnummer 08142 200-2020. Die Zusatztermine an diesen drei Samstagen sind ausschließlich für die Beantragung von Reisepässen oder Personalausweisen vorgesehen.

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Stadtmarketing Olching e.V. informiert: Online-Registrierung am Marienhof

😷‼ Teststation am Marienhof ‼ 😷

Ab sofort registrieren wir an der Teststation am Marienhof ONLINE. Dies kann gerne – um Wartezeiten zu verkürzen – auch schon von zu Hause aus erledigt werden. Das „Registrierungsgerät“ muss im Anschluss nicht mitgebracht werden. Die Ergebnisse können weiterhin auf Papier ausgedruckt (Dauer ca. 15 Minuten) oder ganz bequem ohne Warten auf die hinterlegte Email-Adresse geschickt werden. Die eingegebene Terminauswahl muss nicht eingehalten werden. Getestet wird weiterhin ohne Termin!

Selbstverständlich übernehmen wir auch weiterhin vor Ort die Registrierung für Sie.

Der QR-Code / Link testen.rosen-apo-olching.de gilt nur für UNSERE Öffnungszeiten. Das BRK hat einen eigenen Link.

Pfingstmontag (Feiertag)
hat unsere Teststation am Marienhof für Sie geöffnet:
10:30 – 12:30 Uhr / 15:30 – 17:30 Uhr

Bleiben Sie gesund!

Aktuelle Öffnungszeiten der beiden Stationen (Marienhof und BZO) jederzeit unter:
meinolching.bayern

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Stadtmarketing Olching e.V. informiert: Geschenk-Gutschein-Aktion verlängert

‼️ Wir verlängern unsere “Gastro-Gutschein-Aktion” bis zum 31.07.2021 ‼️ 😋

Aus Solidarität zu unseren Gastronomen in Olching, sind unsere MeinOlching-Geschenkgutscheine weiterhin auch in vielen Olchinger Nichtmitglieds-Gastronomien einlösbar. Die mit * gekennzeichneten Gastros sind Mitglieder – hier gelten die Gutscheine unbegrenzt.

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OFF: Ramadama in Olching

Am Samstag, den 15. Mai 2021, trafen sich 25 engagierte OlchingerInnen am KOM- Parkplatz um ein gemeinsames Rama Dama zu veranstalten. Organisiert wurde die Aktion von der Olchinger Umwelt- und Klimagruppe „Olching for Future“, welche Müllsäcke und Handschuhe an die Freiwilligen verteilte. Aufgrund der Corona-Pandemie war ein Sammeln in einer großen Gruppe leider nicht möglich, und auch ein abschließendes Zusammenkommen musste ausfallen. Daher wurden nur kurz die Sammelorte und die Müll-Abladeplätze abgesprochen und schon wurde im eigenen Haushallt oder mit einer weiteren Person losgesammelt.

Auch wenn es in Olching viele kleine Wertstoffhöfe, regelmäßige Müllabfuhr und den großen Wertstoffhof gibt, landet nach wie vor viel zu viel Müll in der Natur. Bei vielen Menschen scheint immer noch nicht angekommen zu sein, dass mancher Müll teilweise Jahrhunderte benötigt um zu verrotten. So benötigt eine Getränkedose an die 200 Jahre, eine Plastikflasche um die 450 Jahre um zu zerfallen. Eines der am häufigsten weggeworfenen Abfallprodukte sind Zigaretten, die bis zu 15 Jahre brauchen um sich zu zersetzen. Außerdem werden die giftigen Substanzen der Zigarettenstummel nach und nach in die Umwelt abgegeben, eine Zigarette verseucht somit 60 Liter Wasser.

An den vier Plätzen, an denen der gesammelte Müll im Anschluss abgeladen werden konnte und durch die Stadt abgeholt wird, kamen einige Säcke zusammen. Die TeilnehmerInnen appellieren deshalb an jeden, den eigenen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen oder gleich ganz zu vermeiden. So kann jeder mithelfen, die Natur vor unserer Haustüre für uns und zukünftige Generationen zu erhalten.

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Kunterbunt ist Kita im Aufbruch

Der städtische Kindergarten Kunterbunt hat sich erfolgreich für das Projekt „Kita im Aufbruch“ beworben, das in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz durchgeführt und vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird. Der Kindergarten wurde ausgewählt und nimmt seit Ende 2020 an dem Projekt teil.

Im Gruppenraum der Kleinen Strolche im Kindergarten Kunterbunt hängt schon ein
Plakat zum Thema Wasser, das die Gruppe gemeinsam erarbeitet hat.

Ziel des Projektes ist die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kindertageseinrichtungen. Der Kindergarten Kunterbunt wird eineinhalb Jahre von einer Bildungsreferentin dabei begleitet, unter Einbeziehung von Team, Eltern, Kindern und Träger den Kindergarten in vielfältiger Weise nachhaltiger zu gestalten. Zum Abschluss des Projekts wird der Kindergarten ein Zertifikat als „Kita im Aufbruch“ erhalten.

Wie lässt sich der Nachhaltigkeitsgedanke im Team stärken, wie gelingt es, die Eltern mitzunehmen, was bedeutet Nachhaltigkeit für die Gestaltung des Gartens, die Auswahl und Beschaffung des Spielzeugs, die Verpflegung und vieles mehr? Welche Bildungsmaßnahmen sind notwendig, damit Kinder ihrer Erfahrungs- und Lebenswelt entsprechend Möglichkeiten haben, sich mit zukunftsrelevanten Themen ganzheitlich auseinander zu setzen, um Kompetenzen und Handlungsoptionen für die Zukunft zu entwickeln? Das alles geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess. Dieser Prozess ist in diesem Frühling angelaufen. Als noch alle Kinder im Kindergarten waren, haben die ErzieherInnen mit den Kindergartenkindern darüber gesprochen, was es im Kindergarten schon heute alles gibt, das gut für die Umwelt ist: zum Beispiel Gemüsebeete, Mülltrennung und Vogelhäuser.

Dann wurde mit den Kindern das erste Thema, „Wasser als Schatz des Lebens“ bearbeitet. Um Wasser zu sparen, sollten die Kinder darauf achten, gerade in der aktuellen Corona-Situation, in der intensiver die Hände gewaschen werden als sonst, das Wasser beim Händewaschen abzuschalten. Auch in den normalerweise regelmäßig durchgeführten Kinderkonferenzen ist das Thema Wasser bereits angesprochen worden, als noch eingeschränkter Regelbetrieb war. „Das Ziel dabei ist, dass Kinder Wasser als wertvolle Ressource kennenlernen“, so Kindergartenleiterin Sibylle Meister-Ganouchi. „Außerdem sollen die Kinder lernen, auch global zu denken. Denn woanders auf der Welt gibt es viel weniger Wasser als bei uns.“

So viel Müll haben die Kindergartenkinder in der Umgebung des Kindergartens
eingesammelt.

Vor kurzem hat der Kindergarten eine Umweltaktion durchgeführt. Da aufgrund von Corona das jährliche Ramadama der Stadt Olching verschoben wurde, beschloss der Kindergarten, selbst eine Möglichkeit zu finden, den Müll im und um den Kindergarten aufzusammeln. Bewaffnet mit Gartenhandschuhen, Eimern und der ein oder anderen Greifzange haben sich die Kinder, die aktuell in der Notbetreuung des Kindergartens sind, an die Arbeit gemacht.

Kinder, die nicht in der Notbetreuung sind, wurden per Brief eingeladen, rund um ihr eigenes Zuhause Müll zu sammeln. Zuvor hatten sich die Gruppen mit dem Thema „Abfallentsorgung“ beschäftigt und damit, wie es auch schon für Kinder möglich ist, ihre Welt im Kleinen noch lebenswerter zu machen. Wenn Corona es zulässt, ist für den Sommer eine Kinderaktion geplant, möglicherweise ein Forschertag zum Thema „Wasser“. Während der gesamten Laufzeit des Projektes findet eine Evaluierung durch ein Institut statt. Man wolle das Thema Nachhaltigkeit im Alltag verankern, auch durch die Haltung der Pädagoginnen, so dass etwas Dauerhaftes geschaffen werde, erklärt Meister-Ganouchi.

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Olching macht mit beim STADTRADELN

Die Stadt Olching nimmt vom 13. Juni bis 3. Juli 2021 am STADTRADELN teil. Dann heißt es „Auf die Räder, fertig, los!“.

Sie können sich ab sofort für das STADTRADELN registrieren. Es geht ganz einfach:

Registrieren Sie sich unter www.stadtradeln.de/olching. Gerne können Sie sich auch die STADTRADELN-App herunterladen (www.stadtradeln.de/app), um Ihre Strecken bequem am Smartphone zu tracken.

Wenn die 21-Tage STADTRADELN-Kampagne dann am 13. Juni 2021 startet, heißt es: Losradeln!! Die eigenen Kilometer sammeln oder gemeinsam mit einem Team und dabei Kohlendioxid vermeiden. Registrieren Sie sich schon jetzt.

Nach diesem Zeitraum werden die Kommunen im Landkreis bewertet und die Kommune mit den meisten Kilometern prämiert. Um Olching beim diesjährigen STADTRADELN auf die vorderen Plätze zu bringen, würden wir uns über Ihre Unterstützung freuen!

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.

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Stadt Olching: Promis in Olching gesichtet

Der Künstler Bernhard Prinz vor seinen Werken an der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach.

Eine hohe Promidichte ist mit Kunst im öffentlichen Raum auf Olchings Straßen und Plätzen zu finden. Die Freiluftausstellung „Karika-Tour in Olching“ mit Bildern von Bernhard Prinz präsentiert ab 16.Mai rund 30 Karikaturen bekannter Persönlichkeiten, wie Loriot, Ed Sheeran, Marylin Monroe und vielen anderen in den Plakatständern der Stadt.

Suchen, Finden und Erkennen sie die Promis bei einem Kulturspaziergang an neun verschiedenen Standorten von der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach entlang der Hauptstraße und einigen Nebenstraßen bis hin zum Schwaigfeld.

Zum Künstler: Bernhard Prinz, 1975 in München geboren, macht Kabarett mit Stiften. Er möchte mit seiner Kunst Spaß und Freude transportieren und mit den Leuten lachen. Dabei sind detailreiche und ausdrucksstarke Portrait-Karikaturen das Herzstück seiner Kunst.

Gemalt und gezeichnet hat er schon immer und aus Leidenschaft wurde Berufung und sein Traumberuf. Prinz liebt es, den Menschen gegenüber zu sitzen und ihre Persönlichkeit humorvoll und unverkennbar zu Papier zu bringen. Werke von Bernhard Prinz sind fester Bestandteil von privaten und öffentlichen Sammlungen: Thomas Gottschalk, Karl Lagerfeld…..besitzen ihre persönlichen Prinz-Originale. www.bernhard-prinz.de

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CSU Olching: Antrag zur Förderung der Olching Innenstadt

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
im Namen der CSU-Fraktion beantragen wir:

1. Der erste Bürgermeister wird beauftragt, ehestmöglich zu prüfen, ob und in welcher Weise die Stadt Olching mithilfe von Mitteln aus dem Sonderprogramm der Bayerischen Staatsregierung „Innenstädte beleben“ die Attraktivität der Innenstadt Olching steigern kann.

2. Allfällige Anträge auf Fördermittel sind ehestmöglich zu stellen.

3. Dem Stadtrat bzw. dem Ausschuss für Stadtentwicklung ist zu berichten; allfällige Entscheidungen des Stadtrates bzw. seiner Ausschüsse sind unverzüglich herbeizuführen.

Begründung:
Die Bayerische Staatsregierung hat eine Initiative „Innenstädte beleben“ gestartet. Zur Belebung und Stärkung der bayerischen Innenstädte stehen 100 Millionen € aus Mitteln der Städtebauförderung zur Verfügung. Bayerns Städte, Märkte und Gemeinden sollen damit in die Lage versetzt werden, den Folgen der Pandemie in den Innenstädten und Ortskernen durch aktives Handeln entgegenzuwirken und etwas Neues zu schaffen.
Die Innenstädte stehen für Nutzungs- und Angebotsvielfalt, attraktive Stadträume, gute Erreichbarkeit und Lebendigkeit. Diese Qualitäten gilt es zu stärken und weiterzuentwickeln. Dafür sind sowohl kurzfristige, als auch langfristige Maßnahmen erforderlich.

Die Stadt Olching ist seit geraumer Zeit dabei, den Bereich der Hauptstraße
einschließlich Nöscherplatz 1, Nöscherplatz 2, den Bereich an der Insel und den
Roßhaupter Platz attraktiver zu gestalten. Es ist daher – am besten in Kooperation mit
dem Stadtmarketing – zu prüfen, ob dieser Prozess durch staatliche Fördermittel
forciert, d.h. beschleunigt und ggf. erweitert werden kann.
Eile ist geboten, weil die Anträge bei der Regierung bis 10. Juni 2021 vorliegen
müssen.

gez. Marcel Gemmeke
Stadtrat und Wirtschaftsreferent

Andreas Hörl
Stadtrat und Referent für Volks- und Bürgerfeste

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GRÜNE Olching: Alter Bahndamm – wohin geht die Reise?

Ein Jahr ist es her, dass am Alten Bahndamm an der August-Exter-Straße in Olching radikal abgeholzt wurde. „Wir sind der Sache nachgegangen und konnten in Erfahrung bringen, dass die gerodete Fläche zum Ausgleich für Baumaßnahmen der Bahn als Fortsetzung des Biotops auf dem Alten Bahndamm westlich der Münchner Straße als blütenreicher Magerrasen entwickelt werden soll“ erinnern sich Ariane Zuber, Vorsitzende der Ortsgruppe Gröbenzell des Bund Naturschutz und Ingrid Jaschke, Kreis- und Stadträtin der GRÜNEN. Dies geschehe in Abstimmung des Grundbesitzers Bahn mit der Unteren Naturschutzbehörde hieß es damals aus der Unteren Naturschutzbehörde. Doch nun stellt sich aufgrund der seit kurzem erfolgten Kiesaufschüttung auf der abgeholzten Dammkrone erneut und drängend die Frage, worin der Sinn liegt, eine vielfältige Baum- und Heckenstruktur zu zerstören.

„Während die Diskussion über ökologisch wertlose Steinwüsten in Vor-/Gärten und wie deren Ausbreitung begegnet werden kann an Fahrt aufnimmt, schafft die Bahn eine Kieswüste auf einer ohnehin mageren Schotterfläche“ gibt Ariane Zuber zu bedenken. Ingrid Jaschke führt aus: „Das zur Ausmagerung nährstoffreicher Standorte nötige Abtragen des fetten Oberbodens wäre auf dem Alten Bahndamm auf dem vorhandenen Bahnschotter kaum nötig, allenfalls käme ein Untermischen von etwas Sand oder feinem Kies in Frage. Der aktuelle Zustand widerspricht jeglicher naturschutzfachlich anerkannten Praxis“. Beide kommen zu dem Schluss: „Es kann doch nicht sein, eine grundsätzlich sinnvolle Maßnahme – nämlich einen Ausgleich für die durch Baumaßnahmen verursachte Naturzerstörung bzw. den Verbrauch von naturnahen, unversiegelten Flächen zu schaffen – mit weiterer Naturzerstörung sowie fragwürdigen Maßnahmen ad absurdum zu führen“.

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OFF: Ramma Dama in Olching

Wann: Samstag, 15. Mai 2021, um 15 Uhr
Treffpunkt: am KOM-Parkplatz (gesammelt wird im ganzen Stadtgebiet von Olching)

Corona bestimmt seit über einem Jahr unser aller Leben maßgeblich. Wir alle waren gezwungen unser Leben im Großen oder im Kleinen umzugestalten. Aufgrund der geschlossenen Restaurants und Cafés, der geschlossenen Sportstätten und der geschlossenen Veranstaltungsorte haben wir vielleicht unseren Blickwinkel auf unsere Stadt geändert. Wir haben gelernt die Natur und unsere direkte Umgebung mit anderen Augen zu sehen. Da wir nicht in die Ferne reisen konnten, gab es Urlaub zu Hause, Spaziergänge in den Amperauen und risikoarme Treffen im Stadtzentrum an der frischen Luft.

Nun möchten wir unserer Stadt und unserer Natur, die im letzten Jahr Orte der Abwechslung und der Entspannung für uns waren, etwas zurückgeben. Wir möchten gemeinsam mit allen OlchingerInnen ein Rama Dama veranstalten. Zum ersten Rama Dama rief der Münchner Oberbürgermeister Thomas Wimmer im Jahr 1949 auf, um Kriegsschäden zu beseitigen und 7500 Menschen folgten seinem Aufruf. Seit damals führen bayrische Städte und Gemeinden regelmäßig diese Abfallsammelaktionen mit großem Engagement der jeweiligen BewohnerInnen durch.

Auch wenn das gemeinschaftliche Abfallsammeln im Moment nicht so praktiziert werden kann, wie wir das alle gerne hätten, hoffen wir doch, dass der Gemeinschaftssinn, der hinter dieser Aktion steckt, auch bei den Kleingruppen ankommt. Auch wenn wir nur mit dem eigenen Haushalt oder einem Freund oder einer Freundin zusammen sammeln, sind wir nicht alleine und wissen, dass viele OlchingerInnen das gleiche Ziel haben wie wir – unsere Stadt wieder attraktiver zu machen und unsere Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Ein paar Stunden deiner Zeit können ein großer Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz sein. Falls du Interesse hast, sammle einfach am Samstag, den 15. Mai 2021, drauf los. Falls du Müllsäcke benötigst, kannst du dich um 15 Uhr mit uns am KOM-Parkplatz treffen. Bitte schreibe uns unter info@olchingforfuture.de eine Mail, wenn du wissen möchtest an welchen Orten, du den gesammelten Müll abladen kannst, damit die Stadt Olching diesen im Anschluss einsammeln kann.
Damit wir sehen, dass keiner von uns bei dieser Aktion alleine ist, kannst du uns gerne Fotos deiner Aktion schicken oder auch in den sozialen Medien mit #ramadamaolching versehen. Gerne kannst du uns auch auf den Beiträgen verlinken, damit wir diese mit allen FollowerInnen teilen können.
Wir freuen uns auf jede/n, der/die mit uns gemeinsam Müll sammelt. Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt und für eine gesunde Natur!

Hinweis: Wir bitten euch, die geltenden Corona-Regeln zu beachten. Bitte haltet Abstand zueinander und denkt an einen Mund-Nasen-Schutz. Danke!

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