Olching zeigt sich als Fairtrade-Stadt

Agenda 21
Fair Trade

Beim Marktsonntag am 20. Oktober stand der Fairtrade-Stand unter dem Motto „Stadt Olching zeigt Flagge“. Zum Zeichen der Selbstverpflichtung der Stadt Olching zu fairem Handel wurden als Neuheit fair gehandelter Kaffee und fair gehandelte Schokolade mit einem Bild von St. Peter und Paul der Olchinger Künstlerin Mariele Berngeher zum Verkauf angeboten.

Wozu hat der Stadtrat schon 2016 mit 30:0 Stimmen beschlossen, sich an der Aktion „Fairtrade-Towns“ zu beteiligen und sich wiederholt alle zwei Jahre zertifizieren zu lassen? Ziel von Fairtrade ist es, einen bedeutenden Entwicklungsbeitrag zu leisten und das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in den Anbauländern zu verbessern.

Es geht um verbesserte Einkommenssituation und mehr finanzielle Stabilität für Kleinbauernfamilien, um Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme durch Stärkung der Organisation, um geregelte Arbeitsbedingungen und verbesserten Gesundheitsschutz auf Plantagen und um Schutz der natürlichen Ressourcen und Förderung der Bio-Landwirtschaft. Für diese Ziele leistet die Stadt gemeinsam mit ihren Bürger*innen in vielen Einzelaktionen und durch ihr Vorbild ihren Beitrag. Beim Marktsonntag haben Bürgermeister Andreas Magg und Frau Sonja Weyland von der Wirtschaftsförderung Fairtrade-Waren am Stand verkauft. Bei der Stadt werden zunehmend fair gehandelte Produkte beschafft und verwendet.

Klimawandel und Globalisierung haben längst auch unsere Wirtschaft erreicht. Dass Bauern von ihrer Arbeit immer schlechter leben können, ist kein Phänomen mehr, das allein die Südhalbkugel betrifft. Auch unsere Bauern kämpfen oft um ihre Existenz. Das „Forum Fairer Handel“ fordert seit Jahren fairen Handel weltweit und die Agenda 21 Olching hat mit Plakaten am Stand auf die Notwendigkeit eines optimierten Weltwirtschaftssystems und auf Handlungsbedarf zugunsten einer kleinteiligen Landwirtschaft statt ausufernder Agrarindustrie hingewiesen.

Das funktioniert nur, wenn die Bürger*innen durch ihr Konsum- und Kaufverhalten die wirtschaftliche Grundlage sicherstellen. Das ist dann „Everyday for future“.

Agenda 21  Arbeitskreis Fairer Handel und Konsum

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