
Im ersten Anlauf hat es der CSU Kandidat geschafft den Bürgermeisterstuhl,
nach über 42 Jahren, zurück zu erobern. Die CSU Fraktion konnte die Anzahl
der Mandate auf 13 erhöhen. Wir bedanken uns bei den Wählerinnen und
Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen. Gerne können Sie uns am
Infostand zur Stichwahl des Landrats am Samstag, 14. März von 10-12 Uhr
am Nöscherplatz beim grünen Markt besuchen. Wir freuen uns auf Sie!













Der Souverän – die Wählerinnen und Wähler – hat entschieden und das Bürgermeisteramt an Maximilian Gigl übertragen. Das ist zu respektieren.
Dem Wahlsieger ist zu gratulieren und dem künftigen Stadtrat mit diesem Bürgermeister als Vorsitzenden ist viel Erfolg für die Zukunft und für diese Stadt zu wünschen.
Mindestens 100 Tage gelten als die Frist, die für weitere Beurteilungen einzuräumen ist.
Gigl jun. erhält nach 18 Jahren – im Gegensatz zu vielfältigen Aussagen im Wahlkampf – vom scheidenden 1. Bgm. Magg die Stadt Olching wohl bestellt und in (aus meiner Sicht sehr) guten finanziellen Verhältnissen übergeben. Auch wenn in Zukunft eine Reihe von Aufgaben zu bewältigen sind, die teils wg. der bisherigen Unfähigkeit des Stadtrates zu sachlichen Einigungen nicht vorwärts gingen.
Die Zukunftsthemen und -Aufgaben sind klar definiert, auch wenn im Wahlkampf teils dazu so gut alle konkreten Aussagen vermieden wurden.
Somit darf der aufmerksame Olchinger Beobachter der kommunalen Szene gespannt sein, was sich wann und wie bewegen wird, in welche Richtung die künftige Stadtpolitik von wem gelenkt wird.
Der oben geäußerte Wille des Dr.B. , mit allen Fraktionen des Stadtrates zusammen gute Entscheidungen anzustreben, klingt erst mal gut, wäre aber für die vergangenen 18 Jahre auch sehr begrüßenswert gewesen.
Schau ´mer mal, wie´s wird.
Am 22.März steht eine weitere wichtige Entscheidung an, die Wahl zur künftigen Landrätin / zum künftigen Landrat.
Hier hoffe sicher nicht nur ich, dass sich im Landratsamt eine Tür für eine aktivere und bessere Zukunft auftut.
Nach 30 Jahren der erkennbaren Bequemlichkeit und Initiativlosigkeit, des politischen Dahinschleichens, der Verfehlung selbst gesetzter Ziele, der programmatischen Leere in allen wichtigen Entwicklungsfragen unseres Landkreises, ist es hoch an der Zeit, dass eine neue Führung diese wichtigen Dinge im Landkreis und für die Städte und Gemeinden anpackt und nicht nur dahin treiben lässt.
Ich hoffe, dass die absolute Inhaltslosigkeit der Wahlaussagen des amtierenden Landrates die Mehrheit der Wähler/Wählerinnen erkennen hilft, dass hier dringend eine Änderung herbei geführt werden sollte.
Ihm sollte der angestrebte vollständige Ruhestand jetzt ermöglicht werden.
Dann ist allen wahrscheinlich etwas wohler, die das Amt eines Landrats nicht nur als Job bewerten, in dem Machtausübung schon als genügend angesehen wird.
Sehr geehrter Herr Münch,
Wir sind selten einer Meinung, aber hier kann ich ihnen nur überzeugt beipflichten. Der Landkreis und das landratsamt schreien förmlich nach frischen Blut, neuen innovativen Ideen, positiver Energie, zukunftsorientierter Entwicklung – schlicht nach einem dringend erforderlichen Wechsel. Gerne mit einer jungen, überzeugenden Landrätin.
Die sehr negative Darstellung der Arbeit des amtierenden Landrats durch Alfred Münch (SPD) und Knud Christian Wilden kann ich in dieser Form nicht nachvollziehen. Größere Fehlentwicklungen oder Krisen im Landratsamt in den vergangenen Jahren sind mir jedenfalls nicht sichtbar geworden. Vieles im Landkreis funktioniert nach meinem Eindruck solide.
Wenn hier von „30 Jahren Bequemlichkeit und Initiativlosigkeit“ gesprochen wird, passt das für mich auch schwer zu der tatsächlichen politischen Rolle von Herrn Karmasin. Er wurde 1996 als damals jüngster Landrat Bayerns gewählt und bekleidet dieses Amt seit nunmehr fast drei Jahrzehnten. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren auch auf Landes- und Bundesebene in kommunalen Spitzenverbänden tätig: Seit 2008 Vorsitzender des Bezirksverbands Oberbayern im Bayerischen Landkreistag, seit 2011 Vorsitzender im Verfassungs- und Europaausschuss des Deutschen Landkreistags, von 2014 bis 2022 Erster Vizepräsident des Bayerischen Landkreistags und seit Mai 2022 dessen Präsident.
Solche Funktionen erhält man in der Regel nicht, wenn man politisch als besonders passiv oder erfolglos wahrgenommen wird.
Zudem sollte man nicht ausblenden, dass viele Bürgerinnen und Bürger die vergangene und aktuelle Politik der „Grünen“ auf Bundesebene durchaus kritisch sehen. Wirtschaftliche Entwicklungen der letzten Jahre, Sorgen vieler Unternehmen sowie gesellschaftliche Spannungen werden von einem Teil der Bevölkerung mit der Politik der „Grünen“ in Verbindung gebracht. Insofern ist es keineswegs selbstverständlich, dass Ronja von Wurmb-Seibel als Kandidatin von „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ von Wählerinnen und Wählern sowie von Unternehmen im Landkreis als „Aufbruch“ wahrgenommen wird.
Natürlich ist es legitim, sich frischen Wind oder neue Impulse zu wünschen. Gleichzeitig sollte man auch anerkennen, wenn eine Verwaltung über viele Jahre stabil arbeitet und ein Landkreis sich insgesamt positiv entwickelt hat.
Am Ende werden die Wählerinnen und Wähler entscheiden, ob sie eher auf Kontinuität und Stabilität oder auf einen politischen Wechsel („Grüne“) setzen.
Herr Haschke hat recht. Das Wahlergebnis ist ein klarer Auftrag an Maximilian Gigl und die CSU. Dem werden wir nachkommen, Und zwar in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen. Denn jede Sachfrage wird am besten gelöst, wenn sie von allen Seiten betrachtet wird. Einer alleine hat nicht immer Recht. Da wird es auch Kompromisse geben, was nicht per se schlecht ist, weil damit mehrere Fraktionen ihre Vorstellungen, wenn auch nur teilweise, erfüllt sehen. Das fördert den Fortschritt und den sozialen Zusammenhalt. Wir gehen zuversichtlich für Olching in die nächsten 6 Jahre.
In der Tat, dieses Wahlergebnis bedeutet einen klaren Auftrag für Maximilian Gigl und die CSU.
Zugleich zeigt es Grenzen und verpflichtet zur Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Stadtrat. Dabei werden Meinungsunterschiede auftreten. Nutzen wir sie produktiv! Denn unterschiedliche Meinungen führen dazu, dass die Sachfragen aus möglichst vielen Perspektiven beleuchtet, geprüft und dann entschieden werden, gegebenenfalls durch Kompromisse. Weil nie einer alleine Recht hat.
So wollen wir dafür sorgen, dass Olching gut geführt wird. Damit leisten wir vor Ort unseren Beitrag zur Stabilität Deutschlands insgesamt.
Gratulation.
Gott sei Dank bedeutet die knappste aller absoluten Mehrheiten von 50,1 % keine Mehrheit im Stadtrat, sondern ein 13 zu 17, was durchaus ein spannendes „regieren“ für ALLE ermöglichen wird! Ich bin gespannt, was die Beteiligten daraus machen werden! Gutes gelingen für Olching!
Nein; bitte das Bay. Kommunalwahlrecht beachten! Die Mehrheitsverhältnisse im neuen Stadtrat werden folgendermaßen lauten: (13+1) : 5 : 5 : 5 : 1 : 1; folgt man Herrn Wilden, dann lauten sie 14 : 17.