
Am frühen Montagmorgen kam es im Gewerbepark Geiselbullach in einem Logistikbetrieb bei Ladearbeiten zum Austritt von flüssigem Kohlenwasserstoff. Ein IBC-Container wurde mit einem Gabelstapler beim Verladen so beschädigt, dass eine unklare Menge des gesundheitsschädlichen Stoffes austrat. Der Gabelstaplerfahrer legte den Behälter so um, dass bis zum Eintreffen der Feuerwehr kein weiterer Stoff austrat.
Die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck alarmierte die örtlich zuständige Feuerwehr Geiselbullach sowie den ebenfalls dort stationierten Gerätewagen Gefahrgut, zur Unterstützung die Feuerwehr Esting, die Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck und weitere Spezialkräfte aus dem Landkreis. Vonseiten des Rettungsdienstes waren neben mehreren Rettungswägen eine Sanitätseinsatzleitung mit leitendem Notarzt tätig. Zwei an den Ladearbeiten beteiligte Personen wurden durch Einatmen der Dämpfe leicht verletzt und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr erstversorgt.
Eine messbare Konzentration außerhalb des Gebäudes oder eine Gefährdung der Anwohner bestand zu keiner Zeit. Die rund 120 Einsatzkräfte identifizierten den Stoff, sicherten ihn im Container und belüfteten anschließend die Halle, bis Messungen keine Dämpfe mehr nachwiesen. Die Polizei sperrte die Zufahrten ab und übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang. Nach rund zwei Stunden konnte die Halle an den Betreiber übergeben werden.
Im Einsatz befanden sich ebenfalls die Feuerwehren Gröbenzell, Germering, Unterpfaffenhofen, Puchheim-Ort, Gernlinden und Fürstenfeldbruck.













