Mandatswechsel im Olchinger Stadtrat – Vertrauensbruch gegenüber Wählern – Neuer Kommentar

Als Antwort auf Harald Rohne.

Es wird mir zu viel rumschwadroniert um die scheinbar vom Wähler gewollte sehr persönliche Stimmenmenge.
Wenn man es nüchtern analysiert, dann wählen die Menschen nur zu relativ geringen Teilen ausschließlich persönlich.
Die Listenstimmen stellen auch bei denen die Mehrzahl der Stimmen dar, die mit zusätzlichen persönlichen Stimmen auf der jeweiligen Listen nach vorne gewählt wurden.
DAS bestimmt dann letztlich die Reihenfolge des Einzugs in z.B. den Stadtrat.
Ohne diese Listenstimmen wären die allermeister Wechsler niemals da, wo sie gerne hin oder bleiben wollen.
Alle „Fraktionswechsler“, und von denen gibt es immer etliche, sollten daher eher mal sehr defensiv argumentieren, wenn sie speziell unmittelbar nach einer Wahl sich auf und davon machen von denen, die ihnen den Zutritt zum Mandat erst mal ermöglicht haben.

Das gilt für alle „Wechsler*innen“, egal aus welchem Stall.

Die Sprüche und Reden hernach sind Ausreden aus meiner Sicht.
Egal woher kommend, egal wohin gehend.
Sie sind auch eine (Ent)Täuschung für die Menschen, die in der Politik Geradlinigkeit bevorzugen.
Die wäre gegeben, wenn die Wandler zwischen den Welten auch nur einen Tag vor einem Wahltermin ihre Einsichten hätten, und nicht immer wieder wenige Tage oder Wochen danach.

Alfred Münch

Dieser Beitrag wurde unter Politik veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert