Beschäftigte: Krankenstand im Landkreis Fürstenfeldbruck leicht gesunken und unter dem Bayerndurchschnitt

Im Jahr 2025 haben sich im Landkreis Fürstenfeldbruck weniger AOK-versicherte Beschäftigte krankgemeldet als 2024. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Bayern. „Der Krankenstand im Landkreis Fürstenfeldbruck im Jahr 2025 ist auf 5,4 Prozent gesunken“, erläutert AOK-Direktor Maximilian Georg, verantwortlich für den Landkreis Fürstenfeldbruck. „Das sind 0,1 Prozent weniger als 2024. Damit liegen die AOK-versicherten Berufstätigen im Landkreis Fürstenfeldbruck unter dem bayerischen Durchschnitt von 5,8 Prozent. Der Regierungsbezirk Oberbayern weist mit einem Krankenstand von 5,1 Prozent im Jahr 2025 einen niedrigeren Wert auf als der Freistaat. Bei den Landkreisen erreicht Kronach die höchste Quote von 7,8 Prozent, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen rangiert mit 4,7 Prozent am untersten Ende der Skala.

 

AOK-versicherte Beschäftige waren im Landkreis Fürstenfeldbruck etwas kürzer krank als 2024. „Die Gesamtzahl der Krankmeldungen 2025 ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent zurück“, so Maximilian Georg. „Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen je AOK-versicherten Berufstätigen hat sich auf 19,9 Tage verringert. Zum Vergleich: Insgesamt waren im Freistaat die AOK-versicherten Beschäftigen durchschnittlich 21,1 Kalendertage krank. Atemwegserkrankungen verursachten 2025 in Bayern die meisten Krankmeldungen: 77,1 Krankmeldungen je 100 Versicherte. „Auf diese Diagnose entfielen im Landkreis Fürstenfeldbruck im vergangenen Jahr sogar 83,0 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Berufstätige“, so Maximilian Georg.

 

Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen

Betrachtet man die Dauer der jeweiligen Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen im Landkreis Fürstenfeldbruck von allen Krankheitsarten weiterhin die meisten Ausfalltage. Statistisch gesehen war wegen Muskel- und Skeletterkrankungen 2025 jeder AOK-versicherte Berufstätige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck 4,9 Tage krankgeschrieben (Bayern: 5,9 Tage). 4,2 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen (Bayern: 4,1) und 3,7 Krankheitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen (Bayern: 3,5). „Wir beobachten mit Sorge einen Anstieg der Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von über sechs Wochen“, sagt Maximilian Georg. Diese machen zwar nur einen geringen Teil der Arbeitsunfähigkeits-Fälle aus, sind aber durch ihre Dauer ein Hauptgrund für den fortwährend hohen Krankenstand. Die psychischen Erkrankungen sind laut den aktuellen Auswertungen größter Treiber für den Anstieg der Langzeiterkrankungen.

 

Fehlzeiten entgegenwirken

Die AOK Bayern hat 2025 knapp 2.600 Unternehmen mit 6.400 Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützt. Mehr Informationen für Unternehmen sind auf www.aok.de/fk/bayern/ >Betriebliche Gesundheit > Aus der Praxis zu finden. Versicherte, die individuell etwas für ihre Gesundheit tun wollen, finden Angebote zu gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung unter www.aok.de/pk/bayern/ > Die AOK – mehr als nur versichert > Gesundheitskurse.

 

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