Zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima: Olchinger GRÜNE halten Mahnwache

An der genehmigten Mahnwache am 11. März am Nöscherplatz nahmen rund zehn Personen teil, die alle Masken trugen und auf die Abstandsregeln achteten.

Am 11. März hat sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal gejährt. An den Super-GAU haben die Olchinger GRÜNEN und Vertreter*innen der Mütter gegen Atomkraft mit einer Mahnwache am Nöscherplatz erinnert.

Der größte anzunehmende Unfall, von dem man annahm, dass er sich in einer Industrienation nicht ereignen würde, hat die Region Fukushima nachhaltig geschädigt und dort die Lebensgrundlagen zerstört.

In Deutschland sollen bis Ende 2022 auch die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen. Aber die Atomlobby gibt nicht auf. „Undenkbar, wenn diese außerordentlich teure und gefährliche Technologie unter der Annahme salonfähig gemacht würde, dass sie ein Ausweg aus der Klimakrise sei“, äußert sich Heide Kuckelkorn, Stadträtin und Sprecherin des Olchinger Ortsverbandes der GRÜNEN. Dr. Ingrid Jaschke, Fraktionssprecherin und 3. Bürger-meisterin, fügt hinzu, dass die Atom-Lobby den Klimawandel nutze um ihre riskanten und unökonomischen Produkte anzupreisen: „Wir treten dem entschieden entgegen. Denn auch nach Jahrzehnten der Atomkraft-Nutzung gibt es keine praktikable Lösung für den Atommüll.“ „Der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie ist die bessere Alternative“, ergänzt Michael Kircher, ebenfalls Mitglied des Olchinger Stadtrates.

Die 14 Aktiven der Mahnwache halten trotz Wind und etwas Regens die Banner des Protests hoch. Auf einem Schild steht: Für eine konsequente Energiewende – ohne Atomkraft! Die kleinen Windrädchen drehen sich heftig, halten aber stand. Nach einer Stunde beenden sie die Aktion. Die Teilnehmer*innen sind sich einig: Sie wollen keine Renaissance der Atomkraftnutzung und fordern, dass in Bayern der Ausbau der Windkraft endlich vorangeht.

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