GRÜNE Olching: Fraktionswechsel von Marina Freudenstein

Marina Freudenstein verlässt die SPD-Fraktion im Olchinger Stadtrat und schließt sich der Fraktion der Grünen an. Damit verbunden ist nach 26 Jahren Mitgliedschaft der Austritt aus der SPD und der Beitritt zu B 90/DIE GRÜNEN. „Der Austritt aus der SPD fällt mir nicht leicht. Ich bedaure das sehr,“ so Freudenstein. „Rückblickend betrachtet ist es jedoch der logische Schritt einer längeren Entwicklung. Und den Schnitt am Anfang einer neuen Stadtratsperiode zu machen, liegt nahe. Ich hatte schon immer zwei politische Schlagadern, eine rote und eine grüne.“ Die Rückgabe des Mandats kommt für Freudenstein nicht in Frage: „Den Wählerinnen und Wählern, denen ich das Stadtratsmandat verdanke, versichere ich, auch künftig ihrem Auftrag entsprechend zu handeln.“

Dr. Ingrid Jaschke
Fraktionsvorsitzende
B 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Olching

Ingrid Jaschke, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN: „Die Bitte Freudensteins um Aufnahme in unsere Fraktion wurde kurzfristig an uns herangetragen. Nachdem sich ihre wichtigsten Ziele, u. a. Ausbau der Ganztagsschulen, Instandhaltung und Ausbau von städtischen Wohnungen und eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Stadt mit mehr ÖPNV mit den Zielen der GRÜNEN-Fraktion decken, stand ihrem Wunsch nichts entgegen.“

Freudenstein und Jaschke freuen sich gemeinsam auf diese neue Zusammenarbeit. Ingrid Jaschke: „Ich habe Marina Freudenstein bislang als kompetente und engagierte Stadtratskollegin wahrgenommen, der Fairness im Umgang miteinander wichtig ist.“ Beide betonen, dass auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern des Stadtrats sowie mit Bürgermeister Andreas Magg angestrebt wird.“

 

gez. Marina Freudenstein und Ingrid Jaschke

 

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3 Antworten zu GRÜNE Olching: Fraktionswechsel von Marina Freudenstein

  1. Klimm Friedrich sagt:

    Das alles war genauso gewollt und berechnet. Den Wähler hinters Licht führen. Der SPD schaden. Damit hat sie selbst dafür gesorgt, daß sie in sechs Jahren keiner mehr wählt. Da kann sie machen was sie will. Und das ist gut so!

  2. Walter Sommer sagt:

    Das ist sicher für alle SPD Wähler die Marina Freudenstein ihre Stimme gegeben haben ein tiefer Schlag. Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen jetzt diesen Schritt zu tun. Ehrlicher wäre es gewesen sich vor der Kommunalwahl den Grünen anzuschließen und für diese Partei in den Stadtrat einzuziehen. War das Risiko zu gross nicht gewählt zu werden?

    Wie der Schwabe sagen würde hinterlässt der Schritt a Gschmägle.

    Jetzt hat es die SPD noch schwerer!

  3. Dr. Tomas Bauer, sagt:

    Liegt es wirklich so nahe, nach 26 Jahren SPD-Mitgliedschaft die Partei zu Beginn einer neuen Amtsperiode des Stadtrates zu wechseln?
    Wäre es nicht gegenüber den langjährigen Parteigenossen und gegenüber dem Wähler fairer gewesen, diesen Wechsel vor der Aufstellung der Stadtratsliste zu vollziehen? Und nicht, nachdem man/frau auf der SPD-Liste in den Stadtrat gekommen ist und sich auch noch für die neue(!) Amtsperiode zur SPD-Fraktionsvorsitzenden hat wählen lassen?

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