Dringlichkeitsantrag wegen der Polizeiinspektionszusammenlegung

Olching,03.10.2017
Dringlichkeitsantrag:
Der erste Bürgermeister wird beauftragt schnellstmöglich mit den zuständigen Stellen
(Innenministerium, Polizeipräsidium Oberbayern Nord) in Kontakt zu treten und
entsprechende Verhandlungen hinsichtlich eines Grundstückes für die neu zu
errichtende Polizeiinspektion zu führen. Aufgrund der Dringlichkeit ist dieser Antrag
dem nächsten tagendem Gremium, hier dem Stadtrat am 05.10.2017 vorzulegen.
Begründung:
Die Polizeiinspektion Gröbenzell wird in absehbarer Zeit geschlossen und deren
Dienstbereich soll auf die Inspektionen Germering und Olching übergehen. Hierzu
wird auch das Personal der Gröbenzeller Inspektion entsprechend verteilt. Die
Polizei Germering ist hierfür bereits ertüchtigt. Die Olchinger Inspektion kann die zu
erwartende Personalmehrung nicht unterbringen. Zudem erfüllt die Polizei Olching
ebenfalls die entsprechenden Sicherheitsbestimmungen nur noch eingeschränkt. Ein
Neubau mit Zusammenlegung ist aus Sicht des Polizeipräsidiums Oberbayern und
des Innenministeriums unumgänglich. Das zu erwartende Dienstgebiet wird von
Egenhofen bis Gröbenzell reichen. Olching liegt hier zentral. Wesentliche Gründe für
einen Standort Olching sind:
a) zentrale Lage
b) Olching ist die einwohnerstärkste Kommune und zugleich Stadt
c) Andere Gemeinden werden am ehesten den Standort Olching einvernehmlich
akzeptieren, da die geplante Südwestumgehung von Olching auch eine schnelle Erschließung von Maisach/Egenhofen etc. ermöglicht, zudem verfügt
Olching über weitere günstige Verkehrsanbindungen wie z.B. die B471 oder
die überörtlichen Staatsstraßen
Olching verfügt über mehrere geeignete Grundstücke für einen Neubau der Polizei.
Dies wiederrum würde die zentralörtliche Funktion von Olching weiterhin ausbauen
und stärken.
Zur Dringlichkeit: Das Innenministerium und auch das Polizeipräsidium Oberbayern
Nord streben eine umgehende Umsetzung ihrer Planungen an. Jedweder Verzug
hinsichtlich der (Grundstücks-) Verhandlungen, könnten die Chancen für den
Standort Olching gefährden.

Andreas Hörl
Stadtrat
Referent der Stadt Olching
für Volks- und Bürgerfeste

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