Weihen das regionale Bikesharing-Angebot „MyRadl“ im Landkreis Fürstenfeldbruck ein: v. l.: Marco Weigert (Direktor des „MyRadl“-Betreibers Nextbike für den DACH-Raum); Thomas Totzauer (Erster Bürgermeister der Gemeinde Schöngeising); Daniel Liebetruth (Oberbürgermeister der Stadt Germering); Maximilian Gigl (Erster Bürgermeister der Stadt Olching); Andrea Schweitzer (Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Landsberied); Thomas Karmasin (Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck); Thomas Hofschuster (Erster Bürgermeister der Stadt Puchheim); Markus Kennerknecht (Erster Bürgermeister der Gemeinde Grafrath); Christian Götz (Oberbürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck); Dr. Daniel Holmer (Erster Bürgermeister der Gemeinde Gröbenzell). Foto: LRA FFB/W. Weiss
Mit dem Start des regionalen Bikesharing-Systems „MyRadl“ sind die in den vergangenen Jahren im Landkreis Fürstenfeldbruck aufgebauten Mobilitäts- und Radpunkte jetzt vollständig ausgestattet. Landrat Thomas Karmasin weihte das Angebot zusammen mit den am gemeinsamen Mobilitätsstationsprojekt beteiligten Städten und Gemeinden am 12. Mai 2026 am Mobilitätspunkt vor dem Landratsamt ein.
Vor Ort waren Oberbürgermeister Christian Götz für die Stadt Fürstenfeldbruck, Oberbürgermeister Daniel Liebetruth für die Stadt Germering, Erster Bürgermeister Markus Kennerknecht für die Gemeinde Grafrath, Erster Bürgermeister Dr. Daniel Holmer für die Gemeinde Gröbenzell, Erste Bürgermeisterin Andrea Schweitzer für die Gemeinde Landsberied, Erster Bürgermeister Maximilian Gigl für die Stadt Olching, Erster Bürgermeister Thomas Hofschuster für die Stadt Puchheim und Erster Bürgermeister Thomas Totzauer für die Gemeinde Schöngeising sowie Marco Weigert, Direktor des „MyRadl“-Betreibers Nextbike für den DACH-Raum. Terminlich verhindert waren die Ersten Bürgermeister der ebenfalls am Projekt beteiligten Gemeinden Maisach und Mammendorf, Hans Seidl und Josef Heckl.
Die Leihräder des neuen „MyRadl“-Systems können nicht nur an allen 67 Mobilitäts- und Radpunkten in den zehn beteiligten Städten und Gemeinden ausgeliehen und zurückgegeben werden, sondern sind auch über die Grenzen des Landkreises hinweg, z. B. in die Stadt München hinein, nutzbar. Um das zu ermöglichen, hat sich der Landkreis Fürstenfeldbruck bei der Ausschreibung des Bikesharing-Systems mit der Landeshauptstadt und mit 36 weiteren Kommunen im Raum des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) zusammengeschlossen. Die Auftragsvergabe für „MyRadl“ erfolgte über die Verbundgesellschaft. Von den nun insgesamt im Landkreis Fürstenfeldbruck stationierten 395 „MyRadl“-Fahrrädern verfügen 99 über eine E-Unterstützung, die restlichen 296 Räder sind rein muskelkraftbetrieben.
Fahrräder ohne E-Unterstützung können für 1,00 € je 30 Minuten, Fahrräder mit E-Unterstützung für 3,00 € je 30 Minuten ausgeliehen werden. Nutzer mit ÖPNV-Aboticket (z. B. Deutschlandticket), das bei MVV, MVG oder S-Bahn München erworben wurde, profitieren je Ausleihe der rein muskelkraftbetriebenen Fahrräder von 30 Freiminuten. Bei der Ausleihe von Fahrrädern mit E Unterstützung wird für die ersten 30 Minuten je Ausleihe lediglich ein reduzierter Preis von 1,50 € fällig. Zudem ist die Ausleihe von Leihrädern ohne E-Unterstützung mit einem nutzerfreundlichen Höchstpreis von 9,00 € je 24 Stunden gedeckelt, bei Rädern mit E Unterstützung liegt dieser Höchstpreis bei 18,00 €.
Die aktuell verfügbaren „MyRadl“-Fahrräder lassen sich rund um die Uhr über die MVV-, MVGO- und Nextbike-App finden, reservieren und ausleihen. Bei Rückgabe sind die Räder an einem beliebigen, in den Apps verzeichneten, Standort abzustellen und das Rahmenschloss ist zu verschließen. Im Sinne der Verkehrssicherheit, des Platzsparens und eines geordneten Bildes des öffentlichen Raums verfügen die Standorte im Landkreis an den Mobilitäts- und Radpunkten über eigens für „MyRadl“ reservierte Abstellanlagen, die der Landkreis Fürstenfeldbruck im Rahmen des Mobilitätsstationsprojektes entwickelt hat. Bei der Rückgabe sind die Leihräder in die Anlagen einzustellen. Sind alle Einsteller einer „MyRadl“-Abstellanlage einmal belegt, sind die Räder unmittelbar neben der Anlage mittels des Fahrradständers abzustellen. Bei Fahrten über die Landkreisgrenze hinweg ist zu beachten, dass für die „MyRadl“-Fahrräder in anderen Gebietskörperschaften (z. B. Stadt München oder Landkreis Starnberg) meist keine eigenen Einsteller existieren. Die Abstellflächen lassen sich aber auch dort über die genannten Apps identifizieren.
Das neue „MyRadl“-Angebot an den 67 Mobilitäts- und Radpunkten im Landkreis Fürstenfeldbruck reiht sich ein in eine breite Angebotspalette zur Multimodalität, die je nach Standort zusätzlich aus dem Lastenradsharing-Angebot „evhcle“ und aus Einrichtungen für den Individualradverkehr (Abstellanlagen, häufig mit Überdachung, Fahrradboxen, Gepäckspinde, Servicestationen sowie E-Lademöglichkeiten) besteht und mit Car- und E-Scooter-Sharing-Angeboten sowie mit dem klassischen ÖPNV aus Bus und Bahn verknüpft ist. Die Beschaffung und der Aufbau der Angebote an den Mobilitäts- und Radpunkten durch den Landkreis Fürstenfeldbruck und die beteiligten Kommunen Fürstenfeldbruck, Germering, Grafrath, Gröbenzell, Landsberied, Maisach, Mammendorf, Olching, Puchheim sowie Schöngeising wurden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative als innovatives Modellprojekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
Quelle und ständig aktuelle News unter https://www.lra-ffb.de/aktuelles/aktuelles/angebot-an-mobilitaets-und-radpunkten-im-landkreis-fuerstenfeldbruck-nun-komplett-regionales-bikesharing-system-myradl-gestartet













