


Mit 68.567 Stimmen (18,5 %) wurde der Wahlvorschlag von Für Olching e.V. bei der Kommunalwahl als zweitstärkste Kraft in den Olchinger Stadtrat gewählt. Neben dem Bürgermeisterkandidaten Stefan Eibl zogen Josef Gigl, Rainer Saalfeld, Vanessa Wand und der 18jährige Leo Traub als Stadträte ein.
Austritt trotz aktiver Mitgestaltung und unveränderter Ziele
Josef Gigl, der auf Listenplatz 3 kandidierte und dem Verein seit Jahrzehnten angehörte, hat nun überraschend seinen Austritt aus Für Olching e.V. erklärt. Besonders ungewöhnlich ist dieser Schritt, da Gigl sowohl am Wahlprogramm als auch an der Aufstellung der Liste aktiv mitgewirkt und sich dabei stets für eine Spitzenposition eingesetzt hatte. Gigl begründet seinen Austritt damit, dass er sich nicht länger mit den Zielen des Vereins Für Olching e.V. identifizieren kann. Er will sein Mandat behalten und als fraktionsloser Stadtrat tätig sein.
Fraktion und Vorstand zeigen sich überrascht
„Wir hätten natürlich lieber von vorn herein jemanden aufgestellt, der sich mit unseren Zielen auch noch nach der Wahl identifizieren kann“, so Stefan Eibl, Fraktionsvorsitzender von Für Olching e.V. „Insbesondere, da sich die Ziele und Inhalte aus dem Wahlprogramm, die gemeinsam beschlossen wurden, nicht verändert haben.“, betont Eibl.
Fraktionsarbeit bleibt stabil
Trotz des Austritts bleibt die Fraktion Für Olching handlungsfähig und wird ihre Arbeit im Stadtrat konsequent fortsetzen. „Unser Fokus liegt weiterhin auf der konstruktiven Vertretung der Olchinger Bürgerinteressen“, betont die Vorsitzende des Vereins und zukünftiges Stadtratsmitglied Vanessa Wand. Die Fraktion wird durch den Austritt nach aktuellem Stand einen Sitz in den Ausschüssen verlieren.
Bild und Text : Für Olching















Wer hat eigentlich als über Olchinger politische Personalfragen informierter Bürger nicht neugierig erwartet, wie Papa Gigl sich auf den Weg machen wird, um Sohn Maxi die künftigen Mehrheiten im Stadtrat abzusichern.
Papa Gigl war stets das CSU-U-Boot in der FW-Fraktion.
Er bleibt es als nunmehr sauber zugeordneter Stadtrat der FW-Truppe.
Nur nicht mehr „für Olching e.V.“, sondern eben klar politisch unberechenbarer Aiwanger zugeordnet und so frei, wie man es sich wünscht, wenn man machen will, was einem gerade wichtig erscheint, ohne sich dafür vor irgendjemand rechtfertigen zu müssen.
Die Leut wollten es so??
Glaub ich nicht, aber jetzt haben sie´s halt so.
Vor jeder Listenaufstellung und nach jeder Wahl der gleiche Zirkus, und immer wieder dem kurzen politischen Gedächtnis der Wähler*innen „entschwunden“.
Bei „Für Olching“ den Listenplatz sichern, der den Stadtratsposten zuführt und dann kurz nach der Wahl die – gemeinsam – aufgestellten Ziele im Wahlprogramm negieren und austreten? Gehört sich das?
Josef Gigl hat bei der Stadtratswahl 4.526 Stimmen erhalten. Das zweitbeste Ergebnis der angetretenen Kandidatinnen und Kandidaten bei der FO. Mit dieser Stimmenzahl hat er im Wesentlichen dazu beigetragen, dass die FO insgesamt auf 68.557 Stimmen gekommen ist. So kann man es auch sehen!
Dieser Auf/Austritt von Sepp Gigl scheint von langer Hand geplant.
Die Motive sind undurchsichtig, die Handlungsweise, in meinen Augen, menschlich schäbig.