FFW Olching erneut im Hochwassereinsatz

Heute wurde die Freiwillige Feuerwehr Olching erneut aufgrund von Hochwasser alarmiert. Anders als bei klassischen Hochwasserlagen sind diesmal weder der Starzelbach noch die Amper über die Ufer getreten. Ursache war vielmehr der stark angestiegene Grundwasserstand im südlichen Stadtgebiet von Olching. In mehreren Kellern trat bereits Grundwasser ein und bedrohte das Eigentum der Anwohner.

Mit der neuen Hochleistungspumpe konnte das eindringende Wasser rasch abgepumpt und über die bereits mehrfach bewährte Schlauchleitung in den Starzelbach eingeleitet werden. Diese Maßnahme hat sich erneut als effektiv erwiesen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und weitere Schäden zu verhindern.

Auch im Bereich des alten Bahndamms bildete sich wieder der bekannte Grundwassersee. Die dort vorhandenen Entwässerungsgräben, insbesondere im Bereich der Zufahrt zu den Feuerlöschteichen, sammeln zwar das hoch anstehende Grundwasser, können ihre eigentliche Funktion jedoch nicht mehr erfüllen. Aufgrund mangelnder Pflege und fehlender Durchflussmöglichkeiten ist eine wirksame Entwässerung der oberen Bodenschichten derzeit nicht gewährleistet. Über Jahre hinweg wurden diese Gräben nicht instand gehalten und haben dadurch ihre ursprüngliche Aufgabe weitgehend verloren.

So fällt die Gefahrenabwehr immer wieder der Freiwilligen Feuerwehr Olching zu, die mit großem Einsatz das Hab und Gut der Bürgerinnen und Bürger schützt. Die Anwohner bedanken sich ausdrücklich bei den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihre schnelle Hilfe, ihre Professionalität und ihre ständige Einsatzbereitschaft.

Vielleicht ist es an der Zeit, die Erfahrungen und Konzepte der ursprünglichen Erbauer der Entwässerungsgräben wieder aufzugreifen. Eine funktionierende und gepflegte Entwässerungsstruktur könnte dazu beitragen, hoch anstehendes Grundwasser frühzeitig und auf natürlichem Weg in den Starzelbach abzuleiten. Dies würde nicht nur die Situation für die Anwohner nachhaltig verbessern, sondern auch die Feuerwehr spürbar entlasten.

Einsatzfahrzeug der FFW Olching am Entwässerungspumpenschacht in der Sommerstraße

Grundwasserstand im Entwässerungspumpschacht

Schlauchleitung von der Sommerstraße zum Starzelbach 

Einstellarbeiten an der neuen Hochleistungspumpe der FFW Olching

Überlauf aus dem Pumpenschacht in Richtung Sommerstraße 

Grundwassersee am alten Bahndamm 

Entwässerungsgraben auf Gebiet der Stadt Olching bereits deutlich verlandet aber noch mit kleiner Restfunktion

Entwässerungsgraben auf der Gemarkung Emmering ohne Abfluss nur mit Staufunktion

Umgestürzte Bäume sind seit Jahren im Graben belassen worden und stören zusätzlich den Abfluss des Grundwassers

Ehemalige Entwässerungsrohre im Bereich Emmering – man erkennt die ursprünglich vorhandene Grabentiefe 

Der Entwässerungsgraben auf Emmeringer Gebiet ist hier bereits komplett verschwunden

Abfluss beider Gräben in den Starzelbach – allerdings kein Zulauf aus der Emmeringer Seite möglich

Text und Fotos : Rainer Saalfeld

 

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14 Antworten zu FFW Olching erneut im Hochwassereinsatz

  1. Knud Christian Wilden sagt:

    Sehr geehrter Herr Theis,
    Danke für Ihren freundlichen Kommentar – und selbstverständlich haben Sie Recht mit dem Hinweis „Sowas kommt von sowas“! Dabei möchte ich es auch belassen.
    Bedanken möchte ich mich aber bei Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz für den Asylhelferkreis. Beispiellos.

  2. Alfred Münch sagt:

    Guten Tag Dietmar T. ,
    lieber würde ich ja mit jemandem diskutieren, der den Mut aufbringt, sich mit Klarnamen zu seiner Sicht zu bekennen.
    Aber da Sie im Gegensatz zu Herrn Wilden ja nicht versuchen, mir das Wort rum zu drehen, sondern es (scheinbar?) nur missverstanden haben, will ich deutlich machen, dass ich in meinem Text und meiner Kritik nicht die Freiwilligen und die Ehrenamtlichen der Feuerwehren in Olching erwähnt oder gar gemeint habe, sondern – für mich auch beim neuerlichen Lesen des Textes klar ersichtlich – lediglich die Aktion des „Papa Gigl als Feuerwehr-Wichtig“ im Verbund mit seinem Sohn als an dem Tag amtierender Bürgermeister sowie -Kandidat kritisiert habe.
    Wer aufmerksam liest, kann das auch schwierig missverstehen, finde ich.

    Dabei will ich es belassen.
    Meine Haltung zur FFW ist klar und positiv, und ich erlaube es niemandem, mir diese Haltung aus politischen Motiven umzudrehen!!!
    Freundlichen Gruß
    Alfred Münch

  3. Karl Haschke, Stadtrat sagt:

    Der langjährige Gemeinde- und Stadtrat Alfred Münch hat in seiner Stellungnahme zuvorderst Ursachen und Verantwortlichkeiten beim Hochwassergeschehen an der Starzel benannt und zugeordnet. Hingegen haben die Herrschaften Wilden und T. das eigentliche Problem, das von Alfred Münch thematisierte Hochwassergeschehen im Olchinger Süden, einfach ignoriert und teils sogar versucht, diese ganze Sache der nicht zuständigen Stadtverwaltung einschließlich Bürgermeister anzulasten. Auch zehn Tage vor der Wahl, Herrschaften, sollte man seriös und wenigstens a bissl fair bleiben!

    Was das Ehrenamt sowohl im Allgemeinen als auch im Besonderen betrifft, so dürfen die genannten Herrschaften versichert sein, dass Sozialdemokraten das Ehrenamt nicht nur deshalb zu schätzen wissen, weil die meisten von uns ebenfalls ehrenamtlich tätig sind; das Gemeinschaft bauende und formende Ehrenamt ist darüber hinaus seit über 150 Jahren zentraler Bestandteil der DNA der SPD. Die scheinheiligen Belehrungsversuche der genannten Herrschaften gehen deshalb völlig ins Leere.

    Was nun die verbale Auseinandersetzung zwischen Alfred Münch und Josef „Sepp“ Gigl, dem langjährigen Kommandanten der Olchinger Freiwilligen Feuerwehr angeht, so dürfen die Herrschaften versichert sein, dass es sich dabei mitnichten um eine Geringschätzung des Ehrenamts handelt, sondern um persönliche, bereits lange Jahre zurückliegende Differenzen. Und da, Herrschaften, sollte gelten, dass die beiden Kontrahenten erwachsene Leute sind, die damit schon klarkommen werden.

    Karl Haschke, SPD-Stadtrat

    • Knud Christian Wilden sagt:

      Sehr geehrte Herren Haschke und Münch,

      Es ist reizend, um nicht zu sagen putzig, wie sehr Sie sich im laufe der Zeit in vollendeter Form der Vorbilder Waldorf und Stadler aus der Muppetshow angenommen haben.
      Beide motzen abwechselnd unflätig von ihren Kissen auf der Fensterbank auf alles was da unten kreucht und fleucht und abwechselnd versucht der Eine die Ausbrüche des Anderen zu kommentieren und zu entschuldigen – und umgekehrt. Klar kann man so Wahlkampf führen, aber wäre ein Sitz in der Faschingsgilde Olching nicht eher angemessen?
      Ein positiver Beitrag über die Handhabe von Fördermittelanträgen in den neuen Bundesländern? Ganz klar kommt das von der AfD (Haschke). Münch erklärt, dass das eben davon kommt, dass Haschke bevorzugt zwischen 01.00 und 03.00 Uhr nachts schreibt.
      Kein Gerücht gerade verfügbar? Mach ich mir selber eins und widerlege es sofort (das Frau Worch keine Olchingerin sei – hat nie jemand außer Hr. Münch gehört).
      Ich diffamiere mal gerade Ehrenamtler? Kein Problem , Haschke erklärt das sofort mit einer uralten Fede, die Münch mit Gigl senior schon seit vielen Jahren führt – und das eben am liebsten in der Öffentlichkeit eines Blogs, usw.usw.

      Und mit Verlaub, Herr Münch, ich begrüße das nach den gemachten Erfahrungen sehr, dass Sie seit 2020 nicht mehr kandidieren , habe aber auch nie etwas anderes behauptet.
      Trotzdem bitte ich Sie beide: Machen Sie weiter – eben nicht zwingend als Stadträte, nein, als Kommentatoren. Ich versichere ihnen – Es hat höchsten Unterhaltungswert 👍!!!!

    • Karl Heinz Theis sagt:

      Sehr geehrter Herr Wilden, wenn ich Ihre Kommentare in diesem Forum hier lese, dann fällt mir die “Goldene Regel“ ein: „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg auch keinem andern zu“.

    • Alfred Münch sagt:

      Hallo Karl,

      ich denke, wir sollten den Herrn Wilden mit seinem wirren Geschreibsel nicht weiter herausfordern, sonst vergisst der sich noch?
      Was meinst Du?

      Übrigens: Mit Sepp Gigl habe ich keine alten Kämpfe auszutragen.
      Es ging und geht mir mit meiner Kritik lediglich um seine merkwürdige Nutzung der FWO als U-Boot für die Karriere-Absichten des Sohnes,
      und in diesem Zusammenhang um den aus meiner Sicht missbräuchlichen Einsatz der FFW Olchings zur Biberjagd.
      Der war rechtlich ausgesprochen fragwürdig und hat – wie mit dem neuerlichen Anstieg des Grundwasserspiegels im Gebiet bewiesen – absehbar den Nöten der Anlieger nichts geholfen.
      Meine Kritik richtet sich dabei nicht gegen die ehrenamtlich tätigen und auf Kommando handelnden Feuerwehrleute, sondern gegen den inszenierten Show-Auftritt von Papa Gigl.
      Mein Besen wäre in Gefahr, wenn da andere Motive Anlass für diese Aktion gewesen wären.
      Leider versteht Herr Wilden sowas nicht zu differenzieren und blödelt daher hier rum!
      Lassen wir ihn, er scheint`s zu brauchen!!
      Gruß
      Fred

  4. Dietmar T. sagt:

    Sehr geehrte Frau Worch,

    vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Gerade bei emotional belastenden Themen wie Hochwasser ist es wichtig, dass bei aller politischen Diskussion der Respekt gegenüber ehrenamtlich Engagierten gewahrt bleibt.

    Ich gehe davon aus – und hoffe –, dass diese Haltung auch von den übrigen SPD-Stadtratskandidatinnen und -kandidaten geteilt wird und es sich bei der zuvor von Herrn Münch gewählten Wortwahl um eine Einzelmeinung innerhalb der SPD Olching handelt.

    • Alfred Münch sagt:

      Sie sollten nochmals ganz genau meine „Wortwahl“ nachlesen.
      Die bezog sich exakt auf eine einzige Person, in diesem Falle auf Papa Gigl, der sich als Oberkommandierender der FFW wie Xaver´l Wichtig aufführt. Der sachlich völlig undienlich sowie mit einer Riesenshow am Starzelbach versucht hat, gemeinsam mit dem Sohn als handelnder Amtsperson politisch Punkte zu sammeln.
      Den geplagten Anwohnern wurde eine Hilfe vorgetäuscht, die keine war und auch keine sein konnte und kann.

      Der Biber ist weg, rechtswidrig abgeräumt.
      Das Wasser ist im betroffenen Gebiet als Grundwasser nach dem nächsten größeren Regen wieder da, wird immer wieder da sein.

      Rainer Saalfeld hat das ja sehr anschaulich, logisch und prima dokumentiert. Er kennt die Ursachen exakt, er hat sie mir vor einger Zeit schon ausführlich geschildert.
      Seine Erwartung ist aus meiner Sicht richtig, dass gegen die aufsteigenden oberflächennahen Grundwasserströme sowie akutes Oberflächenwasser das Ausräumen der verlandeten Abwasserwege der erste Schritt zur möglichst schnellen Abführung der oberen Wasserebene sein wird.
      Abpumpen von hohem Grundwasser wird auch weiter erforderlich bleiben, wenn die Pegel durch Starkregen ansteigen.
      Und wenn das Wasser sehr plötzlich und schneller vom Himmel oder vom Oberlauf der Starzel kommt als es abfließen kann, dann wird das auch wahrscheinlich immer wieder den Anwohnern Probleme bereiten.
      Dagegen helfen zuvörderst Rückhaltebecken entlang dem Oberlauf sowie ergänzende und von den Fachbehörden zu erarbeitende Maßnahmen.
      Diese Arbeiten sind im Gange, das wissen auch alle Beteiligten!!!
      Die Stadt Olching ist involviert.

      Völlig unredlich ist es daher, um politischer Punkte willen den Eindruck zu erwecken, die Olchinger Verwaltung mit Bgm. Magg an der Spitze sei untätig und uninteressiert an diesem für die Anwohner wirklich schwierigen Thema.
      Unanständig wird es, wenn der Disput um die rechtswidrige Biberaktion mangels Sachargumenten umgedreht und eine angebliche Missachtung der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit daraus konstruiert wird.
      Und kläglich albern wird´s dann, wenn es so endet wie der letzte Beitrag des Herrn Wilden. Wem will der mit diesem wirren Zeug imponieren???
      Den Anwohnern jedenfalls ist mit Sacharbeit geholfen, die kostet für grundsätzliche Maßnahmen Zeit und viel Geld.
      Zügig kann man sicher erst mal die Oberflächenentwässerung voran treiben, damit nicht jeder Regen zum Problem wird. Aber die Folgen klimabedingter Sturzfluten wird man damit auch nur sehr bedingt zeitlich verzögern können.
      gez. Alfred Münch

  5. Julia Worch sagt:

    Sehr geehrte Herren,

    das kann ich nun tatsächlich so nicht stehen lassen und möchte kurz ein paar Worte beitragen.

    Wir sind selbst betroffene der Hochwassersituation am Starzelbach, ich bin in diesem Wohngebiet aufgewachsen. Ich weiß wie es ist, wenn das Wasser im Keller plötzlich bis zur Decke steht. Und ich weiß wie viele Monate bis Jahre es dauert den Schlamm und Schaden wieder aufzuräumen. Nicht zu vergessen die Kosten durch den Schaden.
    Diese Erfahrungen 2013 und 2024 möchte ich nicht nochmal erleben.

    Unsere große Hoffnung war damals die Freiwillige Feuerwehr und deren tagelanger Einsatz, die ganze Nacht hindurch. Die Hilfsbereitschaft und das Engagement beeindrucken mich sehr.

    Infolge des Hochwassers 2013 war das Engagement der Feuerwehrler ein Grund dafür, dass ich in die SPD eingetreten bin – das ist meine Art, in unserer Gesellschaft etwas beizutragen.
    Überlegt, zum Wohle der Allgemeinheit und mit bestem Wissen und Gewissen.

    Olching: Gemeinsam stark. Für unsere lebenswerte Stadt.

    • Knud Christian Wilden sagt:

      Sehr geehrte Frau Worch,
      Danke für Ihre klare und notwendige Distanzierung zu den äußerst unglücklichen Aussagen des Genossen Münch.
      Dann bleibt ja die Feststellung, dass diese in der Fraktion der SPD eine einzelne persönliche ist und Ihre Wertschätzung des Ehrenamtes wie auch der Freiwilligen Feuerwehr -auch aufgrund gemachter eigener Erfahrungen – durchaus gegeben ist.
      Danke.

  6. Knud Christian Wilden sagt:

    Mein Gott Herr Münch , was für ein trauriger Beitrag eines Ehemaligen.

    Ich bin selbst Anwohner der Sommerstrasse und somit schon mehrmals „abgesoffen“ , und ich darf ihnen versichern, dass ohne die von ihnen verunglimpften ehrenamtlichen „hyperaktiven Feuerwehr-Wichtig“ der Schaden deutlich größer gewesen wäre. Wir waren für die Hilfe eines jeden Ehrenamtlichen der Feuerwehr mehr als dankbar.

    Ich darf daran erinnern, dass in den letzten 18 Jahren mit einem Bürgermeister ihrer Fraktion nichts, aber auch gar nichts zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation der Anlieger am Starzelbach geleistet wurde. Auch und gerade dadurch war die Hilfe der „Wichtig“ immens wichtig!!!

    Aber ganz im Sinne des sich in Selbstüberschätzung und Wohlgefallen suhlenden alten weißen Mannes fällt ihnen nach 18 Jahren nichts anderes ein, als mit dem Finger auf alle anderen zu zeigen (Feuerwehr, Emmering, übergeordnete Behörden usw.) und so zu versuchen die eigenen untätigen Hände in Unschuld zu waschen. Das nochmal 6 Jahre? Nein, muss wirklich nicht sein. Man hätte auch einfach „machen“ können und dafür Sorgen, dass die bekannten Mängel (18 Jahre!!!!) wie zugewachsene Gräben frei gemacht werden etc. Einfach machen, nicht aussitzen…!

    Aber wissen Sie was das schlimmste ist? Sie verunglimpfen Menschen, die ehrenamtlich in ihrer Freizeit bereit sind für den Schutz ihrer Mitbürger zu arbeiten, die „Freiwillige Feuerwehr“, die sicher schon dutzende Leben gerettet hat, bezeichnen Sie als „Wichtigtuer.“
    Mit dieser auch für den /die junge/n Olchinger/in sichtbaren Wertschätzung eines ehemaligen Stadtrats für eines ihrer Mitglieder müssen wir uns um Nachwuchs bei der Feuerwehr sicher keine Sorge machen. Auch andere ehrenamtliche wie in Sport, Altenbetreuung etc. werden diese Wertschätzung sicher genießen.

    Wissen Sie eigentlich, was Sie mit so unüberlegten polemischen Politgeschreibsel anrichten? Denkt die Fraktion und ihre Bürgermeisterkandidatin der SPD auch so?
    Hoffentlich nicht!!

    • Alfred Münch sagt:

      Guten Tag Herr Wilden,
      und gerne an alle einschlägigen Kritiker meiner Äußerung mit:

      1. Ich kandidiere nicht für den Stadtrat und habe da aus Altersgründen bereits 2020 nicht mehr getan.
      Soweit sollten Sie eigentlich informiert sein als Kommentator hier im OlchingBlog!

      2. Wo habe ich die Ehrenamtlichen in der Olchinger Feuerwehr auch nur mit einem Wort geschmäht oder missachtet?
      Es ist allzu billig, das Thema eines rechtswidrigen Einsatzes der FFW durch seinen politisch agierenden Ober-Funktionär für einen politischen Show-Akt so umzudrehen, dass daraus eine angebliche Missachtung des Ehrenamtes konstruiert wird. Ich habe nicht nur selbst in Olching über nunmehr 50 Jahre ehrenamtliche Arbeit erbracht.
      Ich weiß auch um die hervorragenden Dienste und die Arbeit der Freiwilligen, die den Anwohnern angesichts ihrer vollgelaufenen Keller zuhilfe geeilt sind! Daher käme ich nicht auf die Idee, hier etwas zu missachten oder gar zu schmähen.
      Ich weiß aber auch, dass die „Biber-Aktion“ die wahren Ursachen nicht verändern konnte und verändert hat. Das wurde den vom Grund- und Oberflächen-Wasser geplagten Anwohnern hoffentlich spätestens angesichts des letzten Wasserstands-Hochlaufes bekannt.
      Nicht mehr und nicht weniger habe ich ausgeführt!!!
      Ich verwahre mich dagegen, dass Sie mir hier etwas anderes unterstellen oder unterzuschieben versuchen.
      3. Die FFW der Stadt konnten sich immer auf die Unterstützung der SPD und deren Fraktionen im Gemeinderat und Stadtrat verlassen.
      Das war seit der Gebietsreform 1978 nie anders, damals war ich Fraktionsvorsitzender. Das war unter Bgm. Mgg nie anders, auch wenn Sie hier einmal mehr in geradezu böswilliger Art aussagen, dieser habe 18 Jahre nichts unternommen. Übler geht´s wohl nimmer???
      Das wird auch in Zukunft nicht anders sein, wenn Julia Worch Bürgermeisterin wird. Sie hat dazu Stellung genommen.

      Ich rate sehr, sich entlang der Sache zu bewegen.
      Meine Missbilligung des Treibens von Papa Gigl im Verbund mit Sohn Gigl in dessen Funktion als Bürgermeistervertreter und -kandidat hatte stets einen rein sachlichen Anlass.
      Persönlich habe ich mit keinem der beiden ein Problem.
      Aber wer politische Aktionen dieser Art unter – aus meiner Sicht – Missbrauch der Ehrenamtlichen in der Feuerwehr initiiert, wer solche politische Show wie die Biber-Aktion abzieht, um den amtierenden Bürgermeister zu diskreditieren, der muss sich gefallen lassen, dass das öffentlich auch so diskutiert wird.
      Daran werden auch Sie als Verniedlicher dieser Vorgänge nichts ändern!!!
      gez. Alfred Münch

  7. Alfred Münch sagt:

    Was zu erwarten war: Die Showveranstaltung „Biber“ hat mitnichten das wirkliche Problem gelöst.
    Es war lediglich eine Veranstaltung „heiße Luft“ der vereinten Gigl-Familie: Papa als (politisch motivierter?!!?) hyperaktiver Feuerwehr-Wichtig hier als Helfer des Sohnes, der als zufällig gerade in Vertretung amtierender Bürgermeister ermöglichte, dass die Feuerwehr Olching statt der verantwortlichen Gemeinde Emmering in angeblicher „Amtshilfe“ tätig wurde“.

    Die wirklich gravierenden Probleme der Grundwasser-Betroffenen liegen eher in der Untätigkeit verantwortlicher Behörden, die nicht in Olching ansässig sind.
    Die Bilder belegen, dass vorrangig die Gemeinde Emmering ihre Pflichten zu versäumen scheint.
    Und wohl auch die staatlichen Wasserwirtschaftsbehörden, die nicht dafür sorgen, dass das wirklich Notwendige auch getan wird.
    Wo unser Landratsamt mitsamt seinem wahrlich nicht durch Übereifer glänzenden Landrat dabei bleibt, ist einmal mehr eine seit 30 Jahren unbeantwortete Frage.

    Wasser, das wegen verstopfter Wege nicht auf natürliche Weise in den Starzelbach fließen kann, dringt über Grundwasserströme ins Wohngebiet ein und muss von dort mühsam und auf langen Wegen in die Starzel zurück gepumpt werden. Relativ einfach erkennbar, relativ einfach zu beseitigen, wenn die Zuständigen ihre Pflichten erfüllten. Gut, dass die Betroffenen sich hier laut melden!

    Aber auch: Wie wär´s denn mal, wenn die wahren Verantwortlichen und Verursacher klar benannt und dafür zur Verantwortung gezogen würden, statt im Kommunalwahlkampf aus ganz egoistischen Wahlkampf-Gründen auf der Olchinger Verwaltung herum zu dreschen?
    Mit dieser Kritik meine ich ausdrücklich nicht die betroffenen Olchinger Bürger! Eher die o. e. Show-Darsteller!

    • Dietmar T. sagt:

      Sehr geehrter Herr Münch,

      da Sie Ihren Kommentar erkennbar im politischen Kontext und als Vertreter der SPD Olching im derzeitigen Wahlkampf veröffentlichen, hat Ihre Wortwahl auch eine parteipolitische Wirkung.

      Die Bezeichnung ehrenamtlich engagierter Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr als „hyperaktive Feuerwehr-Wichtig“ halte ich für unangemessen.

      Unabhängig von politischen Differenzen sollte das Engagement von Feuerwehrkräften – die in ihrer Freizeit Verantwortung übernehmen und in Notlagen helfen – mit Respekt behandelt werden.

      Kritik an politischen Abläufen oder Zuständigkeiten ist selbstverständlich legitim. Abwertende Formulierungen gegenüber Ehrenamtlichen hingegen tragen aus meiner Sicht nicht zu einer sachlichen und konstruktiven Diskussion bei.

      Ich hoffe daher, dass diese Wortwahl nicht die Haltung der SPD Olching gegenüber den ehrenamtlichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr widerspiegelt, sondern nur Ihre persönliche Meinung ist.

      Ich persönlich bin jedenfalls dankbar für jede Person, die sich in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert und in schwierigen Situationen für andere einsetzt.

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