



Bilder 1 + 2 Google Maps, 3 + 4 A.M.F.
Das „Hauptstraße Problem“ in Olching lösbar
Alle politischen Parteien haben in ihren Wahlprogrammen das Jammerthema Verkehr in Olchings Hauptstraße. Leider gibt es nur die üblichen Politikerphrasen wie:
- Verkehrsreduzierung (aber mein Auto zum Einkaufen will ich schon, außer ich bin Umweltfan, dann bitte ein subventioniertes Lastenfahrrad und Extraspur),
- Geschwindigkeitsreduzierung (damit man länger in der Straße bleibt)
- Verschmälerung für Radweg links und rechts (aber noch mehr Busse müssen natürlich schon durch)
- Alle sollen mit einem Ringbus durch Olching fahren (der natürlich dichter halten muss, wegen den schweren Einkaufstaschen)
- Ich fürchte es wird anders kommen, weil nichts passiert. Die Leute werden halt online kaufen, allerdings verstopfen dann die Auslieferer notfalls in der 2. Reihe die Hauptstr.
Ein einfacher Vorschlag würde das Problem in Olching lösen:
Alle Autos, die unter der Bahnunterführung nach Olching reinfahren, biegen nach rechts ab und fahren der Amper entlang bis zur Kirche oder zum Kreisel am Parkplatz.
Alle Autos, von Süden her kommend, fahren in der als Einbahnstraße eingerichteten Hauptstraße Richtung Bahnunterführung. Das würde den Verkehr halbieren und wegen dem vereinfachten Parken flüssiger machen. Außerdem wäre es für die Fußgänger sicherer, da die Autos nicht von links und rechts kommen.
Was wäre dazu notwendig:
Es geht um ca. 50 Meter an denen die Nöscherstraße verbreitert werden müsste (siehe Bild 1 und 2).
Die dringend Geld benötigende Bahn hat ein seit über 50 Jahren wahrscheinlich nie intensiv benutztes Grundstück mit uralten nicht benutzten Hütten direkt neben der Verbindung von der Nöscherstraße zur Hauptstraße mit der Engstelle bei der ehemalige Sportecke. Eigentlich gehört die Bahn ja sowieso den Bürgern, war ja mal mit Steuermitteln bezahlt. Wenn nun ca. 20 Meter der alten Bahnhütten abgerissen würden, (siehe Bild 3 und 4) dann könnte man die 50 Meter Engstelle verbreitern und so den Verkehr Richtung Süden da durchleiten. Wenn die Bahn das ganze nicht genutzte Gelände für einen stadtnahen Parkplatz zur Verfügung stellen würde, dann wäre auch die Hauptstraße für das Einkaufen attraktiver. Im Rahmen des Paulusgrubenausbaus wird das wohl sowieso notwendig.
Ein alteingesessener Olchinger hat mir gesagt, das wird nichts, weil da in der Nöscherstraße ja wohl ein paar „Großkopferte“ wohnen.
Schaun mer mal…
A.M.F.













Bin ich zu „blöd“, naja , Selbsterkenntnis ist nie wertlos…
Andere Leser schaffen es, ihre Kommentare zu lesen.
Außerdem , Herr Münch, ja, ich stelle Beiträge mit in den Olchingblog ein. Ich mache das ehrenamtlich , rein aus Interesse an der Gemeinschaft in Olching. Ich werde keine der Quellen der Artikel nennen wenn das nicht gewünscht wird.
Im alten Griechenland wurden die Überbringer schlechter Nachrichten umgebracht, meistens geköpft. Ich weiß nicht, wie sie dazu stehen…
Es wäre wünschenswert, wenn sie außer Ihren beißenden, meist sehr negativen Ansichten auch mal was konstruktives äußern würden.
Das hast Du toll gemacht, steh voll hinter Dir. Gruß Heidi
Was sollen wir dazu sagen in der Roggensteinerstrasse.Hier ist das schon eine kleine Autobahn mit Rädern und Posern. Das interessiert keinen der Herren im Rathaus. Feste Blitzer in beiden Richtungen und Verkehrsinseln wäre so einfach.
Der Wunsch nach einer spürbaren Entlastung der Hauptstraße ist absolut nachvollziehbar. Viele Bürgerinnen und Bürger leiden unter hohem Verkehrsaufkommen, Lärm und unsicheren Situationen – gerade im Bereich der Unterführung. Dass hier etwas geschehen muss, steht außer Frage.
Der vorgeschlagene Lösungsansatz, den Verkehr künftig über die Nöscherstraße zu führen und dort faktisch eine neue Hauptverkehrsachse zu schaffen, überzeugt jedoch weder verkehrsplanerisch noch praktisch.
Die Nöscherstraße ist eine schmale Anwohnerstraße mit direkter Wohnbebauung, eingeschränkten Sichtachsen und ohne die erforderliche Leistungsfähigkeit für Durchgangsverkehr. Bereits heute ist sie für Begegnungsverkehr teilweise problematisch. Eine Verlagerung des gesamten stadteinwärts fahrenden Verkehrs – einschließlich Lieferverkehr, Schwerlastverkehr und Busse – würde die Situation dort massiv verschärfen. Die Straße ist weder vom Querschnitt noch von ihrer baulichen Struktur her dafür geeignet. Auch Rettungswege und Schulwege wären unmittelbar betroffen.
Hinzu kommt: Die vorgeschlagene Verbindung entlang der Amper verläuft teilweise über Bereiche, die bislang als Fuß- und Radwege genutzt werden. Eine Umwidmung oder ein Ausbau zu einer leistungsfähigen Verkehrsachse würde erhebliche Eingriffe bedeuten – sowohl baulich als auch rechtlich. Hier sprechen nicht nur Sicherheitsaspekte, sondern auch wasserrechtliche und naturschutzfachliche Fragen dagegen.
Einbahnstraßenregelungen klingen in der Theorie oft attraktiv. In der Praxis führen sie jedoch häufig zu Verlagerungseffekten in angrenzende Wohngebiete und zu längeren Umwegen. Das Problem würde damit nicht gelöst, sondern lediglich verschoben.
Klar ist: Eine nachhaltige Verkehrslösung für Olching muss fachlich geprüft, mit Gutachten hinterlegt und in einem Gesamtkonzept gedacht werden. Symbolische Schnellschüsse helfen niemandem.
Sinnvoller erscheint es, bestehende Potenziale zu nutzen. Dazu gehört unter anderem die Schaffung zusätzlicher, zentrumsnaher Parkmöglichkeiten auf geeigneten Flächen – beispielsweise im Bereich der ehemaligen Bahnmeisterei. Solche Maßnahmen können die Hauptstraße tatsächlich entlasten, ohne neue Konfliktzonen in Wohngebieten zu schaffen.
Die Verkehrssituation in Olching ist komplex. Sie verlangt ernsthafte Planung, nicht einfache Parolen. Lösungen müssen machbar, rechtssicher und für alle Bürgerinnen und Bürger tragfähig sein – insbesondere für die Anwohnerinnen und Anwohner.
Bin ich zu „blöd“, dass ich unter dem Artikel des Herrn Hund keinen Antwort-Button finde und daher hier unter Frau Hartl den Vorschlag kommentieren muss, deren Ausführungen ich garnicht in den Mittelpunkt stellen will?
Aber Frau Hartl hat z.T. völlig richtig ausgeführt, was u.a. gegen eine solche Idee führt.
Zu Herrn Hund:
Es ist wirklich müßig, mit allgemeinen Unterstellungen den Eindruck erwecken zu wollen, ihre Überlegungen hätten keine Chance, weil angebliche Großkopferte dort wohnten, wo Sie künftig den Verkehr durchleiten wollen.
Entweder Sie nennen Ross und Reiter oder Sie halten die Finger still, schreiben nicht einmal mehr zur Vertiefung von unangebrachten Vorurteilen!
Zur Sache selbst:
Es ist ein beliebtes Spiel und ewig alt, Belastungen einfach nur von A nach B zu schieben und das als Entlastung zu bezeichnen.
Ich wohne selbst an der Feursstraße, erlebe die Belastungen seit 1976. Es ist mir noch nie eingefallen, die Aufgabe dieser Straße als Haupterschließungsstraße Olchings in Frage zu stellen.
Wir werden in einer Stadt mit fast 30tsd Einwohnern auch nirgends „keinen Verkehr“ organisieren können.
Es wird auch nicht gelingen, dass jeder zu jeder Zeit mit seinem Individual-Gerät auf direktem Wege bis vor die eigenen Haustür fahren kann, aber dies anderen liebend gerne unmöglich machen würde, weil´s ihn / sie stört.
Was wir individuell tun könnten, das haben Sie, wenn auch eher hämisch wirkend, selbst aufgezählt: Auch mal ein paar Meter gehen, radeln, Busse nutzen, rücksichtsvoll fahren …. .
Wer nach München fährt, ist froh, wenn er in 500 Meter Entfernung einen Parkplatz findet, in Olching jammern allzu viele, wenn´s nicht direkt vor der Tür gelingt.
Was eine Kommune als Randbedingungen festlegen kann, das wurde in Olching durch Bgm. Magg mit einer Tempo-30-Anordnung zur ständigen Beruhigung des Verkehrs in der Hauptstraße schon versucht.
Leider hockt im Landratsamt nicht nur die Zuständigkeit, sondern auch Verantwortliche – inkl. des Landrats – , die diese städtische Maßnahme untersagten. Die Schilder mussten wieder weg.
Solange das so ist, wird diese nicht abbaubare Haupterschließungsachse der Stadt in der Rushhour weniger als 20 Km / h ermöglichen und in den stilleren Zeiten den Unvernünftigen das Schnellfahren ermöglichen.
Den Verkehr durch die Stadt erzeugen wir als Bürge*innen der Stadt weit überwiegend selbst.
In der Feursstraße gilt grundsätzliche das gleiche, wohl auch in allen anderen Haupterschließungsstraßen.
Simple Verlegungen vor andere Türen sind nirgends sinnvoll, und auch innerstadtisch baulich auch so gut wie nicht möglich.
Möglich sind Beruhigungen, wo nötig aus meiner Sicht auch durch rigide Überwachungen und Bestrafungen.
Dann werden erfahrungsgemäß andere schreien, wir lebten in einem Willkür-Staat und beschränkten persönliche Freiheiten.
Ich habe einen anderen Freiheitsbegriff!
Ihr Vorschlag, Herr Hund, ist bei näherer Betrachtung aus meiner Sicht auch deshalb absurd, weil einerseits im 100 Meter entfernten Bahnhofsbereich (Stichwort Paulusgrube) von interessierter Seite grüne Parkflächen als Zukunftslösung gefordert werden, während Sie im Gegenzug den Hauptverkehr unmittelbar an die Amperauen legen würden.
Wie weit Sie auf beiden Seiten vorzufinden wären, will ich hier nicht beurteilen.
Freundlichst
Alfred Münch