Antrag der Stadtratsfraktion der Freien Wähler für Estinger Schulen

Esting in den Investitionsplan 2023-2025 aufzunehmen. Offensichtlich soll hier auf das „gesetzliche Muß“

gewartet  und weniger nach dem Bedarf an den beiden Schulen endlich gehandelt werden!“, wie Fraktionssprecher Ewald Zachmann bedauert.

„Durch intelligente und bereits erprobte Nutzungskonzepte kann die OGS auch bei einer angespannten Raumsituation wie an der GS Olching umgesetzt werden.“, fügt Sozialreferent Stefan Eibl an. „In Graßlfing fand die seit diesem Schuljahr eingeführte OGS, die es in anderen Kommunen bereits seit Jahren gibt, große Resonanz. Dieses Angebot sollte man den GS in Olching und Esting nicht länger verwehren.“

Die Antragssteller hoffen auf eine breite Unterstützung ihres Anliegens, damit zukünftig auch in den GS Olching und Esting dieses Betreungsangebot seinen Platz hat.

Stefan Eibl

Mitglied der Stadtratsfraktion der Freien Wähler Olching e.V. – FWO Referent für soziale Angelegenheiten der Stadt Olching

 

FWO-Fraktion im Stadtrat Olching Stefan Eibl – Josef Gigl – Alois Waltl – Ewald Zachmann Ulrike Girtner, ÖDP
ANTRAG
An den ersten Bürgermeister o.V.i.A.

Wir beantragen dem Stadtrat nachfolgenden Sachverhalt zum Beschluss vorzulegen:
BESCHLUSSVORSCHLAG
Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung mit der Ausarbeitung eines Konzepts, wie an den Grundschulen Olching und Esting der offene Ganztag (OGS) zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum Schuljahr 23/24 umgesetzt werden kann. Dabei soll mit der jeweiligen Schulfamilie baldmöglichst in Dialog getreten werden, um ein für die jeweilige Schule passendes Konzept gemeinsam zu erarbeiten.
BEGRÜNDUNG
Das OGS-Konzept wird in Bayern bereits seit einigen Jahren angeboten und umgesetzt. 42 Prozent der Grundschulkinder konnten bereits 2018 an der Ganztagsbetreuung teilnehmen. Das DJI (Deutsche Jugendinstitut) geht für 2025 von einem Bedarf von 76 Prozent aus. Im Jahr 2021/22 nutzen nach Angaben des Kultusministeriums 55 Prozent der Grundschulkinder Betreuungsformen, die nach Unterricht beginnen oder bereits in den Unterricht integriert sind. Damit hat sich die Quote im Vergleich zu 2018 bereits um knapp 14 Prozent gesteigert. Mit dem Schuljahr 20/21 hat die Stadt Olching mit einer von drei Grundschulen, der Grundschule Graßlfing, an dieses langjährig erprobte Betreuungsangebot aufgeschlossen und den offenen Ganztag umgesetzt. Erwartungsgemäß wurde das Angebot sehr gut auf- und angenommen. Nicht nur die Diskussion einer möglichen Gebührenerhöhung zeigt, dass aufgrund der Gleichbehandlung und der staatlichen Förderungsmöglichkeiten der OGS baldmöglichst die beiden weiteren Grundschulen im Stadtgebiet nachgezogen werden müssen, um einem zukunftsorientierten Bildungsstandort Rechnung zu tragen. Dem wird die Stadt Olching nicht gerecht, wenn auf eine gesetzliche Verpflichtung zugewartet wird.
Trotz der angespannten Raumsituation, wie sie an der GS Olching der Fall ist, gibt es bereits an anderen Schulen erprobte Konzepte der Doppelnutzung von Räumlichkeiten, beispielsweise das Lernhauskonzept in München, sodass einer zügigen Umsetzung diesbezüglich nichts im Wege steht. Die Kommunen können entsprechend Fördermittel beim Freistaat für die Ganztagsbetreuung beantragen.

Stefan Eibl

Mitglied der Stadtratsfraktion der Freien Wähler Olching e.V. – FWO Referent für soziale Angelegenheiten der Stadt Olching

 

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