Was wirklich wichtig wäre

Zuerst der Krach um ein Feuerwerk, das die Stadtverwaltung in der Silvesternacht aufwendig organisieren wollte, mit Getränkeständen, Absperrungen und gar einer eigenen Buslinie (Grüne). Damit angeblich weniger Feinstaub in die Luft geblasen wird. Später der vergebliche Versuch einer städtischen Lasershow am Nöscherplatz,auch für 10.000 €.

Dann attackiert ein SPD-Stadtrat, wie immer mit persönlichen Vorwürfen, die mit der Sache nichts zu tun haben, einen Kollegen der FWO. Dem Weltklima war damit nicht geholfen, dem Klima im Stadtrat aber geschadet. Zuletzt nimmt eine Stadträt in der FWO die Lasershow zum Anlass, die Fraktion zu wechseln. Geht‘s noch?

Das, was wirklich wichtig wäre, wird viel weniger diskutiert, noch weniger berichtet und von der Stadt überhaupt nicht angepackt: Eine ganze Million € hat der Stadtrat für die Sanierung der städtischen Wohnungen bereitgestellt. Kein Cent wurde ausgegeben, weil die Stadtverwaltung überlastet sei. Für die Planung einer neuen Turnhalle an der Grundschule in Esting sind 50.000 € eingeplant; die alte Schule an der Heckenstraße steht nutzlos leer.

Beides geht nicht voran, weil die Stadtverwaltung keine Kapazitäten habe. Der Flickenteppich auf den städtischen Straßen stört. Viele Sanierungen unterbleiben aber, weil die Stadtverwaltung anderweitig zu beschäftigt ist. Eine übergreifenden Zielplanung für die Mittagsbetreuung an den städtischen Schulen fehlt. Auch hier: mangelnde Verwaltungskapazität.

Oder sind es hier wie dort falsche politische Prioritäten?

Dr. Tomas Bauer, Stadtrat
CSU-Fraktionsvorsitzender

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