
Aneta Höffler (Klimaanpassungsmanagerin Landratsamt), Dr.-Ing. Malgorzata Kroban (Klimaschutzmanagerin Landratsamt), Michaela Bock (Agenda 21-Büro Landratsamt), Max Keil (Biobau-er, Kreisrat, Umweltreferent im Kreistag). Foto: LRA FFB
Großen Zuspruch erhielt der Nachhaltigkeitstag am 26. April in der Friesenhalle Eichenau. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über nachhaltige Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt- und Klimathemen zu informieren. Die Veranstaltung wurde von der Eichenauerin Lisa Stockmann initiiert und einem regionalen Netzwerk engagierter Akteurinnen und Akteure organisiert. Zum Organisationsteam zählten auch Max Keil (Biobauer, Kreisrat, Umweltreferent im Kreistag), Michaela Bock (Agenda 21-Büro im Landratsamt Fürstenfeldbruck), Dr. Richard Bartels (Slow Food Fünfseenland) und Marion Behr (Referentin für Ernährung und Umwelt im Gemeinderat Eichenau).
Unter dem Leitgedanken „Du bist, was du isst – gesunde Böden, gesunde Ernährung, gesunde Menschen“ stand insbesondere der Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt im Fokus. Ein fachlich breit angelegtes Vortragsprogramm beleuchtete zentrale Aspekte entlang der Wertschöpfungskette – von landwirtschaftlicher Produktion bis hin zu Konsum und globalen Zusammenhängen. Unter anderem setzte sich Sophia Guttenberger (Umweltinstitut München) mit den Auswirkungen von Pestiziden auf Umwelt und Gesundheit auseinander, während Uwe Ritzer (Süddeutsche Zeitung) globale Zusammenhänge der Ressourcennutzung kritisch beleuchtete. Ergänzend boten zahlreiche Informations- und Marktstände Einblicke in nachhaltige Ansätze und regionale Initiativen. Vertreten waren unter anderem Slow Food Fünfseenland, Brucker Land e.V. BUND Naturschutz, LBV Fürstenfeldbruck, Ernährungsrat, Umweltbeirat Eichenau, Brucker Lebensmittelretter, Landfrau Metzgerei der Hofpfisterei, Bücherei Eichenau sowie die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck.
Auch das Klimaschutzmanagement des Landkreises Fürstenfeldbruck war mit einem Informations-stand vertreten. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung zu informieren. Ein besonderer Anziehungspunkt war die Ausstellung zur nachhaltigen Ernährung, konzipiert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forstern und Tourismus konzipiert. Ziel der Ausstellung war es, auf anschauliche Weise darzustellen, welchen Einfluss unser Konsumverhalten – insbesondere im Bereich der Lebensmittel – auf das Klima hat.
Am Beispiel von Erdbeeren aus Oberbayern, Italien und Südafrika wurden die Transportdistanzen sowie die damit verbundenen spezifischen Treibhausgasemissionen vergleichend veranschaulicht. Ergänzend wurden die transportbedingten Emissionen als CO2-Äquivalente je 25 Gramm Erdbeeren quantifiziert und durch unterschiedlich große Kugelvolumina veranschaulicht. Die Unterschiede liegen zwischen 1,5 g CO2-Äquivalente für die Erdbeeren aus Oberbayern, 5,5 g CO2-Äquivaltente aus Italien und 292 g CO2-Äquivalente aus Südafrika.












