„Olching kann’s besser!“ – Für Olching e.V. präsentiert Programm für die Kommunalwahl

Olching, 17. Januar 2026 – Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten trotz winterlicher Temperaturen der Einladung von Für Olching e.V. ins „Dahoam“, um das Programm des unabhängigen Bürgervereins für die Kommunalwahl am 8. März kennenzulernen. Unter dem Motto „Olching kann’s besser!“ zeigte der parteifreie Verein auf, wo er in der Stadt dringenden Handlungsbedarf sieht.

Stefan Eibl, Bürgermeisterkandidat von Für Olching, betonte zu Beginn: „Ein ‚Weiter so‘ kostet Olching wertvolle Handlungsspielräume. Wir müssen dringend besser haushalten und die strukturellen Defizite angehen.“ Besonders im städtischen Wohnungswesen ortet der Verein erhebliche Probleme. Josef Arlt erklärte: „Die Millionenverluste müssen gestoppt werden. Unser Konzept für eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft braucht jetzt eine Mehrheit im neuen Stadtrat.“

Doch auch mit knappen Kassen will Für Olching die Stadt voranbringen. Sonja Nickel präsentierte das Projekt „Generationencafé“ und Hubert Widmann als Vertreter der “Bürgerinitiative Paulusgrube” stellte den Vorschlag zu einer attraktiven Gestaltung der Paulusgrube nach dem Willen der Bürger vor. Rainer Saalfeld ergänzte, dass eine starke Fraktion von Für Olching die Hauptstraße zukunftsfähig gestalten will.

Bildung spielt eine zentrale Rolle: Vanessa Bruckner, Vorsitzende von „Für Olching“, stellte die Idee eines „Bildungscampus Esting“ vor, in dem auch Platz für eine Realschule oder eine FOS sein könnte.

Leo Traub (18) als jüngster Kandidat der Liste Für Olching e.V. stellte seine Idee eines Beach-Volleyball-Platzes am Olchinger See vor und die jüngste Kandidatin auf der Liste, Carina Bruckner (19), präsentierte in ihrem Vortrag Ideen für mehr Transparenz in der Politik und plädierte für die Einrichtung eines Jugendrats.

Im Bereich Mobilität schlug Eibl ein innovatives Buskonzept nach dem Ridepool-System vor, das per App oder Telefon nutzbar ist. „Als Vorsitzender des VdK-Olching weiß ich, wie wichtig dieses Angebot besonders für ältere Mitbürger ist“, so Eibl. Zudem fordert der Verein den Ausbau der Buslinie 835 zu einer Ringlinie, die alle Stadtteile verbindet.

In der Diskussion wurde deutlich: Viele Olchinger wünschen sich mehr Mut zur Veränderung. Ewald Zachmann fasste zusammen: „Der aktuelle Stadtrat ist mutlos. Wir brauchen frische Köpfe, die Olching voranbringen – und Liste 6 ‚Für Olching‘ hat engagierte Kandidaten, die das schaffen können.“

Kontakt: Für Olching e.V. Vanessa Bruckner: vanessa.bruckner@fuer-olching.de Stefan Eibl: 0172-4151420

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Eine Antwort zu „Olching kann’s besser!“ – Für Olching e.V. präsentiert Programm für die Kommunalwahl

  1. Alfred Münch sagt:

    Wo ist nun das Programm zu finden, aus dem wir ersehen könnten, was genau der Unterschied zu z.B. den Wohnbau-Konzepten der anderen Parteien ist (sofern die eines haben)?
    Die Absicht einer Auslagerung des städtischen Wohnungsbestandes in eine GmbH, wie ich es gerüchteweise als Konzept der Freien Wähler (die haben sich ja nur umbenannt) gehört habe, ist jedenfalls die teuerste Lösung von allen denkbaren.
    Und günstiger bauen, wie hier suggeriert wird, das hängt zwar auch, aber zu allerletzt maßgebend, an den direkten Baukosten, sondern vor allem an den Kosten für den Baugrund.
    Für einen Qm Wohnfläche werden nämlich je nach Baudichte 1-2 Qm Grund benötigt. Daraus lässt sich bei Preisen von ca. 1.500 € pro Qm Baugrund ausrechnen, was alleine durch den Baugrund an Kosten für den Qm Wohnfläche anfällt. Die muss der Käufer oder Mieter bezahlen.
    Die Erlöse kommen den Grundeigentümern zu, die aus Wiesen und Feldern vom Stadtrat per Handaufheben Baugrund gemacht bekommen.

    Was ist denn dafür das Konzept der Freien Wähler (die sich hier in Olching „für Olching“ nennen)???

    Oder was fehlt euch, die ihr ja als Stadträte wenigstens zum Teil direkten Einblick in die städtischen Finanzen habt, am städtischen Haushalten?
    Die Stadt Olching hat es – wie derzeit alle Kommunen in der Republik – infolge der geringeren Steuereinnahmen schwer, aus den laufenden Einnahmen einen ausgeglichenen Haushalt zu erstellen.
    Das wäre noch weit schlimmer, hätte unter Andi Magg diese Stadt nicht die Gewerbesteuereinahmen verdreifacht. Somit ist die aktuelle Einnahmelücke geringer.
    Außerdem, und das ist aus meiner Sicht die Hinterlist der Finanzdiskussion in Olching, ist die Stadt wegen der vorausschauenden Finanzpolitik von Andreas Magg sehr vermögend. Das verschweigen die Kritiker hartnäckig.
    Wollen die Freien Wähler (die sich nur in „für Olching“ umbenannt haben, etwa behaupten, wer auch immer aus ihren eigenen Reihen würde oder wäre nun arm, nur weil die Jahreseinnahmen mal etwas geringer fließen, wenn ein ordentliches Vermögen dagegen steht??? Das ist Gewäsch!!!
    Und das wissen alle „Freien Wähler“ auch, die im Stadtrat sitzen und nicht nur geschlafen haben.

    Übrigens: Wo waren eure Anträge in der ablaufenden Stadtrats-Periode zu den Themen, die hier als durchaus bedenkenswerte Vorschläge aufgeführt sind?
    Ihr habt sogar einen ehemaligen Bürgermeister in euren Reihen, von dem ihr eigentlich informiert worden sein könntet, wie die Fortschritte in der Stadt in den vergangenen 18 Jahren unter Andreas Magg als Bürgermeister sich darstellen.
    Diese Stadt ist ausgesprochen lebenswert, hat eine gute Infrastruktur, ist ökologisch sehr bemerkenswert, hat aber natürlich noch Entwicklungspotential, und auch die aktuellen Probleme der Gesamt-Republik durchläuft sie.
    Auch dieser Alt-Bürgermeister kandidiert ja angeblich nochmal.
    Der wird ja trotz seines fortgeschrittenen Alters noch einige wenige Erinnerungen an die Entwicklungen der Stadt haben, oder?

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