Nähmaschinen für eine Schule im Kongolesischen Jungle

Afrikanische Schneiderinnen und Schneider haben es schwer. Die Altkleider aus Europa
haben ihre Märkte zerstört. Diese Kleidung ist billiger als ihre handgefertigte Mode.
Allerdings gibt es inzwischen einen Lichtblick. Meist passen die Altkleider nicht. So können Schneiderinnen und Schneider auf den Märkten Hosen kürzen und Kleider anpassen.
Allerdings gibt es hier ein weiteres Problem. Die Märkte haben keine Elektrizität und
Tretnähmaschinen werden nicht mehr gebaut. Eine Änderungsschneiderin oder
Änderungsschneider kann mit seiner Tätigkeit die Familie ernähren. Darum sammelte die Stiftung „Olching für die eine, unsere Welt“ über 30 Tretnähmaschinen aus Olching und Umgebung ein und schickte diese mit einem Container in den Kongo. Dort betreiben die Theresienschwestern in der Stadt Bokungu eine Nähschule. Der Olchinger Ehrenbürger  Pfarrer Josef Aicher ist ihr Spiritual. Die meisten Nähmaschinen kommen von Olchinger Bürgern. Darum bedanken sich die Schwestern herzlich bei den Olchingern und wünschen
ihnen Gottes Segen.

Der Container brauchte über ein halben Jahr um sein Ziel zu erreichen. Damit können die
Schwestern ihren Schülern auch die praktische Arbeit beibringen. Sie starten einen neuen
Kurs. Bereits neun Mädchen und vier Jungen haben sich angemeldet. Weitere werden
erwartet. Damit will die Stiftung einen Beitrag zur beruflichen Bildung in Afrika leisten. Dies ist eines der 17 Ziele nachhaltlichen Entwicklung der UNO.

Rainer Widmann
Stiftung Olching für die eine, unsere Welt
Bilder: Die Nähschule in Bokungu im Kongo mit den neuen Schülerinnen und Schülern.

 

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