
In den kommenden vier Wochen führt der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck für die Feuerwehren des Landkreises insgesamt vier Atemschutzübungsabende durch. Als Übungsobjekt steht ein zum Abriss vorgesehener Wohnblock in der Maximilianstraße in Germering zur Verfügung – eine seltene Gelegenheit, den Ernstfall unter möglichst realen Bedingungen zu proben. In diesem Zeitraum werden die Atemschutzgeräteträger*innen der teilnehmenden Feuerwehren von den Atemschutzausbildern des Landkreises geschult.
Die Einsatzkräfte müssen dabei zwei anspruchsvolle Szenarien durchlaufen. Im ersten Szenario gilt es, einen Kellerbrand zu bewältigen. Das zweite Szenario stellt die Trupps vor die Aufgabe einen ausgedehnten Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss mit drei vermissten Personen und einem verrauchten Treppenhaus zu bekämpfen. Beide Szenarien verlangen den Feuerwehrfrauen und -männern ein hohes Maß an Gerätebeherrschung, Orientierung unter Nullsicht und taktische Koordination ab. Die Feuerwehren nehmen jeweils mit einer Löschgruppe an der Übung teil.
Ein reales Gebäude bietet für die Ausbildung einen unschätzbaren Mehrwert: verwinkelte Räume, echte Treppenhäuser und authentische Verrauchung lassen sich in dieser Form kaum nachstellen. Gerade das Auffinden und Retten vermisster Personen unter erschwerten Bedingungen kann so besonders praxisnah trainiert werden.
Die Ausbilder werden von den Feuerwehren Germering, Olching, Türkenfeld und Fürstenfeldbruck gestellt. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Übungsabende ist Alfons Dobler, Kreisbrandmeister für Atemschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck.
Der Kreisfeuerwehrverband dankt dem gesamten Ausbilderteam um Kreisbrandmeister Alfons Dobler für die investierte Zeit und der Feuerwehr Germering für die Organisation des Übungsobjektes.















