Informations- und Diskussionsabend der SPD Olching am 30. November, 19.00 Uhr im KOM

spd 241115In einer fundierten Auseinandersetzung will sich die SPD Olching den Fragen nähern, die hinter der Flüchtlingsproblematik in Syrien, Irak und Afghanistan etc. stehen. Das Thema könnte nicht aktueller sein, nicht wegen der Terroranschläge in Paris, sondern trotz dieser Verbrechen. Denn noch immer kommen täglich viele tausend Menschen in Deutschland an, geflüchtet vor Krieg und Terror in ihren Heimatländern.

Seit Monaten bestimmen die nach Europa strebenden Flüchtlinge die Diskussionen auf allen persönlichen und politischen Ebenen. Die hohe Zahl von Flüchtlingen kam scheinbar überraschend. Aber die Gesamtsituation in den Krisengebieten der Welt verschlechtert sich seit Jahren erheblich. Die Folgen von Krieg, Terror und Hunger „irgendwo auf der Welt“ sind hautnah an die Menschen in Bayern herangerückt und deshalb stellt sich für viele die Frage: „Wie konnte das passieren?“ Der Vortrag von Clemens Ronnefeldt vom Internationalen Versöhnungsbund beginnt um 19.00 Uhr am Montag, 30. November im KOM in Olching.

Clemens Ronnefeldt wird in seinem Vortrag politische, soziale und wirtschaftliche Hintergründe und Ursachen der Krisenregionen im Nahen und Mittleren Osten erläutern, mögliche Lösungswege aufzeigen und zur Diskussion stellen. Aus seinem beruflichen und persönlichen Erleben kann er Hintergrundinformationen liefern, die Orientierung bieten in der enormen Nachrichtenfülle dieser Tage.

Ronnefeldt ist Diplom-Theologe und seit 1992 Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. Er bereist seit 1990 die Länder Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel, Palästina, Jordanien und Ägypten, er hat sehr gute Kontakte zu dort aktiven Friedens- und Menschenrechtsgruppen und unterstützt deren Arbeit. Der Versöhnungsbund wurde auf einer internationalen Konferenz 1914 von engagierten Christen in Konstanz gegründet. Die Teilnehmer gründeten den Versöhnungsbund als pazifistischen Verband in England und den USA, nach dem Krieg in Deutschland. Heute gehören dem Verband rund 100 000 Mitglieder in 50 Staaten an. Der Verband hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

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