FWO: Rückenwind für Maximilian Gigl – Freie Wähler Olching empfehlen Maximilian Gigl (CSU) als Bürgermeister

Olching – Vorstand und Fraktion der Freien Wähler Olching (FWO) unterstützen den CSU-Bewerber Maximilian Gigl in der Bürgermeister-Stichwahl. Nach ausführlicher Analyse der Wahlprogramme und der zur Wahl stehenden Bewerber empfehlen die Freien Wähler Olching Maximilian Gigl.

Ausschlaggebend für den in einer Video-Konferenz gefassten Beschluss waren die starke Unzufriedenheit mit der bisherigen Amtsführung und die deutlich größere inhaltliche Übereinstimmung. „Viele unserer Kandidatinnen und Kandidaten haben sich auch deswegen zur Wahl gestellt, weil sie mit der Leistung des seit 12 Jahren amtierenden Bürgermeisters völlig unzufrieden sind“, sagte FWO-Vorstandsmitglied Kersten Raisch. Bei den inhaltlichen Positionen spielte die künftige Gestaltung der Paulusgrube eine entscheidende Rolle, die nach dem Willen der FWO keinesfalls einem Investor überlassen werden darf. Hier sind sich FWO und Bürgermeisterkandidat Maximilian Gigl einig, dass die bisherige Planung auf den Prüfstand muss und eine zusätzliche Verkehrsbelastung der Innenstadt mit 5000 Fahrzeugbewegungen keinesfalls akzeptabel ist. Große Gemeinsamkeiten sieht die FWO-Führung zudem bei der Entwicklung des Graßlfinger Mooses im Sinne der Einheimischen, bei der Stärkung aller Stadtteile mit gesicherter Nahversorgung (u. a. in Esting), der Forderung nach einer Ganztagesbetreuung an allen Schulen und einer besseren, allen Generationen gerecht werdenden Stadtplanung sowie der Bildungspolitik. „Wir freuen uns sehr, dass Maximilian Gigl auch auf eine unserer Kernforderungen eingegangen ist, eine Realschule in Olching zu bauen“, betont Vanessa Bruckner, 1. Vorsitzende der FWO. Alois Waltl, Sprecher der IG Graßlfing, sieht durch Maximilian Gigl die Chance, „dass das Moos oder andere Stadtteile nicht abgehängt“ werden.

Die Südwestumfahrung, bei der die Vorstellungen von FWO und CSU diametral auseinanderliegen, muss auf höherer Ebene gelöst werden. Die FWO setzen insoweit auf den Landtag und die Staatsregierung. Im Landtag steht die Behandlung von Petitionen an. Staatsminister Hubert Aiwanger hat zugesagt, sich für ein Moratorium einzusetzen. Ungeachtet der noch nicht rechtssicher geklärten Hochwassergefahren, wird der Staat jeden Euro für den Corona-Rettungsschirm von 10 Milliarden benötigen, um insbesondere die mittelständische Wirtschaft, damit die Masse der Arbeitsplätze und die kleinen Selbständigen vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Für eine neue Straße, deren Wert zweifelhaft ist, wird kein Geld mehr da sein.

Mit einem 1. Bürgermeister Maximilian Gigl erwartet die FWO einen Politikwechsel hin zu einer Bürger(innen)-näheren und zukunftsorientierten Verwaltung und unterstützt ihn daher aktiv in der Stichwahl am 29. März.

 

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26 Antworten zu FWO: Rückenwind für Maximilian Gigl – Freie Wähler Olching empfehlen Maximilian Gigl (CSU) als Bürgermeister

  1. Stephan M. sagt:

    Peter Knoll – hat nachvollziehbar vieles in dieser Diskussion hier erklärt. Alfred Münch – auf die Bemerkungen kann man nicht antworten. Marina Freudenstein – als Anwohner Nahe der Paulusgrube war ich bei allen Sitzungen, auch bei den öffentlichen Planungsvorstellungen im KOM. Marina Freudenstein – schreibt oben zur Paulusgrube völlig falsch, obwohl sie selbst in der Sitzung war. Warum informiert sie hier die interessierten Anwohner in diesem Bereich falsch? Aus der CSU kamen Vorschläge zur Fassadendämmung, zu den Parkplätzen und das was mich am meisten interessiert hat zu dem ganzen Verkehr der dort kommt. Aus der FWO kamen komplett andere Vorschläge für dieses Areal. Jeder der dort wohnt wird Herrn Magg nicht oder nicht mehr wählen, weil zuviele Fragen ungeklärt sind.

    • Alfred Münch sagt:

      Es wäre nützlich, wenn manche Anlieger der Paulusgrube endlich mal zur Kenntnis nähmen, dass die heute vorliegende neue Planung sie weit besser stellt als die rechtsgültige bisherige. Und wer Fragen hat, kann und soll sie stellen, entweder im Rahmen der öffentlichen Anhörung oder direkt im Rathaus unter Beratung der Bau-/Planungsabteilung.
      Dann wären manche Sach- und Fachfragen klärbar, die heute auf der Ebene von Gerüchten und persönlichen Betroffenheitsbefürchtungen abgehandelt werden.
      Die Anwohner der Wolfstraße werden nach den derzeitigen Überlegungen aus meiner Sicht eher besser als schlechter bedient sein.
      Und das wird sicher auch die Wahlentscheidung derer prägen, die sich die Mühe zu Information und Gedankenaustausch machen.

      Eines wird es nicht geben: Die seit über 30 Jahren im Besitz der Stadt befindlichen Flächen der Paulusgrube und der zusätzlich neu erworbenen Flächen wird Olching nicht unerschlossen lassen (können).
      In Olching wurde nach einer explosiven Bevölkerungsentwicklung aus den früheren Jahren in den letzten Jahren eine Konsolidierung eingeleitet. Auch die Planung ums Bahnhofsgelände wird daran nichts Entscheidendes ändern. Andreas Magg hat sehr verantwortungsvoll für die Stadt planen lassen. Er wird die Zukunft auch weiter entsprechend sorgfältig gestalten, dessen bin ich sicher.
      Es war mir gerade in dem Projekt „Paulusgrube“ eine Freude, mit ihm und einer bestens arbeitenden Verwaltung zukunftsorientiert für Olching als Stadtentwicklungsreferent am Planungskonzept arbeiten zu können. Nörgler gibt es leider immer, warum also nicht auch hier?

  2. Alfred Münch sagt:

    Gute Herr Sommer,
    geht es bei auch nur einem ihrer wegweisenden Kommentare irgendwann mal um einen Funken Sachbeitrag statt persönlicher Abwertungen?
    Es will ihnen ja niemand ihre politische Meinung nehmen. Aber wenn Sie schon mitdiskutieren, dann würde es dem Wert der Debatte helfen, wenn da etwas Substantielles käme. Argumente statt Rülpser bitte!

    • Walter Sommer sagt:

      Mit ihnen Sachthemen erörtern wäre ein Witz da sie nur Personen beleidigen können wie es hier wieder tun

  3. A. Iner sagt:

    Sehr geehrte Wahlverlierer der FWO,
    die Argumentation pro CSU-Kandidat ist verlogen und damit ausgesprochen billig.
    Damit verhöhnt man Wähler und fördert nur weiter die Politikverdrossenheit.
    Als CSU würde ich mich für eine solche „Wendehals-Wahlunterstützung“ schämen.
    Das hat Olching wirklich nicht verdient!
    A.I.

    • Walter Sommer sagt:

      Hallo lieber A.I. lassen Sie doch die CSU in Ruhe. Die FW haben sich zur Unterstützung entschieden. Die SPD wird halt nich von ihren Grünen unterstützt. Denkt mal darüber nach. Die Wähler sollten sich nicht von solchen Posts beeinflusst fühlen die einer Hetze gleich kommen. Sie sollten sich frei demokratisch selbst entscheiden den das können sie.

    • A. Iner sagt:

      Sehr geehrter Herr Sommer,
      die Grünen sind wenigstens ehrlich.
      Und wenn man das mehr als verblüffende Verhalten einer politischen Gruppierung deutlich beim Namen nennt, begeht man noch keine Hetze. Man (ich) muss auch keinesfalls SPD-Fan sein, um zu dieser Einschätzung zu kommen.
      Aber ich teile Ihre Meinung, dass die Wähler schon intelligent genug sein werden, die richtige Entscheidung zu treffen.
      A.I.

  4. Walter Sommer sagt:

    Ob sich da nicht jemand täuscht. In anderen Ländern wir genau das festgelegt das zwei Wahlperiode genug sind

  5. Peter Knoll sagt:

    Einige der hier verfassten Kommentare machen überdeutlich, warum die FWO eher mit der CSU als der örtlichen SPD Gemeinsamkeiten sieht: Lügen und Halbwahrheiten haben halt kurze Beine. In sattsam bekannter Manier schießen die üblichen Verdächtigen wieder mal um sich…

    Zu den Fakten:

    Die Positionierung zur Stichwahl haben Vorstand und Fraktion einhellig beschlossen, dieser Punkt kam auf Wunsch mehrerer Vorstandsmitglieder auf die Tagesordnung. Sepp Gigl gehört(e) dem Vorstand gar nicht an. Es ist daher eine verleumderische und falsche Darstellung, seinem Einfluss die Empfehlung für Maximilian Gigl in die Schuhe zu schieben. Diese Empfehlung hat viele und gute Gründe – Familienbande zählen nicht dazu. Politik ist nun mal kein Wunschkonzert. Es ist das Recht und die Pflicht jeder Gruppierung, sich die nötigen Mehrheiten zu suchen, um die eigenen Ziele so gut wie möglich umzusetzen. So verstehe ich zumindest den Wähler(innen)auftrag.

    Es mag ja sein, dass der noch amtierende SPD-Bürgermeister Anträge im Kreistag gestellt hat, eine Realschule in Olching zu errichten und damit keine Mehrheit gefunden hat. Richtig ist aber auch, entgegen der Darstellung dieses SPD-Kreisrats im aktuellen Wahlkampf, dass die Freien Wähler im Kreistag mit großer Mehrheit stets FÜR eine Realschule in Olching waren und sind. Das gilt übrigens auch für Kreisräte der CSU aus Olching.

    • Peter Falk sagt:

      Von den von dir beschriebenen Dingen habe ich nur in langjährige Tätigkeit im Kreistag leider überhaupt nichts bemerkt. Weder von der Olchinger See so, noch von der FW. Die haben nämlich letztlich immer den Landrat unterstützt, nicht den Standort Olching. Lieber Peter Knoll so viel Wahrheit muss sein.
      Ansonsten schau halt die Protokolle an. Viel gesammeltes Schweigen von FW & CSU

    • Peter Knoll sagt:

      FYI:

      Liebe Kolleginnen und Kollegen der SPD,
      lieber Peter Falk:

      Genau das habe ich getan – die Protokolle bzw. die Presseberichte über die wichtigen Entscheidungen des Kreistags zur Realschule Olching gelesen. Wenn langjährige Kreisräte wichtige Entscheidungen nicht mehr richtig im Kopf haben, sind sie vielleicht fehl am Platz. Nur zur Erinnerung: Es haben die Kreisräte ALLER Fraktionen aus Olching FÜR den Realschulstandort Olching gestimmt. WER ist hier also der Wahllügner?

      Bitte Nachlesen:
      https://www.olching.de/index.php?id=4677,16
      Ich zitiere: „…Alle Kreisrätinnen und Kreisräte aus Olching stimmten fraktionsübergreifend für die Realschule…“

      Wie geschrieben: Lügen haben kurze Beine. Die gebetsmühlenhaft vorgebrachte SPD-Behauptung, die „CSU-/FW-Mehrheit im Kreistag“ habe die „Realschule in Olching verhindert“, entspricht schlicht nicht den Tatsachen.

      Richtig ist, dass es Gegenwind auch aus anderen Fraktionen gab, namentlich seitens der Grünen. Dazu noch ein Zitat, diesmal aus der Süddeutschen (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/wenig-chancen-fuer-realschule-in-olching-schlechtes-zeugnis-1.1362655):
      „…Ähnlich sieht es die Grünen-Kreisrätin und Schulreferentin Michaela Radykewicz. Zwar wünsche sich die Grünen-Fraktion eine Realschule in Olching, aber aus finanziellen Gründen sei sie wohl nicht möglich…“

      Vielleicht können wir uns darauf verständigen, dass falsche Tatsachenbehauptungen nicht gerade zu einem guten Miteinander beitragen und wir diese künftig unterlassen?

    • Walter Sommer sagt:

      Das sich jetzt auch noch Nichtolchinger zu Wort melden ist unfassbar Herr Falk

  6. Alfred Münch sagt:

    Es war wohl schon vor dem ersten Wahlgang vielen Wählern nach den Machenschaften der FWO-Fraktion deutlich geworden, dass diese mittlerweile als Teil des politischen Familienbetriebs Gigl jun. (CSU) – Gigl-Papa (FWO) zu einem Wurmfortsatz der CSU geworden ist.
    Wie sonst erklärte sich die Tatsache, dass die FWO ein Drittel ihrer Mandate im Stadtrat verloren hat.

    Nun sind sie einmal mehr „so frei“, und Papa Gigl hat sich direkt durchgesetzt: FWO-Empfehlung zur Bürgermeisterwahl für Maxi!
    Als Papa verständlich. Als Freier Wähler hat´s ein Geschmäckle der besonderen Art.

    Und sieht man ich dann auch noch die angeführten Gründe an, fasst man sich an den Kopf und fragt sich, ob die FWO die Leut´ vera….lbern will.

    Zu jedem Punkt einzeln:

    1. Paulusgrube auf den Prüfstand
    Die bisherige Planung wurde in jeder Phase von der CSU mitbeschlossen. Sie ist auch keineswegs beendet, sondern in der Bürgeranhörung. Deren Fristen und Termine wurden sogar vom Bürgermeister sofort ausgesetzt, als die Corona-Krise aufkam, um den Bürgern Zeit für das Studium der Unterlagen zu lassen.
    Das von der FWO an die Wand gemalte Gespenst, ein Investor dürfe dort frei schalten und walten, ist purer Blödsinn! Die Stadt legt sehr klar die städtebaulichen Grundlagen. Wer dann auch immer dort bauen wird, und das kann die Stadt bei einem Volumen von 100-200 MIO Euro sicherlich nicht alleine, der muss sich an die endgültigen Planungsregeln halten.
    Die FWO-Vertreter haben entweder nicht die geringste Ahnung oder sie machen auf „Trump“. Die CSU hat bisher jedenfalls nichts beigetragen, was gegen den bisherigen Diskussionsprozess lief, und der läuft – sehr offen – seit mehr als vier Jahren!!!

    2. Graßlfinger Moos nicht abhängen
    Es ist fast infam, wenn ausgerechnet der Waltl Alois für die FWO heute so tut, als ob der Bürgermeister das Moos abhängen wolle. Hat Magg nicht gerade erst das Erschließungsprojekt für „Internet in allen ländlichen Bereichen Olchings“ mit einem Finanzaufwand von 1,5 MIO € nach zähen Verhandlungen mit der Telekom auf den Weg und einstimmig durch den Stadtrat gebracht? Zum Wohle de Moos-Bewohner???
    Mehr als 10tsd Euro pro Anschluss mit besten Durchsatzraten!!!
    Glaubt der Alois, die Mösler seien wirklich so vergesslich???
    Und wer wendet sich eigentlich nachhaltig gegen Riesenhallen im Moos für Tomatenzucht, um diese Landschaft nicht zu zerstören? Die CSU nicht, die will genau das! Ist die FWO jetzt auch für diesen Unfug?

    3. Stadtteile stärken – Nahversorgung sicherstellen
    Was meint die FWO damit?
    Esting und den neuen Stadtort der Bücherei im Verbund mit einer Bäckerei / Konditorei? Hatte die CSU /FWO diese Idee oder Bürgermeister Magg? Hat die FWO diese Einrichtung noch nicht mal wahrgenommen? Die existiert bereits!

    Das im Bau befindliche Entwicklungsgebiet auf dem ehemaligen Rauscher-Gelände?
    Wer hat diese Planung und die fachliche Entwicklung dort zu vertreten? Die FWO oder gar die CSU etwa? Ich habe da alleine die Stadtplanung und den Bürgermeister wahrgenommen. Mit diesem Projekt wird der westliche Teil Olchings eine sehr gute Nahversorgung erhalten.
    Selbst im alten Kern von Graßlfing war eine kleine „Nahversorgung“ angedacht, für die aber leider kein Betreiber zu finden war. Wo hat die FWO oder gar die CSU dort etwas beigetragen?

    3. Ganztagesbetreuung in den Schulen
    Wer ist für Schulen und für schulische Konzepte zuständig? Wer regiert Bayern seit Jahrzehnten? Wer hat Ganztagsschulen über Jahrzehnte als sozialistisches Teufelszeug zur Indoktrination der Kinder diffamiert? Doch die CSU und auch deren örtliche Vertreter!!! Daran krankt unser Bildungssystem heute und wohl noch länger!
    Die Stadt Olching hat auf Initiative von Bgm. Magg ein Ausbauprogramm für Ganztagsschulen für alle unsere örtlichen städtischen Einrichtungen beschlossen. Das geht aber nur Zug um Zug, denn jede Maßnahme kostet viele Millionen Euro. Die Mittelschule ist realisiert, die Grundschule Graßlfing wird gerade realisiert (weil die Schulleitung dort beherzt die Chance ergriff, als erste realisiert zu werden).
    Die anderen sind danach dran.
    Weder CSU noch FWO haben zu dem Ausbauprogramm jemals Einwendungen erhoben.Jetzt fordern ausgerechnet sie „jetzt aber sofort“??? Bringen die auch das Geld mit für „sofort“???

    4. Generationengerechtigkeit
    Was für eine Forderung, so undifferenziert! Meint die FWO nun geringere Renten zu Gunsten der jungen Generation? Oder barrierefreie Wohnungen für die Älteren, wo die CSU fast erfolgreich das WohnGut-Projekt mit genau dieser Zielsetzung hintertreiben hätte? Oder das vielfältige Angebot für Alt und Jung in Olching? Das gibt´s schon, und an den Verbesserungen wird ständig gearbeitet.
    Wo bleiben hier die Konkretisierungen, damit man darüber reden kann??

    5. Realschule für Olching
    Das fordert die SPD in Olching und im Landkreis seit Jahrzehnten!!!
    Und die CSU im Verbund mit den auch auf Landkreisebene eher als CSU-Anhängsel agierenden „Freien“ war so frei, es immer wieder abzulehnen.
    Nun kommt ausgerechnet die FWO-Truppe und empfiehlt die Wahl der CSU, um eine Realschule für Olching zu erreichen???
    Das haut dem Fass den Boden ins Gesicht, das ist die Vera…. lberei pur!!!!

    6. Mehr Bürgernähe im Rathaus
    Andi Magg wird auch in Zukunft für jedermann zu sprechen sein, so wie er es immer war. Auch Kritiker hat er stets angehört. Dass er nicht immer jedem Wunsch folgen wollte oder konnte, ist wohl normal.
    Die SPD-Stadtratsfraktion hat jeden Monat Sprechstunden angeboten.
    Und ich habe als städtischer Referent stets und jedermann/frau persönlich zum Gespräch zur Verfügung gestanden, wo immer ich angesprochen wurde. Auch bei Bedarf ganze Abende im privaten Haus, auch für politische Konkurrenten.
    Dialog gehört zum Grundverständnis von Demokratie für Sozialdemokraten.

    Mein Fazit:
    Nur weil mit 2020 ein neues Jahrzehnt anbrach, braucht Olching keineswegs einen neuen Bürgermeister, keinen Wechsel und keine 180-Grad-Wendung. Olching braucht Kontinuität für die Vollendung der vielen Projekte, die auf dem Wege sind.
    Da nicht alles gleichzeitig machbar ist und sein wird, kann diese Kontinuität mit Andreas Magg zum Wohle Olchings durchaus weitere 12 Jahre dauern, finde ich und empfehle ich.
    gez.
    Alfred Münch
    (noch fünf Wochen) Mitglied im Stadtrat Olching (SPD)
    Referent für Stadtentwicklung, Umwelt, Energie und Klimaschutz

  7. Christian Decker sagt:

    Hatte mich dazu auch bereits in anderen Medien geäußert…die Wahl des Bürgermeisters ist meiner Ansicht nach gerade von deutlich nachrangiger Bedeutung in einer Zeit, in der es schnelle und smarte Lösungen geht. Messbare outcomes und ein Miteinander sind für mich momentan wesentlich entscheidender als die Besetzung von Rollen und Posten. Wasser sucht sich üblicherweise seinen Weg und der beste „Wahlkampf“ den man momentan machen kann findet über genau die Realisierung von solchen Ideen für unsere Stadt statt. Egal wer zukünftig Bürgermeister ist oder im Stadtrat sitzt..es ist schon jetzt klar, dass wir für unsere Mitbürger und Wirtschaft ein starkes Team mit klaren und schnellen Lösungen benötigen. Kommunal und auf Landes-und Bundesebene.

  8. Daniel Sohn sagt:

    Oje, das ist ein Fehler!
    Da erleben die Freien Wähler eine massive Wahlschlappe und bleiben deutlich hinter ihrem selbstgesteckten Ziel zurück (wohl auch deshalb, weil sie bisher eher die „Nein-Sager“ als die „Macher und Gestalter“ waren) und schon sprechen sie sich für solch eine Wahlempfehlung aus 🙁
    Das macht abgesehen von familiären Gründen innerhalb der Familie Gigl für die Freien Wähler keinen Sinn, denn bei wichtigen Zukunftsthemen sehe ich keine Überschneidung der Positionen der Freien Wähler und der CSU in Olching.
    Bleibt zu hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler der Freien Wähler aus diesem schlechten Traum erwachen und diese Empfehlung nicht beherzigen.

    • Walter Sommer sagt:

      Oh das macht definitiv Sinn wenn man etwas ändern will. Aber soweit denken die Unterstützter der SPD ja nicht

  9. Falk-Wilhelm Schulz sagt:

    Leserbrief von Christian Andersch: Realschule für Olching bisher an CSU und FW gescheitert

    Kaum zu glauben, wenn man es nicht nachlesen könnte. Die Freien Wähler wollen einen CSU-Kandidaten im Bürgermeisterwahlkampf unterstützen, weil er auch eine Realschule in Olching will?

    Ja wer will das nicht, müsste man sich da fragen! War es doch Bürgermeister Andreas Magg der seit vielen Jahren zusammen mit der SPD-Kreistagsfraktion eine Realschule und auch eine Fachoberschule für Olching konkret gefordert und mehrmals beantragt hat.
    Und wer hat es im Kreis abgelehnt? Die Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern.

    Wo waren die Impulse des Schulreferenten der Stadt Maximilian Gigl? Wo wurde das politische Gewicht der stellvertretenden Landrätin der CSU Martina Drechsler zu Gunsten Olchings sichtbar?

    Ich frage mich aber was ist denn mit den vielen anderen wichtigen Themen und vor allem den Positionen der beiden Parteien, die völlig gegensätzlich sind? Alles weich- oder sogar weggespült? Nur um sich ins Amt heben zu lassen? Ehrliche Politik sieht anders aus!

    • Walter Sommer sagt:

      Die Olchinger CSU weiss das es die nächsten Jahre keine Realschule in Olching oder einer andere Gemeinde/Stadt geben wir. Sie reden mit dem Landratsamt die SPD anscheinend nicht

    • Peter Knoll sagt:

      Werter Herr Andersch, werte Kolleginnen und Kollegen,

      warum behaupten Sie immer wieder auf´s Neue, die Realschule in Olching sei an einer „Regierungskoalition aus CSU & FW“ gescheitert? Die Freien Wähler verfolgen das Ziel einer Olchinger Realschule seit vielen Wahlperioden ausweislich der jeweiligen Wahlprogramme. Im Gegensatz zu einigen anderen Fraktionen haben sie auch stets mit großer Mehrheit (zwei anders abstimmende Kreisräte sind mir namentlich bekannt) FÜR die Realschule in Olching gestimmt.

      Die Tatsache, dass der noch amtierende Bürgermeister und neuerdings auch die Grünen anderes behaupten, ist wohl nur dem Wahlkampf geschuldet. Auch die Landratskandidatin der FW, Sandra Meissner, unterstützt dieses Ziel, natürlich unter der Voraussetzung, dass dies die Schülerzahlen hergeben und wie bei allen Vorhaben unter Finanzierbarkeits-Vorbehalt. Gleiches gilt für den Bürgermeisterkandidaten der CSU, den die FWO auch deswegen unterstützt – siehe bereits die Podiumsdiskussion des Gewerbeverbandes.

      In keinem Protokoll des Kreistags steht, wer wann wofür gestimmt hat. Daher verweise ich auf eine Presseveröffentlichung über die Abstimmung im Jahr 2012, in der ausdrücklich vermerkt ist, dass die Kreisräte ALLER Gruppierungen aus Olching für den Realschulstandort Olching gestimmt haben. Zu finden ist diese Meldung aktuell auf der Webseite von Olching:
      https://www.olching.de/index.php?id=4677,16

      Andere Presseveröffentlichungen belegen, dass die Olchinger Grünen parteiintern ziemlich allein auf weiter Flur standen (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/wenig-chancen-fuer-realschule-in-olching-schlechtes-zeugnis-1.1362655):
      „…Ähnlich sieht es die Grünen-Kreisrätin und Schulreferentin Michaela Radykewicz. Zwar wünsche sich die Grünen-Fraktion eine Realschule in Olching, aber aus finanziellen Gründen sei sie wohl nicht möglich…“

      Etwas mehr Aufrichtigkeit wäre schon schön…

  10. Karl Haschke sagt:

    Für alle Olchinger Wählerinnen und Wähler: „Bürgermeister Andreas Magg hat bereits 12 Jahre lang gezeigt, dass er Bürgermeister kann. Nichts spricht gegen 12 weitere Jahre zum Wohle Olchings mit Andreas Magg als 1. Bürgermeister!“

  11. Marina Freudenstein sagt:

    Es ist schon erstaunlich: Die FW Olching verkauft ihre Kernthemen an die CSU und die CSU Olching verschachert ihre zentrale Positonen an die FWO. Der Lohn, den sie sich versprechen ist klar: Posten im Stadtrat. Der Preis wird hoch sein: Verlust der eigenen Glaubwürdigkeit und einmal mehr bestätigen sie damit die Politikverdorssenheit und Politikverachtung vieler Menschen.
    Ein paar Beispiele:
    Paulusgrube: Die derzeitige Planung ENTSPRICHT 100% dem Willen der CSU-Fraktion im Stadtrat. Die derzeitige Planung WIDERSPRICHT 100 % dem Willen der FWO – die sie sogar mit einem Bürgerentscheid kippen sollen.
    Kernforderung der FWO Realschule für Olching: Für die Realschule ist der Landkreis zuständig. Mehr als einmal hat die SPD Kreistagsfraktion mit Andreas Magg eine Realschule für Olching beantragt. Dieser Antrag ist immer gemeinsam von CSU und Freie Wähler abgelehnt worden.
    Stichwort Südwestumgehung: Das Leib- und Magenthema beider – nur in gegengesetzter Richtung: Die CSU absolut dafür und die FWO fundamental dagegen – mit Ewald Zachmann an der Spitze, der die gerichtliche Auseinandersetzung als Anwalt massiv in die Länge gezogen hat und damit den Bau seit Jahren verzögert. Geradezu zynisch ist die Hoffnung der FWO, der Bau der Straße werde durch die derzeitige Coronakrise ohnehin nicht mehr finanzierbar sein.
    Hier zeigt sich leider: Aber wenn es um ein paar Posten geht, spielen Anstand und politische Glaubwürdigkeit keine Rolle mehr. Allein die Aussicht auf Macht macht anscheinend schon korrupt. Wie gut, dass CSU und FWO ihre Rechnung ohne den Wirt aufstellen: Die Wählerinnen und Wähler in Olching.
    Marina Freudenstein
    SPD Fraktionsvorsitzende

    • Maria Hartl sagt:

      Liebe Marina, Du bist verärgert, das kann ich verstehen, aber bemühe Dich doch bitte, trotz Wahlkampf, um ein wenig Ehrlichkeit! Du weißt doch ganz genau, dass beim Thema SWU im Stadtrat keine Entscheidungen mehr anstehen, schon seit Jahren nicht mehr. Es ist Landtagssache, es ist Regierungssache. Zum Thema Paulusgrube: die CSU in erster Linie Hans Bieniek als Verkehrsreferent hat stets hinterfragt und kritisch gesehen wie es mit dem Verkehrsaufkommen wird. Die CSU hat auch hinterfragt wie es mit den Tiefgaragenparkplätzen aussehen wird, reicht die Anzahl, wer darf dort parken. Auch die Schallübertragung der neu zu bauenden Häuser war insbesondere für Maximilian Gigl ein Thema. Dann die Realschule: da verwechselst Du offensichtlich den Kreistag mit dem Stadtrat. Du weißt doch ganz genau wo die Entscheidungen diesbezüglich fallen und Du weißt auch ganz genau, dass die Entwicklung der Schülerzahlen dies bis jetzt nicht zugelassen haben. Ich verstehe Deine Äußerungen wirklich nicht, d.h. ich verstehe sie natürlich schon, ich weiß was Du damit bezweckst. Aber um eines möchte ich Dich dann doch bitten: mässige Dich im Ton, denn Dein letzter Absatz ist nicht mehr mit Wahlkampf zu entschuldigen.

  12. Dr. Tomas Bauer, sagt:

    Für FDP-Wähler: „Der Wechsel ist wählbar: Maximilian Gigl!“

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