
Die Estinger U13-Volleyballerinnen hatten bei den bisherigen Wettkämpfen nur durchwachsene Ergebnisse erzielt. Das führte dazu, dass Esting das Start-Ranking nicht mehr halten konnte und die Gruppen für die Estingerinnen deshalb deutlich schwerer wurden. Beim letzten U13-Spieltag hieß es daher auch, mit dieser für die Estinger Mädels ungewohnten Situation fertigzuwerden.
Die Mädels der drei Basisteams, die zumeist noch eine Jugendklasse tiefer spielen können und für die vor allem lernen gegen erfahrenere und stärkere Gegner angesagt war, lieferten wie gewohnt eine für ihre Verhältnisse starke Performance. Zwar gab es immer wieder zumeist mental bedingte Schwächephasen, die jedoch meist rasch überwunden wurden. Zum Turnierende hin wurden die Gegner leichter, die Spiele deshalb deutlich intensiver und die Ergebnisse viel knapper. Für die Estinger U13-Basisteams war der letzte Turniertag vor dem Einstieg in den Meisterschaftszyklus deshalb auch ein Tag, der für Mädels und Trainer nicht nur lehrreich war, sondern richtig Spaß gemacht hat.
Beide Estinger Aushängeschilder bekamen es aufgrund der veränderten Setzliste mit dem späteren Vierten und dem erneuten Turniersieger, Lechrain-2 zu tun. Während Estings Zweite bis ins Viertelfinale mutig spielte und gegen schwere Gegner fast das Maximum herausholte, hatte Estings Erste gegen das durchaus schlagbare Dachau-1 einen unerklärlichen Durchhänger. Es scheint fast, dass allein schon der Name, Dachau, die Estingerinnen in die Knie gehen lässt. Die letzten Spiele um den fünften bzw. siebten Platz sahen dann die Estinger Teams um buchstäblich jeden Ballpunkt fighten. Auch wenn beide Spiele denkbar knapp mit je 1:2 Sätzen verlorengingen, gibt das Anlass zur Hoffnung: „Wenn wir diese Leistung“, so Karl Haschke, „in der Anfang Februar anstehenden Kreismeisterschaft aufs Feld bringen, haben wir eine gute Chance auf die Oberbayerischen!“












