Der außenpolitische Arbeitskreis der CSU fordert mehr Engagement der Kommunen in der Entwicklungspartnerschaft

Bei einem entwicklungspolitischen Expertengespräch trafen sich die Mitglieder des Außenpolitischen Arbeitskreises der CSU. Links Magret Kopp, PIT Togohilfe, Mitte Gregor Banik , Notarzt und Entwicklungshelfer, rechts Pfarrer Josef Aicher, Missionar.

Bei einem Expertengespräch im neuen Togohaus am Viehmarkt in Fürstenfeldbruck diskutierte der Außenpolitische Arbeitskreis der CSU mit aktiven Entwicklungshelfern. Magret Kopp von der Aktion PIT Togohilfe berichtete über die praktische Arbeit in diesem afrikanischen Land. Peter Kiefer vom Senioren Expertenservice und der Kolpingfamilie Olching setzte sich für die Belange der Schulkinder im Kongo ein. Pfarrer Josef Aicher ist seit 40 Jahren Missionar im Regenwald des Kongo. Er machte sich einen Namen als Kämpfer für den Regenwald. Er zeigte auf dass man nur dann erfolgreich sein kann, wenn die Menschen in Europa und im Regenwald zusammenarbeiten. Der Notarzt Dr. Gregor Banik berichtete von den oft katastrophalen Zuständen in Krankenhäusern im Kongo und Äthiopien. Er schilderte auch die Auswirkungen für alle Menschen dieser Welt. Rainer Widmann, als langjähriger CSU Entwicklungspolitiker, forderte, dass in Zukunft der Partnerschaftsgedanke in den Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit treten muss: “Nur mit einer Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Afrikanern werden wir die Zukunft der Menschheit bewältigen können”, so der Entwicklungshelfer.

In diesen Zusammenhang begrüßten die anwesenden die Initiative 1000 Schulen für die Welt der kommunalen Spitzenverbände. Auch Landrat Thomas Karmasin will sich daran mit 10 Schulen beteiligen. Die Experten schilderten, dass eigentlich alle Entwicklungsprojekte in Afrika Kommunalpolitik sind. “Es geht bei der Entwicklungsarbeit um Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und Demokratie. Dies kann sich nur an der Basis entwickeln”, so der Vorsitzende das Arbeitskreises René Löflath: “ Wir wollen dass die Menschen aus Europa und Afrika in persönlichen Kontakt kommen. Nur damit ergibt sich die Chance gemeinsam die Probleme der Welt zu lösen. Das kann mit Schulpartnerschaften beginnen und bis zu gemeinsamen Infrastrukturprojekten gehen. Wir fordern alle Gemeinden und den Landkreis auf sich in der Entwicklungspartnerschaft zu engagieren. Damit wollen wir nicht nur die Fluchtursachen bekämpfen. Wir wollen auch ,dass eine lebenswertere Welt entsteht auf der alle Menschen eine Zukunft haben.”

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