Bürgermeisterkandidatin Worch (SPD) präsentiert neue Ideen zur Entwicklung der Bahnhofszentren in Esting und Olching

Im gut gefüllten Saal des Daxerhofes präsentierte Julia Worch, SPD Bürgermeisterkandidatin, am Dienstagabend neue Vorschläge zur Entwicklung der Bahnhofszentren.
Am Bahnhof Esting befinden sich derzeit in zentraler Lage Ackerflächen. Mit einer Bebauung dieser sowie des derzeitigen Parkplatzes könnte das Ortsteilzentrum weiter ausgebaut werden.
Der vom Eigentümer beauftragte Architekt Helmut Forster stellte eine erste Bleistiftskizze vor, nach der dort in der Erdgeschosszone im Zentrum Einzelhandelsflächen und Gastronomie entstehen könnten. Darüber und nach hinten hinaus wären kleine Wohnungen für Auszubildende, Studierende und mit einem barrierefreien Anteil für mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen denkbar; gegebenenfalls in Verbindung mit einem Pflegestützpunkt. Dazu wäre auch familiengerechter Wohnraum möglich, damit ein bunt gemischtes Quartier entsteht.
Bürgermeisterkandidatin Julia Worch: „Wir benötigen dringend bezahlbare Wohnungen. Diese könnten am Bahnhof Esting in Verbindung mit einem weiteren Ausbau des Stadtteilzentrums entstehen. Für alle Generationen und mit einem barrierefreien Anteil. Es freut mich sehr, dass der Eigentümer auf seinem Grundstück etwas für die Gemeinschaft beitragen möchte. Es ist das Ziel, dass etwa die Hälfte als sozial verträglicher Wohnungsbau zur Verfügung steht, in Abhängigkeit von der Wirtschaftlichkeit.“
Anschließend stellte Julia Worch den derzeitigen Stand der Planungen für das Bahnhofsareal in Olching, die sog. „Paulusgrube“, vor. In drei Abschnitten soll dort ein neues Bahnhofsgebäude, Flächen für Gewerbe / Dienstleistungen sowie neuer Wohnraum entstehen. Das Konzept aus dem Jahr 2022 war nicht weiterverfolgt worden, nachdem eine Bürgerinitiative Bedenken formuliert und eine alternative Planung vorgelegt hatte. Hinzu kommt der derzeit finanziell begrenzte Spielraum der Kommune: es handelt sich größtenteils um städtische Grundstücke.
„Ich möchte die Planung voranbringen und nehme hiermit das Gespräch wieder auf. Ich freue mich sehr, dass Herr Kucharcik und Frau Malinowsky von der WohnGUT meiner Einladung gefolgt sind und ihr erfolgreiches Wohnprojekt vorgestellt haben. Beim genossenschaftlichen Bauen schließen sich mehrere Menschen zusammen, um gemeinsam ein Wohnhaus zu finanzieren und zu bauen. So entsteht bezahlbarer Wohnraum nach den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner – und eine freundschaftliche Nachbarschaft. Ich kann mir weitere Projekte dieser Art in den Bahnhofszentren oder auch an anderer Stelle sehr gut vorstellen.“
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