Benefizkonzert zugunsten der Krankenstation in Yaloya (Kongo).

Benefizkonzert zugunsten der Krankenstation in Yaloya (Kongo).
Die Kolpingsfamilie Olching koordiniert mit Unterstützung der Stadt Olching den Bau einer Krankenstation in der kongolesischen Gemeinde Yaloya. Dort ist der Olchinger Ehrenbürger und ehemalige Kaplan Josef Aicher als Missionar und Entwicklungshelfer tätig. Viele Olchinger Bürger haben dieses Projekt großzügig durch ihre Spenden unterstützt. An dieser Stelle nochmal ein ‚Herzliches Vergelt’s Gott´ an alle die sich an dieser guten Sache beteiligt haben.
Zur weiteren Finanzierung der Krankenstation findet nun am 21. April um 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Mehrzweckhalle der Mittelschule in der Georgenstraße statt. Pfarrer Josef Aicher ist zur Zeit auf dem Weg nach Deutschland und die Chance stehen gut, dass er zum Benefizkonzert in Olching sein kann. Er wird dann aus erster Hand über den Baufortschritt der Krankenstation berichten. Ebenso erhoffen wir uns einen aktuellen Statusbericht über die von Pfarrer Aicher in Bewegung gesetzte Initiative zum Schutz des kongolesischen Regenwaldes, welche auch vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung begleitet wird.
Der musikalische Teil des Konzertes wird von Olchinger Musikgruppen gestaltet. Der Eintritt beträgt 15 €/ Karte. Der Reinerlös kommt ausschließlich dem Projekt zugute. Alle musikalischen Darbietungen und Vorbereitungsarbeiten werden ehrenamtlich erbracht. Ebenso der Vorverkauf, den das Autohaus Rauscher durchführt. Für Olchinger Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit sich mit Sponsorpaketen in Höhe von 300 oder 500 € zu beteiligen. Diese Pakete beinhalten 8 bzw. 15 Eintrittskarten. Sollten Gewerbetreibende Interesse haben sich in dieser guten Sache zu engagieren, so wenden Sie sich bitte an den Leiter des Aicherkreises (georg.reiser@kolping-olching.de , Tel. 08142/18293 ).
Nun ein paar Infos zum aktuellen Projektstand: Aktuell ist der Rohbau in Arbeit, die dazu erforderlichen Steine für Innen- und Außenwände werden vor Ort gefertigt. Der benötigte Zement wird per Schiff von Kinshasa über eine Entfernung von etwa 1000 km transportiert. Die letzten 150 km geht es per Traktorgespann, über schlechte Pfade durch den Regenwald. Insgesamt dauert der Betontransport über vier Monate.
Seit Ende Januar, – mit Abschluss der Regenzeit -, wird eifrig gebaut. Inzwischen ist die Bodenplatte fertig und die Wände auf halbe Höhe gemauert. Leider kam es zu einem Baustopp, weil der Reifen des Transportanhängers kaputt ging. Die Ersatzbeschaffung im Regenwald ist natürlich erheblich schwieriger als in unseren Breitengraden, insbesondere Reifenhandel ist dort ein eher seltenes Gewerbe. Daher stockt derzeit der Zementtransport von der Anlegestelle des Schiffes bis zur Baustelle. Doch wir vertrauen auch in diesem Fall auf die kongolesische Improvisationsfähigkeit. Der Bauleiter hat sich inzwischen auf den Weg in die Hauptstadt gemacht. Dort wird er das Blech für das Dach und die
Fliesen für den Operationsraum besorgen. Da es nur alle drei Monate ein Schiff gibt, muss schnell eingekauft und verladen werden. Zudem will man noch vor der Regenzeit das Dach auf die Krankenstation setzen.
Das Projektteam der Kolpingsfamilie Olching ist zuversichtlich, dass der Rohbau incl. Dach bis zum Herbst 2018, – vor Beginn der Regenzeit -, fertig gestellt werden kann.

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