


















Werner Raith
Seit 1980 in Olching
33 Jahre Apotheker in Olching
Seit 2013 in Ruhestand
Aktives Mitglied:
Gewerbeverband Olching
betreut wird die Seite von Rainer Saalfeld und Andrea Dittelbach sowie Franz Hund mit Jürgen Gottschalk
Besitzer der Seite ist Rainer Saalfeld 1.Vorsitzender des Gewerbeverbands Olching
Noch sind Maxis 100 Tage nicht rum.
Damit steht seine Arbeit noch nicht im Fokus der Betrachtung und Bewertung
Wenn ich aber unterstelle, dass dieser Antrag nicht ohne Kenntnis des nun amtierenden Bürgermeisters Maxi Gigl gestellt worden ist, dann wirft das für mich die Frage auf, ob wir künftig einen riesigen politischen Schaumlöffel benötigen werden, um nach der Abschöpfung der von der CSU in den letzten Wochen produzierten Schaumberge erkennen zu können, was sich an politischer Substanz darunter verbirgt???
Was ist abgelaufen?
Erst übernimmt die Stadt zur Rettung des Kolping-Vereins vor einem Konkurs, wie auch immer dabei der damalige Kolping-Vorsitzende Maxi Gigl mitwirkte, das Kolpingheim.
Dabei dürfte klar gewesen sein, dass auch die Stadt kein Konzept haben kann, das von Kolping über viele Jahre mit ständigen Wirte-Wechseln nicht wirtschaftlich zu betreibende Haus betriebswirtschaftlich wirtschaftlich zu betreiben.
Die Stadt stellt das Haus mit seinen diversen Räumen den Vereinen zur Nutzung zur Verfügung. Solche Nutzungen sind für kein öffentliches Haus wirtschaftlich kostendeckend.
Ich denke, das war hoffentlich jedem Stadtratsmitglied bekannt und bewusst, das der Übernahme durch die Stadt zugestimmt hat. Aus der CSU-Fraktion ist jedenfalls kein Einwand bekannt geworden, die Stadt sollte die Finger davon und Kolping über die Klinge springen lassen.
Soweit so gut in einer auf Gemeinsinn bedachten Stadt und deren politischer Führung.
Sich nun aber am eigenen vergangenen Versagen entlang jetzt damit profilieren zu wollen, dass man für das Haus wirtschaftliche Bewirtschaftung anmahnt, das ist reine politische Schaumschlägerei und hochgradig unseriös.
Ich erinnere die CSU und Maxi Gigl als heutigen 1. Bürgermeister daran, dass es für dieses Gelände und dieses Haus trotz eines extrem geringen Erbpacht-Zinses Kolping nicht möglich war, das Haus wirtschaftlich zu betreiben.
Nach den CSU-eigenen Logik und deren Maßstäben für Erbpachtzinsen, die sie beim Projekt Münchner Berg für die dortige Genossenschaft anlegten, hätte bereits damals eine Mehrfaches der Erbpachtzinsen an die Stadt gezahlt werden müssen. Da kam kein Tönchen aus dieser Ecke.
Heute nun etwa von den nutzenden Vereinen solche „kostendeckenden“ Nutzungsgebühren zu erwarten, das wäre die Scheinheiligkeit per se ggü. den Vereinen.
Und für den Aspekt „andere Verwendungen“ oder „Nutzungen“ erinnere ich daran, dass dieses Gelände direkt am seit Jahrzehnten brach liegenden „Bahnhofs-Areal“ – im Volksmund „Paulusgrube“ genannt – anschließt.
Es sollte geradezu zwingend zum Teil dessen werden, und damit nicht erst mal an wen auch immer „langfristig bindend verpachtet, vermietet oder gar verhökert“ werden.
Wenn man sich im Stadtrat endlich dazu durchringen könnte, gegen die Einwände einzelner Einwender dieses planerische Herzstück der Stadt samt der Hauptstraße zu einem Stadtzentrum für die Zukunft zu entwickeln, das wäre dann ein Jahrhundert-Werk.
Hier läge eine Aufgabe für eine wirklich politisch weitblickende Arbeit, statt mit kleinkarierten Schaumschlägereien Aktivität vorzutäuschen.
Dazu aber auch hier wieder keine Idee und kein Satz aus der CSU-Fraktion, exakt wie seit heiligen Zeiten, in denen gerade der Unterzeichner Dr.B. sich i.W. im Verhindern hervor getan hat.
Dieser Antrag ist sicher sinnvoll. Nur stellt sich die Frage, warum diese Themen erst jetzt von der CSU zur Klärung gestellt werden. Nur weil man seinerzeit auf den ehemaligen Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, CSU-Referenten und heutigen Bürgermeister Rücksicht nehmen wollte? Oder weil die Stadtverwaltung unter dem damaligen Bürgermeister wirtschaftlichen Aspekten gegenüber eher Gleichgültigkeit entgegen setzte? Oder weil der damalige Stadtrat mit maßgeblichen Vertretern der CSU schlicht geschlafen hat? Die wirtschaftlichen Fragen waren schon bei der Übernahme des Kolpingheims durch die Stadt samt der finanziellen Aspekte und damit der Rettung des Vereins der Kolpingfamilie vor dem Konkurs hinreichend bekannt. Auch der nun antragstellenden CSU-Fraktion darf man das unterstellen. Warum dann dieses scheinbar konsequente Vorgehen erst jetzt? Und warum hat die Stadtverwaltung das nicht längst geklärt? Wäre eigentlich zu erwarten gewesen, weil professionell. Auch ohne Antrag.