(Fast) Alles neu macht der Mai

Olching. Nachdem Dr. Ingrid Jaschke die Fraktion der Grünen zum 1. Mai verlassen hat, haben sich Ulrike Girtner (ÖDP/Parteifreie) und Dr. Jaschke zu einer Ausschussgemeinschaft zusammengeschlossen. Ziel der Ausschussgemeinschaft ist die Erlangung von Ausschusssitzen und damit die Sicherung der Mitarbeit in den Gremien.

Die Ausschüsse wurden paritätisch besetzt. Sprecherin der Ausschussgemeinschaft ist Dr. Ingrid Jaschke. Das der Ausschussgemeinschaft vom Stadtrat zugeteilte Referat Migration, Integration und Gleichstellung bekleidet ebenfalls Dr. Ingrid Jaschke.

Ulrike Girtner erläutert: „Bildung und Stadtentwicklung liegen mir besonders am Herzen. Ich freue mich darauf, meine Ideen und Erfahrungen engagiert in die Ausschussarbeit einzubringen und konkrete, ökologisch nachhaltige Impulse für Olching zu setzen“.

Dr. Ingrid Jaschke setzt ihre kommunalpolitische Arbeit künftig gemeinsam mit der unabhängigen Wählergemeinschaft ‚Für Olching‘ fort. „Ich sehe mich mit meiner politischen Agenda bei ‚Für Olching‘ gut aufgehoben. Die Ziele von ‚Für Olching‘ als unabhängigem kommunalpolitischem Verein decken sich weit überwiegend mit meinen Vorstellungen und Zielen“ erklärt Dr. Ingrid Jaschke. Und weiter: „Gerne habe ich die Mitarbeit in der Fraktion durch meinen Beitritt zur unabhängigen Wählergemeinschaft ‚Für Olching e. V.‘ bekräftigt“.

Stefan Eibl, Fraktionsvorsitzender von ‚Für Olching‘: „Mit Dr. Ingrid Jaschke gewinnt unsere Fraktion eine erfahrene Kommunalpolitikerin, die als bisherige Dritte Bürgermeisterin Verantwortung für unsere Stadt getragen hat. Für uns steht die sachorientierte Arbeit im Mittelpunkt – unabhängig von Parteivorgaben und offen für konstruktive Zusammenarbeit. Durch die Mitarbeit von Dr. Ingrid Jaschke sieht sich die Fraktion in ihrem Kurs bestätigt, über Parteigrenzen hinweg Menschen für eine sachbezogene Kommunalpolitik zu gewinnen“.

gez. Dr. Ingrid Jaschke, Ulrike Girtner für ÖDP/Parteifreie und Stefan Eibl für ‚Für Olching

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4 Antworten zu (Fast) Alles neu macht der Mai

  1. Athene sagt:

    Karlchen, Karlchen,
    etwas deutlicher könnten Sie schon werden, wenn Sie von den „Vorgängen“ sprechen. Ich löse mal auf, was Sie vermutlich meinen: die Wähler finden es nicht in Ordnung, dass sich Leute zur Wahl für eine bestimmte Partei stellen, um nach erfolgreicher Wahl dann entweder die Partei oder die Fraktion zu verlassen und zu einer anderen zu wechseln. Und wer weiß schon, ob das nicht schon vorher ausgehandelt wurde?
    Abgesehen davon sollte man wohl eher von einer Arbeitsgemeinschaft Sonnensegler sprechen.

  2. Athene sagt:

    Schlussfolgerung dieses Beitrags „Alles neu macht der Mai“
    Im Olchinger Stadtrat gibt es ab Mai 2026 drei quasi grüne Parteien: die Grünen, die ÖDP und Für Olching

    • Karl Haschke, SPD-Stadtrat in Olching sagt:

      Athenchen, Athenchen,

      in der Frage geht’s doch überhaupt nicht um Grün oder Quasi-Grün! Die von Ihnen genannten Einwände sind doch nur zweit- oder drittrangig!

      Ein Tipp zum besseren Verständnis: Überlegen Sie doch bitte ‚mal den Fall, dass die oben geschilderten Vorgänge Partei und Personen Ihrer Wahl beträfen (natürlich immer vorausgesetzt, dass Sie überhaupt zur Wahl gingen bzw. Ihre Partei sich auch am 08.03. zur Wahl stellte) – wie würden Sie denn auf diese Vorgänge sowie deren ganzen Vorlauf noch lange vor der Konstituierung des neuen Stadtrats reagieren?! Das ist es doch, darauf kommt’s doch an!

      Ihr Karl Haschke
      SPD-Stadtrat

    • Karl Haschke, SPD-Stadtrat sagt:

      „Drei quasi grüne Parteien“ im neuen Olchinger Stadtrat? – nein, das ist ein Missverständnis. Bei „Alles neu macht Mai“ geht es im übrigen weder um „grün“ noch um Parteien. Es geht darum, dass die oben geschilderten Vorgänge dazu führen, alles Politische beim nur noch zynischen „Alles neu macht der Mai“ in ein verheerendes Licht zu tauchen, das auf Parteien und städtische Gremien gleichermaßen negative Auswirkungen hat.

      Fazit: Vorgänge, wie sie (leider unvollständig) im zynischen „Alles neu macht der Mai“ dargestellt werden, fördern weiter Politikverdrossenheit auf allen Ebenen und sind eine schallende Ohrfeige für alle, die im Bereich Politik Verantwortung und Ehrenämter übernehmen.

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