130. Matinee im KOM

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Verein ELEVEN-eleven MusikKultur e.V.
Sonntag, 10. Januar 2016

130. Matinee mit

„CAPRICE VIENNOIS“
Die Geigerin Cornelia Löscher, die Pianistin Andrea Linsbauer und die Schauspielerin Johanna Lonsky erzählen in Musik und Worten vom Wiener Wunderkind Fritz Kreisler, dessen Spuren der Nachwelt nicht nur aufgrund seines genialen Geigenspiels erhalten geblieben sind. Diese Hommage an Fritz Kreisler offenbart wenig Bekanntes, wie die Ausmaße seiner unvergleichlichen Hilfsbereitschaft für Notleidende, besonders des 1. und 2.Weltkrieges, die Beschützerrolle seiner Ehefrau Harriet, die Freundschaften mit großen Musikern seiner Zeit, von Elgar bis Rachmaninoff und gibt einen Einblick in die Welt umspannenden Konzertreisen und erstaunliche Vorkommnisse unterwegs. Johanna Lonsky hat das Portrait dieses außergewöhnlichen Mannes aus veröffentlichtem, wie auch bisher unentdecktem Material erarbeitet. Fritz Kreislers persönliche Wirkung auf seine Zeit wird auch in Kritiken und Briefen von Zeitgenossen spürbar. Im Vordergrund steht die unverändert verzaubernde Musik Fritz Kreislers, gespielt von der wunderbaren, preisgekrönten Geigerin Cornelia Löscher und einfühlsam begleitet von Andreas Linsbauer am Klavier.
KOM Olching, Hauptstr. 68
Beginn: 11:11 Uhr
Eintritt frei

130 matinee

 

 

 

 

Das ganze Programm:

Die Geigerin Cornelia Löscher, die Pianistin Andrea Linsbauer und die Schauspielerin Johanna Lonsky erzählen in Musik und Worten vom Wiener Wunderkind Fritz Kreisler, dessen Spuren der Nachwelt nicht nur aufgrund seines genialen Geigenspiels erhalten geblieben sind. Diese Hommage an Fritz Kreisler offenbart wenig Bekanntes, wie die Ausmaße seiner unvergleichlichen Hilfsbereitschaft für Notleidende, besonders des 1. und 2. Weltkrieges, die Beschützerrolle seiner Ehefrau Harriet, die Freundschaften mit großen Musikern seiner Zeit, von Elgar bis Rachmaninoff und gibt einen Einblick in die Welt umspannenden Konzertreisen und erstaunliche Vorkommnisse unterwegs. Johanna Lonsky hat das Portrait dieses außergewöhnlichen Mannes aus veröffentlichtem, wie auch bisher unentdecktem Material erarbeitet. Fritz Kreislers persönliche Wirkung auf seine Zeit wird auch in Kritiken und Briefen von Zeitgenossen spürbar. Im Vordergrund steht die unverändert verzaubernde Musik Fritz Kreislers, gespielt von der wunderbaren, preisgekrönten Geigerin Cornelia Löscher.

Andrea Linsbauer, geboren in Wien, studierte bei Natasa Veljkovic in Wien sowie bei Thomas Kerbl am ehemaligen Brucknerkonservatorium in Linz. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie weiters von Thomas Kreuzberger, Wally Salio sowie seit kurzem von Roger Vignoles. Nach Abschluß ihrer Studien widmete sich Andrea Linsbauer verstärkt dem Fach Liedbegleitung und Musikleitung. Engagements führten sie seither zu bedeutenden europäischen und internationalen Festivals darunter die „Semanas musicales de Frutillar“ (Chile), „Wexford Festival“, „Erregal Festival“ (Irland), sie gastierte u.a. an der „National Concert Hall“ in Dublin, der „Glinka Kapela“ in St. Petersburg, an der Nationaloper Kiew, am Teatro Carlo Felice in Genova und am Teatro Verdi in Padova. Andrea Linsbauer war mehrfacher Gast der österreichischen Kulturforen im Ausland, darunter in Oslo, Budapest, Bratislava und Berlin. In Österreich konzertierte sie u.a. im Brucknerhaus Linz, im Radiokulturhaus Wien, bei den „Festwochen Millstatt“, dem Festival „Horizonte“ in Landeck/Tirol, bei den „Serenaden des Landes Niederösterreich“ sowie im „Konzerthaus Weinviertel“.

Ihre besondere Vorliebe gilt dem österreichischen Violinvirtuosen und Komponisten Fritz Kreisler. Ihre Diplomarbeit „Das Wienerische Moment in den Kompositionen Fritz Kreislers“ wurde 2009 beim deutschen Verlag Peter Lang publiziert. Als bekannte Kreisler-Interpretin ist Andrea Linsbauer Kammermusikpartnerin namhafter Violinvirtuosen wie Christian Altenburger, Benjamin Schmid, Katja Frolova, Cornelia Löscher, Erich Schagerl u.a.. Andrea Linsbauer ist mehrfache Stipendiatin des Bundesministeriums für Wissenschaft sowie der Stadt Wien. www.arsvocalis.at/ensemble/Andrea-Linsbauer

 

Die aus Wien stammende Schauspielerin Johanna Lonsky war im Ensemble großer Theater wie dem Volkstheater und dem Theater in der Josefstadt in Wien, der Freien Volksbühne Berlin, auch an der Komödie im Bayrischen Hof, München und Theater am Dom, Köln. Heute freiberuflich, tritt sie mit ihren eigenen literarischen Konzertabenden, als Chansonsängerin, wie auch mit Leseabenden in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Russland usw. auf. Salzburger Festspiele, Hampstead Festival, London, etc… Johanna Lonsky arbeitete viele Jahre für BBC, Carlton TV und Theater in London, dort Zusammenarbeit mit Oscar- Preisträger Sam Mendes. Sie spielte in TV-Produktionen wie „Kommissar Rex“, „Tatort“, „Roda Roda“, „Waiting Time“, „ A Girl Like You“ … usw.. www.johannalonsky.com

 

Die Salzburger Geigerin Cornelia Löscher beendete 2005 mit Ausgezeichnetem Erfolg und einem Würdigungspreis der Universität Wien ihr Studium. Preisträgerin im In-und Ausland (1. Preis Gorizia mit Paganinis Vlkz.Nr. 1 im Finale) sowie des Christa Richter Steiner Preis vom „Verein der Freunde der Hochschule Mozarteum“. Gewinnerin des Violinwettbewerbs“ Ö1 Geige“, eine Ceruti 1840. Sie spielte als Kammermusikerin und Solistin u.a. beim österr. Festival Styriarte, im Schloß Grafenegg, im Wiener Musikverein sowie im Brucknerhaus Linz. Sie war Solistin mit Mendelssohns Violinkonzert im Wiener Konzerthaus, bei der Salzburger Kulturvereinigung und in Saarbrücken, mit Paganinis Violinkonzert im Mozarteum Salzburg, Kongress Innsbruck und Italien, mit HK Grubers „Nebelsteinmusik“ im Wiener Musikverein, mit Schuberts Rondo und Haydns Violinkonzert in Begleitung des Orchestre di Padua unter Piero Toso, mit Sarasates Carmen Fantasie 2013 im Wiener Odeon Theater, mit Sarasates Carmen Fantasie, Mozarts Violinkonzert u.a. in Bulgarien, Sofia. Sie spielte Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ im Grossen Saal des Mozarteums Salzburg und im Kulturzentrum Raiding (dort Solo und Leitung der Kammerphilarmonie Lockenhaus). Cornelia Löscher gibt darüber hinaus gern Konzerte in Verbindung mit Literatur. Sie arbeitet zusammen mit der österr. Schauspielerin Johanna Lonsky, sowie mit Christoph Wagner-Trenkwitz u.a. mit Musik von Bach bis Boulez. Kammermusik auch vermehrt im Bereich der Alten Musik (Barockvioline). Intensive Beschäftigung mit den Werken Ignaz Joseph Pleyels. Mitglied des IPG Pleyel Trios. Mehrere CDs, zahlreiche davon als Solistin mit dem Orchester Szombathely mit Werken von I. Pleyel (erschienen bei ARS Production) sowie die beiden Solo CDs „Fülle der Einsamkeit – Die Partiten von J.S. Bach“ und die beim ORF eingespielte CD „Solo“. Bei Gramola erschienen: Hans Gal: The right Tempo, sowie 2015 HAYDN CHAMBER ENSEMBLE: Schubert, Mozart, Haydn Klaviertrios. Seit 2007 ist Cornelia Löscher Dozentin am Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt mit eigener Violinklasse und Betreuung der Streicherkammermusik. Seit 2013 ist sie Mitglied des erfolgreichen Klaviertrios Haydn Chamber Ensemble. Ihre Partner sind hierbei Hannes Gradwohl, Violoncello sowie Luca Monti Klavier. Sie spielt auf einer Violine von Michelangelo Bergonzi, eine Leihgabe der Österreichischen Nationalbank. www.cornelialoescher.at

 

Liebe 11-11 Freunde, Sie kennen den Ort, den Weg, die Zeit, unsere musikalische Linie und unsere Gastlichkeit.

Auf unserer Website www.11-11-musik.de finden Sie weitere Hinweise, die Sie zu uns führen.

Der Eintritt ist frei, Prosecco & Parmesan würzen wie immer die Matinee. Ihre Spenden sind sehr willkommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Michael Schopper & Gabriele Frank

 

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