„Wählt-Frauen-Tag!“ – Pressemitteilung der Olchinger Stadtratskandidatinnen

Mehr politisches Miteinander: Olchinger Stadtratskandidatinnen setzen parteiübergreifend ein gemeinsames Zeichen

„Wählt-Frauen-Tag“! – Zum Weltfrauentag am 8. März haben die Kandidatinnen für den Olchinger Stadtrat eine parteiübergreifende Aktion gestartet. Am Freitag Nachmittag kamen 36 Frauen aus FDP, Für Olching, Grünen, ÖDP und SPD vor dem Rathaus zu einem gemeinsamen Fototermin zusammen, um für mehr politisches Miteinander, neue Perspektiven und Vielfalt durch mehr Frauen im Olchinger Stadtrat zu werben. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Demokratie von Respekt, Dialog und Engagement lebt – über Parteigrenzen hinweg. Zudem wollen die Stadtratskandidatinnen zu mehr Wahlbeteiligung motivieren.

Das am Olchinger Rathaus entstandene Foto wird demnächst als gemeinsames Plakat zu sehen sein.

Die Idee entstand in der Woche zuvor gemeinsam an den Wahlständen am Nöscherplatz nach dem Vorbild der bayernweiten Aktion „Bavaria Ruft!“. Denn der Wahltag, der 8. März, fällt dieses Jahr auf den Weltfrauentag.

Zusätzlich wurde ein gemeinsamer Instagram-Account eingerichtet: @waehltfrauentagolching will über die Kandidatinnen und Aktionen zum Weltfrauentag informieren und zum Wählen animieren. Das Instagram-Profil ist über einen QR Code auf dem Plakat erreichbar.

 

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19 Antworten zu „Wählt-Frauen-Tag!“ – Pressemitteilung der Olchinger Stadtratskandidatinnen

  1. Dietmar T. sagt:

    Im Wahlkampf wurde die Nichtteilnahme der CSU Olching an dem Zusammenschluss von FDP, Für Olching, Grünen, ÖDP und SPD von genau diesen Parteien kritisiert bzw. öffentlich gemacht. Das Wahlergebnis legt nahe, dass dies für viele Wählerinnen und Wähler offenbar nicht das entscheidende Thema war.

    Im Gegenteil:
    Die mit Abstand bestplatzierte Frau kommt aus der Partei, die sich dem Bündnis nicht angeschlossen hat. Das unterstreicht, dass persönliche Reputation und Qualifikation in der Kommunalpolitik stärker wirken als derartige kategorisierenden Kampagnenrahmen.

    Die CSU hat mit ihrem starken Ergebnis in Bürgermeister- und Stadtratswahl offensichtlich gezeigt, dass Qualifikation, Erfahrung, fachliche Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und politische Überzeugungen (auch Haltung und Rückgrat) maßgeblich sind und nicht Kategorien.

  2. Cathrin Theis sagt:

    Gemeinsam sichtbar. Gemeinsam wirksam.
    – für mehr Frauen in der Politik in Olching

    Es ist schön zu sehen, dass in Olching immer mehr engagierte Frauen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Gerade im 21. Jahrhundert sollte es selbstverständlich sein, dass Frauen nicht nur mitdenken, sondern aktiv mitgestalten – und zwar sichtbar, mutig und selbstverständlich.

    Parteipolitische Zugehörigkeit darf dabei kein Hindernis sein, wenn es um ein gemeinsames Ziel geht: mehr Repräsentanz, mehr Perspektivenvielfalt und mehr weibliche Stimmen in der Politik. Initiativen, die Frauen parteiübergreifend zusammenbringen, sind kein Gegensatz zur Kompetenz – sie sind Ausdruck davon. So oft wurde mehr Engagement, mehr Vernetzung und mehr Sichtbarkeit von Frauen gefordert. Nun übernehmen Frauen genau diese Initiative – und soll das plötzlich falsch sein? Kompetenz und Vernetzung schließen sich nicht aus, sie stärken sich gegenseitig.

    Wir haben in Bayern starke Vorbilder. Erst kürzlich zeigte dies Landtagspräsidentin Ilse Aigner mit der überparteilichen Initiative „Bavaria ruft“. Es zeigt, wie wichtig Zusammenhalt unter Frauen ist. Auch frühere Generationen – wie beispielsweise engagierte Frauenrechtlerinnen, die bereits vor Jahrzehnten Initiativen gründeten – haben den Weg bereitet, damit Frauen heute selbstbewusst ihren Platz in der Politik einfordern können. Dies w
    Frauen stellen über 50% der Bevölkerung in Deutschland. Es gibt unzählige kompetente, engagierte und kluge Frauen – auch hier in Olching. Dieses Potenzial sichtbar zu machen und sich gegenseitig zu ermutigen, ist kein „Herunterschrauben“, sondern ein kraftvolles Signal: Wir übernehmen Verantwortung. Gemeinsam.
    Olching ist bereit. Bereit für Frauen und Männer, die sich mit Herz, Verstand und Kompetenz für unsere Stadt einsetzen. Bereit für eine Kommunalpolitik, die Vielfalt als Stärke versteht. Und bereit, jungen Frauen und Männern zu zeigen: Engagement lohnt sich, Mitgestaltung ist möglich, und Mut wird gebraucht.

    Überparteiliche Initiativen sind kein Selbstzweck. Sie sind ein Baustein für mehr Beteiligung, mehr Austausch und mehr gegenseitige Unterstützung – über Wahltermine hinaus. Sie sind gut für Olching. Gut für unsere Familien. Gut für unsere Zukunft.
    Lassen wir uns also nicht in Schubladen stecken. Lassen wir uns verbinden.
    Denn wenn Frauen sich zusammenschließen, entsteht keine Abgrenzung – sondern Fortschritt.
    Und davon profitieren wir alle.

    Cathrin Theis

  3. Dietmar sagt:

    Sehr geehrte Frau Hartl,

    meine Frau und ich waren bisher hinsichtlich unserer Wahlentscheidung hin- und hergerissen.
    Ihr Schlusssatz „Die Rückmeldungen haben ergeben, dass alle Kandidatinnen (Anmerkung: der CSU) eine Teilnahme ablehnen und die Auffassung vertreten, dass sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Kompetenz gewählt werden wollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts.“
    hat uns gefallen und er zeigt wirkliche Stärke und Rückgrat. Es gefällt uns auch, dass Sie sich nicht gerechtfertigt, sondern klare Position bezogen haben.

    Denn bei aller Symbolik dieser Organisation aus FDP, Für Olching, Grünen, ÖDP und SPD sollte ein Grundprinzip nicht aus dem Blick geraten: In einer Demokratie wählen Bürgerinnen und Bürger Personen / Parteien – nicht Kategorien. Maßgeblich sollten Qualifikation, Erfahrung, fachliche Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und politische Überzeugungen sein. Das Geschlecht allein ist kein Leistungsmerkmal und ersetzt weder Sachverstand noch Führungsfähigkeit.

    Selbstverständlich ist es wünschenswert, wenn unterschiedliche Lebensrealitäten im Stadtrat vertreten sind. Vielfalt kann Perspektiven erweitern und Entscheidungsprozesse bereichern. Doch echte Gleichberechtigung bedeutet, dass niemand aufgrund seines Geschlechts bevorzugt oder benachteiligt wird – weder Frauen noch Männer. Es sollte einfach kein Thema sein.

    Wer politische Teilhabe stärken will, sollte daher nicht primär zu einer Wahlentscheidung aufgrund des Geschlechts aufrufen, sondern Menschen ermutigen, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, Programme zu vergleichen und die geeignetsten Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen.

    Demokratie lebt von Kompetenz, Integrität und Engagement – unabhängig davon, ob diese Eigenschaften von einer Frau oder einem Mann eingebracht werden.

  4. Dietmar T. sagt:

    Sehr geehrte Frau Hartl,

    meine Frau und ich waren bisher hinsichtlich unserer Wahlentscheidung hin- und hergerissen.
    Ihr Schlusssatz „Die Rückmeldungen haben ergeben, dass alle Kandidatinnen (Anmerkung: der CSU) eine Teilnahme ablehnen und die Auffassung vertreten, dass sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Kompetenz gewählt werden wollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts.“
    hat uns gefallen und er zeigt wirkliche Stärke und Rückgrat. Es gefällt uns auch, dass Sie sich nicht gerechtfertigt, sondern klare Position bezogen haben.

    Denn bei aller Symbolik dieser Organisation aus FDP, Für Olching, Grünen, ÖDP und SPD sollte ein Grundprinzip nicht aus dem Blick geraten: In einer Demokratie wählen Bürgerinnen und Bürger Personen / Parteien – nicht Kategorien. Maßgeblich sollten Qualifikation, Erfahrung, fachliche Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und politische Überzeugungen sein. Das Geschlecht allein ist kein Leistungsmerkmal und ersetzt weder Sachverstand noch Führungsfähigkeit.

    Selbstverständlich ist es wünschenswert, wenn unterschiedliche Lebensrealitäten im Stadtrat vertreten sind. Vielfalt kann Perspektiven erweitern und Entscheidungsprozesse bereichern. Doch echte Gleichberechtigung bedeutet, dass niemand aufgrund seines Geschlechts bevorzugt oder benachteiligt wird – weder Frauen noch Männer. Es sollte einfach kein Thema sein.

    Wer politische Teilhabe stärken will, sollte daher nicht primär zu einer Wahlentscheidung aufgrund des Geschlechts aufrufen, sondern Menschen ermutigen, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, Programme zu vergleichen und die geeignetsten Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen.

    Demokratie lebt von Kompetenz, Integrität und Engagement – unabhängig davon, ob diese Eigenschaften von einer Frau oder einem Mann eingebracht werden.

  5. Marina Freudenstein (Stadträtin) sagt:

    So viele Worte von Frau Hartl – um eine große Peinlichkeit zu rechtfertigen – und dann gleich dreimal…
    Dann schau’n wir mal, wie viele Frauen der CSU am 08. März aufgrund ihrer „Qualifikation und Kompetenz“ und wieviele aufgrund ihres LIstenplatzes gewählt werden…?
    Marina Freudenstein
    Stadträtin und Kandidatin für B90/DIE GRÜNEN

  6. Michael Metschkoll sagt:

    Danke für die Info. Nachvollziehen kann ich es nicht.

    Michael Metschkoll

    • Andreas Krugel sagt:

      Sehr geehrter Herr Metschkoll,
      lesen Sie doch dazu auch die Richtigstellung von Ulrike Girtner
      zu den Erklärungsversuchen von Maria Hartl.
      Das sagt doch einiges darüber wie es in der CSU Olching zuzugehen scheint.
      Sehr schade und traurig wie diese für mich wunderbare inspirierende Aktion aller anderen Parteien von der CSU zum Wahlkampfthema ausgeschlachtet wird.
      Es war doch bewusst kein Wahlkampfthema, sondern ein spürbar gelungener Versuch der künftigen Stadträtinnen sich zusammen zu schließen und über Parteigrenzen hinweg zum Wohle Olchings zu entscheiden.

  7. Dietmar T. sagt:

    Sehr geehrte Frau Hartl,

    meine Frau und ich waren bisher hinsichtlich unserer Wahlentscheidung hin- und hergerissen.
    Ihr Schlusssatz „Die Rückmeldungen haben ergeben, dass alle Kandidatinnen (Anmerkung: der CSU) eine Teilnahme ablehnen und die Auffassung vertreten, dass sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Kompetenz gewählt werden wollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts.“
    hat uns gefallen und er zeigt wirkliche Stärke und Rückgrat. Es gefällt uns auch, dass Sie sich nicht gerechtfertigt, sondern klare Position bezogen haben.

    Denn bei aller Symbolik dieser Organisation aus FDP, Für Olching, Grünen, ÖDP und SPD sollte ein Grundprinzip nicht aus dem Blick geraten: In einer Demokratie wählen Bürgerinnen und Bürger Personen / Parteien – nicht Kategorien. Maßgeblich sollten Qualifikation, Erfahrung, fachliche Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und politische Überzeugungen sein. Das Geschlecht allein ist kein Leistungsmerkmal und ersetzt weder Sachverstand noch Führungsfähigkeit.

    Selbstverständlich ist es wünschenswert, wenn unterschiedliche Lebensrealitäten im Stadtrat vertreten sind. Vielfalt kann Perspektiven erweitern und Entscheidungsprozesse bereichern. Doch echte Gleichberechtigung bedeutet, dass niemand aufgrund seines Geschlechts bevorzugt oder benachteiligt wird – weder Frauen noch Männer. Es sollte einfach kein Thema sein.

    Wer politische Teilhabe stärken will, sollte daher nicht primär zu einer Wahlentscheidung aufgrund des Geschlechts aufrufen, sondern Menschen ermutigen, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, Programme zu vergleichen und die geeignetsten Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen.

    Demokratie lebt von Kompetenz, Integrität und Engagement – unabhängig davon, ob diese Eigenschaften von einer Frau oder einem Mann eingebracht werden.

  8. Andreas Krugel sagt:

    Was für eine wunderschöne und inspirierende Aktion. Wirklich großartig, dass fast alle Parteien mitgemacht haben.
    Was für ein schönes Signal an den künftigen Stadtrat.

  9. Der Eindruck, die CSU sei ausgeschlossen worden, ist falsch. Die CSU war – wie alle anderen antretenden Parteien/ Vereine – von Anfang an ausdrücklich eingeladen und wurde dazu auch mehrfach kontaktiert.
    Einzig seitens der CSU gab es dazu leider keine Rückmeldung der angesprochenen Kandidatin, die Absage erfolgte schließlich durch den Vorsitzenden am Morgen des geplanten Fototermins.
    Wir bedauern das alle wirklich sehr und hätten gern alle antretenden Stadtratskandidatinnen gemeinsam zum Weltfrauentag bei der Aktion vereint.

    Vanessa Bruckner, Vorsitzende Für Olching e.V. im Namen aller beteiligten Initiatorinnen

    • Maria Hartl sagt:

      Sehr geehrte Frau Bruckner,
      um die Dinge zu diesem Thema und hier insbesondere den Ablauf besser einordnen zu können, gebe ich Ihnen nachstehende Informationen:
      1. Am 07.02.2026 wurden die Kandidatinnen von FDP, Für Olching, Grüne,
      ÖdP und SPD eingeladen, an der gemeinsamen Aktion Foto für die
      Kommunalwahl teilzunehmen. Unterzeichnet war die Nachricht von den
      Vertreterinnen der einzelnen Gruppierungen Reiter, Bruckner, Müller,
      Girtner und Worch. Auf dem Entwurfsplakat waren die Logo`s der o.g.
      Gruppierungen angebracht.
      2. Am 09.02.2026 wurde ich per whatsapp von Frau Girtner informiert, dass
      geplant sei ein Plakat mit allen Kandidatinnen zum Weltfrauentag zu machen.
      Da bei der CSU der Wahlkampf zentral beim Ortsverbandsvorsitzenden
      koordiniert wird, bat ich um Kontaktaufnahme dort.
      3. Am 10.02.2026 teilte mir Frau Girtner per whatsapp mit, dass sie einen
      Mann hierfür nicht als richtigen Ansprechpartner hält. Ich teilte mit, dass es ausdrücklicher Wunsch vom gesamten Kandidatinnen- und Kandidaten-Team ist, dass Wahlkamfangelegenheiten beim Ortsverband koordiniert werden und dass es doch nicht sein kann, dass man in Zeiten von Demokratie und Gleichbehandlung ein Problem damit hat sich an einen Mann zu wenden. Worauf ich die Antwort erhielt, dass man eine Kandidatin als Ansprechpartner haben möchte. Abschluss fand diese Kommunikation dann darin, dass ich nochmals an den Ortsvorsitzenden der CSU verwiesen habe.
      Eine entsprechende Email mit Informationen zu der Aktion ging dann seitens Frau Girtner am 10.02.2026 beim CSU Ortsverbandvorsitzenden Maximilian Gigl ein.
      Dieser fragte bei den Kandidaten- und Kandidatinnen der CSU Liste deren Meinung ab. Die Rückmeldungen haben ergeben, dass alle Kandidatinnen eine Teilnahme ablehnen und die Auffassung vertreten, dass sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Kompetenz gewählt werden wollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts.
      4. Am 13.02.2026 kurz nach Mitternacht wurde die Teilnahme an dieser Aktion abgesagt.

      Beste Grüße
      Maria Hartl

    • Liebe Maria,
      unser Anliegen war und ist doch kein WahlKAMPFthema, sondern ein Zeichen für mehr MITEINANDER im Stadtrat – gerade auch über Parteigrenzen hinweg.

      Zur zeitlichen Einordnung:
      Der erste Kontakt mit dir fand, wie mit allen anderen Wählergruppen, die nicht an den Wahlständen dabei waren, bereits am Samstagabend telefonisch statt. In diesem Gespräch konnte keine inhaltliche Abstimmung erfolgen, da ich gebeten wurde, erst am Montag wieder Kontakt aufzunehmen. Ohne Rücksprachmöglichkeit konnten wir natürlich kein Parteilogo in den Entwurf mit aufnehmen. Die WhatsApp-Nachricht zwei Tage später war daher nicht der Erstkontakt, sondern ein weiterer Versuch der Kontaktaufnahme.

      Kompetenz steht auch bei uns außer Frage. Es geht nicht um geschlechtliche Merkmale, sondern darum, ein ausgewogeneres Verhältnis von Frauen und Männern in unserem Stadtrat abzubilden – so wie es unsere Gesellschaft im Ort widerspiegelt.

  10. Marina Freudenstein (Stadträtin) sagt:

    Von der CSU wurde als erstes Maria Hartl zum Mitmachen angefragt. Die hat die Entscheidung, ob sich die CSU Kandidatinnen an der Aktion beteiligen, an den Vorsitzenden/Vorstand weitergegeben. Und dann kam eine Absage.
    Fakt ist: Die CSU hat abgelehnt. – Ein Kommentar dazu erübrigt sich.
    Marina Freudenstein
    Stadträtin

  11. Gottfried Schwarzmann sagt:

    Wo sind die Frauen der CSU geblieben?
    War das eine bewusste Verbindung der übrigen Frauen aus den genannten
    Parteigremien?
    Damit sollte eigentlich keine Stimme für diese Kandidaten abgegeben werden.

    • Marina Freudenstein (Stadträtin) sagt:

      Lieber Herr Schwarzmann,
      interessant, was Sie alles für möglich halten….Da waren Sie wohl etwas voreilig mit ihrer „(Nicht-)Wahlempfehlung“.
      Meine Empfehlung „Wählt-Frauen-Tag“ ist am 8. März auch in Olching 🙂
      Marina Freudenstein

    • Hartl Maria sagt:

      Sehr geehrter Herr Schwarzmann,
      um die Dinge zu diesem Thema und hier insbesondere den Ablauf besser einordnen zu können, gebe ich Ihnen nachstehende Informationen:
      1. Am 07.02.2026 wurden die Kandidatinnen von FDP, Für Olching, Grüne,
      ÖdP und SPD eingeladen, an der gemeinsamen Aktion Foto für die
      Kommunalwahl teilzunehmen. Unterzeichnet war die Nachricht von den
      Vertreterinnen der einzelnen Gruppierungen Reiter, Bruckner, Müller,
      Girtner und Worch. Auf dem Entwurfsplakat waren die Logo`s der o.g.
      Gruppierungen angebracht.
      2. Am 09.02.2026 wurde ich per whatsapp von Frau Girtner informiert, dass
      geplant sei ein Plakat mit allen Kandidatinnen zum Weltfrauentag zu machen.
      Da bei der CSU der Wahlkampf zentral beim Ortsverbandsvorsitzenden
      koordiniert wird, bat ich um Kontaktaufnahme dort.
      3. Am 10.02.2026 teilte mir Frau Girtner per whatsapp mit, dass sie einen
      Mann hierfür nicht als richtigen Ansprechpartner hält. Ich teilte mit, dass es ausdrücklicher Wunsch vom gesamten Kandidatinnen- und Kandidaten-Team ist, dass Wahlkamfangelegenheiten beim Ortsverband koordiniert werden und dass es doch nicht sein kann, dass man in Zeiten von Demokratie und Gleichbehandlung ein Problem damit hat sich an einen Mann zu wenden. Worauf ich die Antwort erhielt, dass man eine Kandidatin als Ansprechpartner haben möchte. Abschluss fand diese Kommunikation dann darin, dass ich nochmals an den Ortsvorsitzenden der CSU verwiesen habe.
      Eine entsprechende Email mit Informationen zu der Aktion ging dann seitens Frau Girtner am 10.02.2026 beim CSU Ortsverbandvorsitzenden Maximilian Gigl ein.
      Dieser fragte bei den Kandidaten- und Kandidatinnen der CSU Liste deren Meinung ab. Die Rückmeldungen haben ergeben, dass alle Kandidatinnen eine Teilnahme ablehnen und die Auffassung vertreten, dass sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Kompetenz gewählt werden wollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts.
      4. Am 13.02.2026 kurz nach Mitternacht wurde die Teilnahme an dieser Aktion abgesagt.

      Beste Grüße
      Maria Hartl

  12. Michael Metschkoll sagt:

    CSU war nicht dabei?

    • Maria Hartl sagt:

      Sehr geehrter Herr Metschkoll,
      um die Dinge zu diesem Thema und hier insbesondere den Ablauf besser einordnen zu können, gebe ich Ihnen nachstehende Informationen:
      1. Am 07.02.2026 wurden die Kandidatinnen von FDP, Für Olching, Grüne,
      ÖdP und SPD eingeladen, an der gemeinsamen Aktion Foto für die
      Kommunalwahl teilzunehmen. Unterzeichnet war die Nachricht von den
      Vertreterinnen der einzelnen Gruppierungen Reiter, Bruckner, Müller,
      Girtner und Worch. Auf dem Entwurfsplakat waren die Logo`s der o.g.
      Gruppierungen angebracht.
      2. Am 09.02.2026 wurde ich per whatsapp von Frau Girtner informiert, dass
      geplant sei ein Plakat mit allen Kandidatinnen zum Weltfrauentag zu machen.
      Da bei der CSU der Wahlkampf zentral beim Ortsverbandsvorsitzenden
      koordiniert wird, bat ich um Kontaktaufnahme dort.
      3. Am 10.02.2026 teilte mir Frau Girtner per whatsapp mit, dass sie einen
      Mann hierfür nicht als richtigen Ansprechpartner hält. Ich teilte mit, dass es ausdrücklicher Wunsch vom gesamten Kandidatinnen- und Kandidaten-Team ist, dass Wahlkamfangelegenheiten beim Ortsverband koordiniert werden und dass es doch nicht sein kann, dass man in Zeiten von Demokratie und Gleichbehandlung ein Problem damit hat sich an einen Mann zu wenden. Worauf ich die Antwort erhielt, dass man eine Kandidatin als Ansprechpartner haben möchte. Abschluss fand diese Kommunikation dann darin, dass ich nochmals an den Ortsvorsitzenden der CSU verwiesen habe.
      Eine entsprechende Email mit Informationen zu der Aktion ging dann seitens Frau Girtner am 10.02.2026 beim CSU Ortsverbandvorsitzenden Maximilian Gigl ein.
      Dieser fragte bei den Kandidaten- und Kandidatinnen der CSU Liste deren Meinung ab. Die Rückmeldungen haben ergeben, dass alle Kandidatinnen eine Teilnahme ablehnen und die Auffassung vertreten, dass sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Kompetenz gewählt werden wollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts.
      4. Am 13.02.2026 kurz nach Mitternacht wurde die Teilnahme an dieser Aktion abgesagt.

      Beste Grüße
      Maria Hartl

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