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( Link zum Artikel vom 18.Februar 2026 auf Olching Blog https://olchingblog.de/zukunft-paulusgrube-olching/ )
Bezugnehmend auf die Kommentare zu unserem Beitrag wollen wir hier noch gern ergänzen und somit versuchen offene Punkte zu beantworten.
Die Bürgerinitiative Paulusgrube hat in einer Präsentation Ende 2023 neben dem Konzept auch eine Kostenübersicht gezeigt. Für die öffentlichen Gebäude waren in einem ersten Entwurf 73,5 Mio. € kalkuliert. In dieser Präsentation waren neben Vertretern der Bi auch der Bürgermeister, Stadtkämmerer, Bauamtsleiter und Beauftragte für Wirtschaft zugegen.
Der Bürgermeister hat den Bi-Vertretern damals deutlich gemacht, dass er an einer weiteren Zusammenarbeit nicht interessiert sei.
Gemäß der Vorlage 2024/0656 der Stadt Olching aus dem Sept. 2024 liegt der Sanierungsbedarf für das bestehende Rathaus bei ca. 12,5 Mio. €, wobei hier noch nicht der zeitlich befristete Umzug der Verwaltung enthalten ist. Somit dürften 15 Mio. € für den Erhalt des bestehenden Rathauses einkalkuliert werden, das dann danach vielleicht immer noch zu klein ist.
Würde es gelingen die bereits genannten Verluste aus dem KOM (ca. 60 T€ pro Monat) sowie die Verluste bei den stadteigenen Wohnungen (ca. 65 T€ pro Monat) zu egalisieren, würden die Beiträge reichen um ca. 30,0 Mio € zu finanzieren. Diese Einsparungen können auch aus anderen Bereichen kommen.
Die Verwertung der freiwerdenden Grundstücke, was nicht immer zwingend Verkauf sein muss, sowie die Inanspruchnahme öffentlicher Fördergelder könnten den Rest des Betrages beibringen, der für die Realisierung nötig ist. Wobei man erwähnen muss, dass die Inanspruchnahme von Fördergeldern für kommunale Verwaltungen durchaus strapaziös sein kann. Die Bürokratie auf Landes- und Bundesebene will auch erst bewältigt werden.
Zu dem Verlust bei den stadteigenen Wohnungen, die ja mittlerweile auch entsprechend Sanierungsbedarf haben, sind auch noch zwei interessante Zahlen zu nennen. Die Durchschnittsmiete liegt dort bei 7,92 €/m² (Spannweite 4,00 € – 13,50 € pro m²). Dies sind günstige Mietpreise und dennoch benötigt die Stadt durchschnittlich 8 Monate für die Neuvermietung (Zahlenbasis Stadt Olching vom Juli 2025). Klar ist, die Mieten müssen dort weiterhin bezahlbar bleiben. Man muss es sich auch leisten können, einen Gebäudekomplex wie die Schule in der Heckenstraße seit 11 Jahren nahezu leer stehen zu lassen. Man sieht es gibt Potential in der Stadt.
Die Finanzsituation der Kommunen ist angespannt. Dies auch oft weil auf Landes- oder Bundesebene Umsetzungen beschlossen werden, die die Kommunen ausführen sollen und dabei aber nicht immer die notwendigen Mittel bekommen. Es ist eben aber auch ein Anteil bei den Kommunen selbst. Die heutige Finanzlage ist auch das Ergebnis einer 18-jährigen großen Koalition in Olching.
Wie man sieht, sind es große Herausforderungen, die auf uns und unsere Stadt zukommen. Denen können wir ganz gut begegnen mit neuen Ideen und Teamwork in einem neu gewählten Stadtrat, der dies auch vorleben sollte.
Stefan Eibl und Josef Arlt













Bürgermeisterkandidat Eibl und sein Bestimmer Arlt versuchen in ihrer obigen Ergänzung, offene Punkte zu beantworten. Der Versuch ist misslungen. Herausgekommen ist ein Offenbarungseid.
Um ihre Wolkenkuckucksheime (neues Rathaus, neues Kulturzentrum, neues Veranstaltungshaus) zu finanzieren, wollen die beiden die „Verluste aus dem KOM (angeblich 60.000 € pro Monat) egalisieren“. Das KOM-Defizit beträgt ca. 600.000 € im Jahr. Will man diese Summe egalisieren“, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man erhöht bei gleichem Programm die Eintrittspreise um den Faktor 15; und hofft, dass die Besucherzahl gleichbleibt. Oder man macht das KOM platt. Um mit dem angeblichen Egalisierungs-Erlös ein neues, dreimal so großes Kulturzentrum zu bauen, dessen Verluste dann dreimal so hoch sein werden.
Zusätzlich wollen die beiden „die Verluste der stadteigenen Wohnungen (angeblich 65.000 € pro Monat) egalisieren“. Ausweislich der geprüften Gewinn- und Verlustrechnung 2024 betragen die Verluste der städtischen Wohnungen ca. 140.000 € im Jahr und nicht 780.000. Ein Unterschied von 640.000 €, jährlich!. Zudem müssen Erlöse, wenn sie denn dereinst bei den Wohnungen erzielt werden, zuerst die Sanierung der Wohnungen fließen. Weil verantwortungsvolle Politik nicht bestehende Einrichtungen verrotten lassen darf, um reine Kostenfresser hochzuziehen.
Gemessen an solchen Berechnungen war das bekannte Milchmädchen ein Mathematik-Genie. Und hat dennoch nicht in Olching kandidiert.
Hallo Stefan und Josef,
Fragen, nichts als Fragen, die mir bei der Lektüre der „Kalkulationen“ und Finanzierungs-Vorschläge der FO aufkommen:
– Wo waren wann die Vorschläge der Freien Wähler zur künftigen Nutzung der Heckenstraßen-Gebäude?
Auch ihr hattet in all den Jahren Zeit und Gelegenheit, dazu was beizutragen.
Der Stadtrat hat mangels Mehrheit stets nur „keine Mehrheiten“ hervorgebracht, wann immer Vorschläge zum KOM-Gelände, zur Frage der Notwendigkeit eines „neuen Rathauses“, zur Frage möglicher Rathaus-Standorte, zu den Planungen des Bahnhofs-Geländes (landläufig Paulusgrube genannt), zu Wohnungsbau-Lösungen und Standorten mittels Einbindung Dritter wie z.B. Genossenschaften am Ort oder anderen, zu Verkehrswege-Überlegungen usw.
Ersatzweise wurde die Verwaltung inkl. dem Bürgermeister beschimpft, die garnichts anderes machen darf als vom Stadtrat beschlossen, außer der laufenden Verwaltung.
– wollt ihr das KOM stilllegen oder abreißen, nachdem ihr nunmehr wiederholt die dafür eingesetzten Zuschüsse für dessen Betrieb als Finanzierung für Investitions-Kredite einsetzen wollt?
– erzeugen eure Vorschläge keine neuerlichen Instandhaltungs-/ Instandsetzungs- und Betriebskosten, zu denen nirgends was von euch zu lesen ist?
– wollt ihr die städtischen Wohnungen verkaufen und wenn ja, an wen, wenn ihr wiederholt erzählt, dort werde Geld versenkt? Marina Freudenstein hat überdies deutlich klar gelegt, wie die Ertragsrechnung zustande kommt und dass kein Euro mehr in die Kassen der Stadt kommt, wenn nicht die Mieten erhöht werden.
– wo bleiben eure Antworten auf die bereits gestellten Fragen zu den mit eurer Hübsch-Planung garnicht erfassten städtischen Flächen vom Bahnhof bis zur Amper und nach hinten bis zur Polizei-Inspektion? Was würdet ihr mit dem Bahnhofsbau vorschlagen, der nicht der Planungshoheit der Stadt unterliegt, sondern in vielen Gesprächen zur städtischen Planung geführt wurde?
– wieso brauchen wir auf den wertvollsten Flächen der Stadt eine Parklandschaft, wo die Amperauen gerade mal 150-200 Meter entfernt beginnen?
Bitte etwas mehr Dialog und Antworten, und etwas weniger „Nebulös-Wünsch dir was?. So kann man keine Stadtentwicklung machen!
Freundlichst
euer
Fred Münch
Hallo Team OlchingBlog,
manchmal ist es schwierig, einen Kommentar zu übertragen. Aber ich möchte euch bitten, meinen Kommentar nur einmal anzuzeigen.
3x ist 2x mal zu viel.
Marina Freudenstein
Nein, nein, dreimal macht schon Sinn: Wiederholen schadet nicht! Manchmal fällt der Groschen halt nicht so schnell…;-)
Karl Haschke, Stadtrat
Und wieder wird Verwirrung gestiftet mit falschen Zahlen und Nebelkerzen . Die hier deklarierten Verluste von KOM und städtischen Wohnungen erklären sich mit den sehr hohen sog. „kalkulatorischen“ Kosten für Verzinsung und Abschreibung, die in der Kameralistik aber gleichzeitig als Einnahmen gebucht werden und somit zumindest indirekt dem Vermögenshaushalt zugute kommen. Da kann nichts eingespart werden – schon gar nicht aus „(dubiosen) hier nicht näher genannten „anderen Bereichen“.
Von den 260 städtischen Wohnungen unterliegen gut 100 Wohnungen (ohne die Neubauten!) einer Sozialbindung; hier darf nur eine sog. Kostenmiete erhoben werden, die im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nur ein externer Gutachter feststellen darf. Die 40 neuen Wohnungen (Nöscherplatz und Großer Berg) und die nicht an die sog. Kostenmiete gebundenen städtischen Wohungen, haben mittlerweile eine durchschnittliche Miete von ca. 10 €. Falsch ist auch, dass eine Neuvermietung „durchschnittlich“ 8 Monate dauert. Diese Zahl ergibt sich aus der Sondersituation von 7 Wohnungen in 3 Jahren, denen außergewöhnliche Ursachen zugrunde lagen.
Und dann werden Nebelkerzen gezündet: eine „Verwertung“ von Grundstücken, die „nicht zwingend Verkauf sein muss“ (???) als Einnahmequelle und dubiose Fördergelder, „die strapaziös zu erhalten seien“…. Ja, weil es sie nicht gibt, bzw. weil wir nicht die Voraussetzungen mitbringen…
Aber das alles ist für die FOer vermutlich zu viel Haushaltsordnung und zuviele Details, die nunmal hinderlich sind, wenn man den Menschen Sand in die Augen streuen will.
Diese Methode ist und bleibt populistisch, weil wieder besseres Wissen falsche und irreführende Zusammenhänge hergestellt werden, um eigene Märchenschlösser zu bauen. So wird aus der Paulusgrube mehr und mehr eine Saulusgrube; nur leider gibt es keinen Hinweis und keine Hoffnung auf eine Erweckung.
Marina Freudenstein
Stadträtin B90/DIE GRÜNEN
Und wieder wird Verwirrung gestiftet mit falschen Zahlen und Nebelkerzen . Die hier deklarierten Verluste von KOM und städtischen Wohnungen erklären sich mit den sehr hohen sog. „kalkulatorischen“ Kosten für Verzinsung und Abschreibung, die in der Kameralistik aber gleichzeitig als Einnahmen gebucht werden und somit zumindest indirekt dem Vermögenshaushalt zugute kommen. Da kann nichts eingespart werden – schon gar nicht aus „(dubiosen) hier nicht näher genannten „anderen Bereichen“.
Von den 260 städtischen Wohnungen unterliegen gut 100 Wohnungen (ohne die Neubauten!) einer Sozialbindung; hier darf nur eine sog. Kostenmiete erhoben werden, die im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nur ein externer Gutachter feststellen darf. Die 40 neuen Wohnungen (Nöscherplatz und Großer Berg) und die nicht an die sog. Kostenmiete gebundenen städtischen Wohungen, haben mittlerweile eine durchschnittliche Miete von ca. 10 €. Falsch ist auch, dass eine Neuvermietung „durchschnittlich“ 8 Monate dauert. Diese Zahl ergibt sich aus der Sondersituation von 7 Wohnungen in 3 Jahren, denen außergewöhnliche Ursachen zugrunde lagen.
Und dann werden Nebelkerzen gezündet: eine „Verwertung“ von Grundstücken, die „nicht zwingend Verkauf sein muss“ (???) als Einnahmequelle und dubiose Fördergelder, „die strapaziös zu erhalten seien“…. Ja, weil es sie nicht gibt, bzw. weil wir nicht die Voraussetzungen mitbringen…
Aber das alles ist für die FOer vermutlich zu viel Haushaltsordnung und zuviele Details, die nunmal hinderlich sind, wenn man den Menschen Sand in die Augen streuen will.
Diese Methode ist und bleibt populistisch, weil wieder besseres Wissen falsche und irreführende Zusammenhänge hergestellt werden, um eigene Märchenschlösser zu bauen. So wird aus der Paulusgrube mehr und mehr eine Saulusgrube; nur leider gibt es keinen Hinweis und keine Hoffnung auf eine Erweckung.
Marina Freudenstein
Stadträtin B90/DIE GRÜNEN
Und wieder wird Verwirrung gestiftet mit falschen Zahlen und Nebelkerzen . Die hier deklarierten Verluste von KOM und städtischen Wohnungen erklären sich mit den sehr hohen sog. „kalkulatorischen“ Kosten für Verzinsung und Abschreibung, die in der Kameralistik aber gleichzeitig als Einnahmen gebucht werden und somit zumindest indirekt dem Vermögenshaushalt zugute kommen. Da kann nichts eingespart werden – schon gar nicht aus „(dubiosen) hier nicht näher genannten „anderen Bereichen“.
Von den 260 städtischen Wohnungen unterliegen gut 100 Wohnungen (ohne die Neubauten!) einer Sozialbindung; hier darf nur eine sog. Kostenmiete erhoben werden, die im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nur ein externer Gutachter feststellen darf. Die 40 neuen Wohnungen (Nöscherplatz und Großer Berg) und die nicht an die sog. Kostenmiete gebundenen städtischen Wohungen, haben mittlerweile eine durchschnittliche Miete von ca. 10 €. Falsch ist auch, dass eine Neuvermietung „durchschnittlich“ 8 Monate dauert. Diese Zahl ergibt sich aus der Sondersituation von 7 Wohnungen in 3 Jahren, denen außergewöhnliche Ursachen zugrunde lagen.
Und dann werden Nebelkerzen gezündet: eine „Verwertung“ von Grundstücken, die „nicht zwingend Verkauf sein muss“ (???) als Einnahmequelle und dubiose Fördergelder, „die strapaziös zu erhalten seien“…. Ja, weil es sie nicht gibt, bzw. weil wir nicht die Voraussetzungen mitbringen…
Aber das alles ist für die FOer vermutlich zu viel Haushaltsordnung und zuviele Details, die nunmal hinderlich sind, wenn man den Menschen Sand in die Augen streuen will.
Diese Methode ist und bleibt populistisch, weil wieder besseres Wissen falsche und irreführende Zusammenhänge hergestellt werden, um eigene Märchenschlösser zu bauen. So wird aus der Paulusgrube mehr und mehr eine Saulusgrube; nur leider gibt es keinen Hinweis und keine Hoffnung auf eine Erweckung.
Marina Freudenstein
Stadträtin B90/DIE GRÜNEN