Landkreis Fürstenfeldbruck tritt Initiative „Region der Lebensretter“ bei

Ein Herzstillstand ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Um die Überlebenschancen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger entscheidend zu erhöhen, tritt der Landkreis Fürstenfeldbruck der Initiative „Region der Lebensretter“ bei. Schon wenige Minuten ohne Sauerstoff führen zu bleibenden Schäden. Da registrierte Helfer oft schneller vor Ort sind, kann die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes effektiv überbrückt werden – ein Vorteil, der die Überlebenswahrscheinlichkeit erheblich erhöhen kann.

Hier wird ein app-basiertes System genutzt, um registrierte Ersthelfer in der Nähe eines Notfalls zu alarmieren. Region der Lebensretter ist auf den bundesweiten Betrieb ausgelegt: Alle im System registrierten Ersthelferinnen und Ersthelfer werden in allen Leitstellenbereichen, die an das System angeschlossen sind, alarmiert. Von diesem großen regionenübergreifenden Helferpool profitieren alle beteiligten Städte und Landkreise. Ziel ist es, die ersten Minuten der Notfallversorgung durch die schnelle Reaktion von Ersthelfern zu verbessern.

Landrat Thomas Karmasin ruft alle Ersthelferinnen und Ersthelfer dazu auf, sich registrieren zu lassen, und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die App im Notfall zu benutzen: „Wenn jede Sekunde zählt, ist eine Benachrichtigung der nächsten registrierten Ersthelferin oder des nächsten registrierten Ersthelfers per Handy genau der richtige Weg. Danke, wenn Sie sich registrieren lassen und danke, wenn Sie mit der App im Notfall die erste Hilfe alarmieren, um Leben zu retten, bis der Notarzt kommt.“

Als „Lebensretter“ registrieren können sich volljährige Personen mit medizinischer Qualifikation – etwa aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst, Pflege oder Ärzteschaft. Interessierte können sich direkt über die App der „Region der Lebensretter“ anmelden. Nach dem Hochladen der geforderten Nachweise sowie der Bestätigung von Datenschutz- und Schweigepflichtserklärungen erfolgt – nach Prüfung der Dokumente – die Freischaltung. Im Landkreis Fürstenfeldbruck prüfen und bestätigen die verantwortlichen Administratoren – Feuerwehrarzt Dr. Daniel Wachter sowie der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Michael Daunderer – die eingereichten Qualifikationsnachweise.

Weitere Informationen zur Registrierung finden Interessierte unter www.regionderlebensretter.de.

 

Quelle und viele weiteren Infos unter https://www.lra-ffb.de/aktuelles/aktuelles/landkreis-fuerstenfeldbruck-tritt-initiative-region-der-lebensretter-bei

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