Heimspiel im „Dahoam“: Julia Worch diskutierte über Wirtschaftsthemen

Erfolgreiches Wirtschaften ist für eine Stadt „die Voraussetzung für eine gute Sozialpolitik“, stellte Julia Worch gleich zu Beginn fest. Als Wohnungsbau-Expertin mit der Aufgabe, Lebensraum für alle Gesellschaftsklassen zu gewährleisten weiß sie sehr genau, wie wichtig wirtschaftliche Stärke ist, um eine ganze Stadt stark zu machen. Deshalb war es der SPD-Bürgermeisterkandidatin ein großes Anliegen, Bürgerinnen und Bürger in der Wirtschaft zum Thema Wirtschaft zu Wort kommen zu lassen – „im gemütlichen Rahmen, ohne Frontalunterricht“, wie sie sagte.

So entwickelte sich am Sonntagvormittag im Olchinger „Dahoam“ bei Weißwurst und Obazda eine lebhafte, produktive Diskussion über Themen wie städtische Mietwohnungen, Gewerbesteuereinnahmen, bargeldloses Bezahlen in Geschäften, echte und digitale Schaufenster.

Dabei stand immer wieder die Frage im Raum, welche Impulse eine Stadt und konkret eine Bürgermeisterin setzen könne, um die Wirtschaft anzukurbeln. Diesbezüglich hatte auch Worch Fragen mitgebracht. Vom Olchinger Unternehmer Guido Amendt wollte sie wissen, was die Stadt tun könne, um Startups und jungen Firmen die Gründung zu erleichtern. „Die Politik muss ermöglichen, diesen Schritt zu gehen“, antwortete er, zum Beispiel durch die Stärkung von hauptamtlichen Wirtschaftsförderern, bei der Vereinfachung von Genehmigungen und in Zusammenarbeit mit Banken vor Ort als Geldgeber und Partner neuer Unternehmen.

Worch sprach sich unter anderem dafür aus, als gewählte Bürgermeisterin Maßnahmen gegen nicht vermieteten Leerstand zu prüfen, das Olchinger Stadtmarketing nachhaltig neu auszustatten, die in städtischer Hand befindlichen Immobilien zu behalten und den Gewerbe-Hebesteuersatz auf dem aktuellen Stand zu lassen. Neben der bereits feststehenden und geplanten Ansiedelung großer Firmen auf dem Stadtgebiet befürwortete sie aber auch die Förderung von einem Mix an mittelständischen Betrieben. „Gemeinsam stark – das ist nicht zufällig mein Wahlkampf-Motto“, sagt Worch, „ich bin der festen Überzeugung, dass sich eine prosperierende Wirtschaft und eine sozial gefestigte Kommune gegenseitig bedingen.“

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