Sternenkinder-Andacht auf dem Friedhof – Raum für Trauer, Erinnerung und Liebe 

Sternenkinder-Andacht auf dem Friedhof – Raum für Trauer, Erinnerung und Liebe 

Die Andacht wurde vom Kath. Frauenbund Olching gemeinsam mit Pastoralreferentin Verena Nette organisiert und gestaltet. Als Rundgang führte sie die Teilnehmenden zu drei Stationen. An jeder Station wurden Texte vorgelesen, die zum Nachdenken und Erinnern einluden und musikalisch mit Verena Röhrl an der Geige untermalt wurden.
An der letzten Station versammelten sich alle an der Sternenkinderstele. Dort wurden Rosen niedergelegt. – Jede Rose stand für ein Kind, für die Verbundenheit mit ihm und für die Liebe, die bleibt. Sie brachte zum Ausdruck, was oft schwer in Worte zu fassen ist: den Schmerz des Verlustes, die Liebe zu einem Kind, das man nicht aufwachsen sehen konnte und die tiefe Gewissheit, dass dieses Kind nicht vergessen ist.Die Atmosphäre war berührend. Es gab Raum für Trauer und Schmerz, aber auch für die Erinnerung an die Kinder und für die Liebe, die über ihren Tod hinausgeht, „Die Liebe hört niemals auf.“ 1 Kor13,8. Die Andacht machte spürbar, wie wertvoll es ist, einen Ort und einen gemeinsamen Moment der Erinnerung zu haben, an dem Trauer sein darf und ins Gebet gebracht werden kann.
Mit den niedergelegten Rosen blieb ein stilles Zeichen zurück – für die Sternenkinder, die für immer einen Platz in den Herzen ihrer Familien haben, und für die Liebe, die niemals ganz vergeht.
Bild: V. Nette
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