Ein Jahr nach seiner Inbetriebnahme blickt der Pflegestützpunkt im Landkreis Fürstenfeldbruck auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Die hohe Nachfrage nach den kostenlosen Beratungen zeigt, dass die im Landratsamt Fürstenfeldbruck angesiedelte Anlaufstelle sehr gut angenommen wird. Der nun von der Einrichtung vorgelegte Jahresbericht 2025 verdeutlich aber auch, dass der Informations- und Beratungsbedarf rund um Pflege, Vorsorge und Entlastungsangebote hoch ist. Der Jahresbericht kann unter www.lra-ffb.de/pflegestuetzpunkt/jahresberichte heruntergeladen werden.
Insgesamt wurden im Pflegestützpunkt im vergangenen Jahr 912 individuelle Beratungen für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Fürstenfeldbruck durchgeführt. Die häufigsten Anliegen betrafen die Klärung von Fragen zur häuslichen Pflege, Pflegebedürftigkeit und Pflegegrade, Pflegebegutachtung, Entlastungsbetrag nach § 45 b SGB XI für pflegende Angehörige, ergänzende Finanzierung außerhalb der Pflegeversicherung, vollstationäre Pflege, Wohnen im Alter, Hilfsmittel, Pflegehilfsmittel, Betreuungsrecht, das Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen, Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie Demenz und altersbedingte Erkrankungen.
Noch mehr Informationsangebote und Beratungen – auch zu Hause
Die größte Zielgruppe des Beratungsangebots stellen pflegende Angehörige dar. Darüber hinaus richten sich die Beratungen an pflegebedürftige Menschen aller Altersgruppen, Eltern von pflegebedürftigen Kindern, Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf sowie Bürgerinnen und Bürger, die frühzeitig Vorsorge treffen möchten.
Ein zentrales Anliegen des Pflegestützpunktes ist die verstärkte Information über Entlastungsangebote für pflegende Angehörige – wie beispielsweise zu den Tagespflegen im Landkreis sowie zu Themen der Pflege und rechtlichen Vorsorge.
In enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen des Sachbereichs Senioren, Inklusion, Pflege und Sozialplanung des Landratsamts Fürstenfeldbruck sind im Laufe des Jahres zusätzliche Informationsveranstaltungen, Fachtage und Vorträge geplant. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger niedrigschwellig zu erreichen und sie aktiv in ihre persönliche Vorsorgeplanung einzubinden.
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 – 12 Uhr, Montag und Dienstag von 13 – 15 Uhr und am Donnerstag von 13 – 18 Uhr. Neben der persönlichen Beratung vor Ort und telefonisch werden künftig verstärkt Hausbesuche sowie Videoberatungen angeboten. Diese Angebote ermöglichen eine flexible Unterstützung, insbesondere wenn Ratsuchende nicht mobil sind oder Angehörige weiter entfernt wohnen.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, bei Bedarf das Kontaktformular auf www.psp-ffb.de zu nutzen oder eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage kann es zu Verzögerungen bei der Terminvergabe oder Rückmeldung kommen. Das Beratungsangebot des Pflegestützpunkts ist für Ratsuchende kostenlos.
Seit Januar 2026 ist die bereits bestehende Zusammenarbeit mit den Fachstellen für pflegende Angehörige von Caritas und Germeringer Insel zusätzlich vertraglich abgesichert. So berät der Pflegestützpunkt einmal monatlich bei der Germeringer Insel (Terminvereinbarung über den Pflegestützpunkt).
Zudem bietet die Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritas Fürstenfeldbruck jeden ersten Dienstag im Monat Beratung rund um das Thema „pflegende Angehörige“ im Landratsamt Fürstenfeldbruck an (Terminvereinbarung unter 08141/3207-36).
Kontakt:
Anschrift: Landratsamt Fürstenfeldbruck, Münchner Straße 32, 82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141 / 519-7070
E-Mail: pflegestuetzpunkt@lra-ffb,de
Internet: www.psp-ffb.de
Quelle und viele weiteren aktuellen Infos unter https://www.lra-ffb.de/aktuelles/aktuelles/pflegestuetzpunkt-zieht-nach-einem-jahr-bilanz-und-weitet-beratungsangebot-aus













