Olchinger GRÜNE – Infostand am Samstag, 14.3.2026 10 -12 Uhr Nöscherplatz

Infostand der Olchinger GRÜNEN, Sa. 14.3.2026 10 – 12 Uhr, Nöscherplatz vor der Kirche

Kommen Sie gern vorbei und informieren sich über unsere Landratskandidatin, Ronja von Wurmb-Seibel und ihre Themen für den Landkreis!

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13 Antworten zu Olchinger GRÜNE – Infostand am Samstag, 14.3.2026 10 -12 Uhr Nöscherplatz

  1. Alfred Münch sagt:

    Ich lese diese ellenlangen Beiträge über eine durchaus eher nachrangige Thematik erst sehr verspätet und frage mich, was wollten die Urheber der Fragestellung damit erreichen?
    Es war wohl der Versuch, einer politischen Werbung etwas Unseriosität anzukleben.

    Mir ist in meinen vielen Wahlkämpfen nie in den Sinn gekommen, meine Partei-Zugehörigkeit zu verstecken.
    Aber davon komplett abgesehen, muss heute eingeräumt werden:
    Werblich hat die „Methode Ronja“ jedenfalls bewiesen, dass es erfolgreich sein kann, die Neugier der Wählerschaft anzustacheln, indem man mit der Werbung Fragen aufwirft.
    So kannte auch ich „Ronja“ vorher nicht, kenne sie bis heute nicht persönlich.
    Aber irgendwann haben wir uns in der Familie gefragt, wer da aus welchem Stall kommt und wirbt. Es wunderte auch mich als erfahrenes politisches Kampfross, dass ausgerechnet eine Grünen-Kandidatin ihre politische Heimat nicht offensiv darstellt.
    Aber im Nachhinein müssen wir alle als Konsumenten einer solchen Werbemethode – vielleicht sogar selbstkritisch ? – akzeptieren, dass damit – ohne jede politisch-inhaltlich wirkliche Hinterlassenschaft der Kandidatin – die Werbemethode selbst erfolgreicher war als die Darstellung einer über 18 Jahre währenden kommunalpolitischen Erfahrung eines erfolgreichen Bürgermeisters unserer Stadt. Deutlich über 40% in der Stichwahl – trotz solcher Debatten wie hier – belegen das ja.

    Für wen das nun welches Zeugnis ausstellt, das frage ich mich heute durchaus.
    Zeugnisempfänger*innen sind in diesem Falle sowohl die Kandidaten*innen und deren Werbemethoden als aber auch die Wähler*innen und deren Werbeempfänglichkeiten. Nicht im Falle Ronja, sondern in unserem viel entscheidenderen nationalen Umfeld besorgt mich das zutiefst.

  2. Dr. Tomas Bauer, Stadtrat in Olching sagt:

    Lieber Herr Haschke, konsequent bleiben! Wenn ein Privatmensch im Blog seinen Nachnamen nicht nennt, sehen Sie einen Verstoß gegen „die allgemeinen Umgangs- und Anstandsregeln“. Wenn eine Landrats-Kandidatin ihre politische Partei-Zugehörigkeit verdunkelt, halten Sie die Forderung nach Fairness und Ehrlichkeit für „überzogen“.

    • Athene sagt:

      Ein Beitrag zu den angeblichen „allgemeinen Umstands- und Anstandsregeln“:
      Quelle: Wikipedia
      Im Recht Deutschlands existiert mit § 19 Absatz 2 Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG) eine Vorschrift, die Dienstleistern vorschreibt, ihren Nutzern eine Pseudonymität im Internet zu ermöglichen und nur wenige Ausnahmen zulässt. Die Vorschrift lautet:
      „Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.“

  3. Dr. Tomas Bauer, Stadtrat in Olching sagt:

    Es ist eine Frage der Ehrlichkeit und der Fairness gegenüber dem Bürger, deutlich zu machen, welche Partei eine Kandidatin aufstellt, unterstützt und welcher Partei eine Kandidatin angehört. Ein Mitglied einer Partei, die allenthalben mehr Transparenz fordert, sollte als erste Transparenz üben. Auch gegenüber dem nur flüchtig lesenden Bürger!

    • Karl Haschke, SPD-Stadtrat sagt:

      In dieser Frage wird inzwischen mit Begriffen hantiert, die mir viel zu aufgeladen sind. Zudem steht ja mit der Infragestellung dieser Begriffe der Vorwurf der Unehrlichkeit und der Unfairness im Raum. Das ist völlig überzogen.

      Trotzdem – ein Altgedienter wie ich würde schon ein wenig damit fremdeln, ohne SPD-rot und (fast) nur mit Vornamen aufzuschlagen. Aber heute gehen die Jungen halt anders damit um. Im übrigen – so richtig neu ist auch das nicht: vor gut 50 Jahren hieß es „Willy kommt!“ Und das war gut so.

  4. GG sagt:

    Was Herrn Haschkes Kommentar betrifft: Dietmar T. hat dabei vollkommen recht: Es ist ein bekanntes rhetorisches Mittel, unbequeme Fragen durch Angriffe auf die Person zu entkräften, statt auf den Inhalt einzugehen. Herr Haschke, Sie sind Stadtrat der SPD und damit gewählter Volksvertreter. Wir sind die Bürgerinnen und Bürger, die Sie gewählt haben. Wir müssen uns nicht mit vollem Namen in einem öffentlichen Blog exponieren, um eine berechtigte Frage zu stellen.

    Die Frage bleibt übrigens unbeantwortet: Was halten Sie von Wahlkampfmaterial, das die Parteizugehörigkeit nicht offenlegt? Statt die Person hinter dem Kommentar zu hinterfragen, wäre eine inhaltliche Antwort eines Stadtrats der SPD deutlich angemessener.

    Und damit das klar ist: Ich habe bei der Wahl in Olching gerade deshalb die SPD gewählt, weil die Kandidatin zu ihren Wurzeln stand und weil ihr Name sowie ihre Partei von Anfang an klar erkennbar waren. Meine Kritik richtet sich also keineswegs gegen die SPD, sondern gegen das oben genannte Vorgehen der Kandidatin und in diesem konkreten Fall.

  5. Dietmar T. sagt:

    Guten Abend,

    zumindest meine Frau und ich wussten bis zum Erhalt der Briefwahlunterlagen nicht, dass Ronja von Wurmb-Seibel als Kandidatin von „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ antritt. Unseren Eltern, die ebenfalls im Landkreis Fürstenfeldbruck wohnen sowie weiteren Freunden und Bekannten ging es ähnlich – wir sind zunächst davon ausgegangen, dass es sich um eine parteiunabhängige Kandidatin handelt.

    Der Vorteil der Briefwahl ist, dass man sich die Unterlagen in Ruhe zu Hause ansehen kann. Im Wahllokal selbst kann so etwas in der kurzen Zeit / Hektik durchaus übersehen werden.

    Heute hatten wir zudem einen Flyer von Ronja von Wurmb-Seibel im Briefkasten. Auch dort ist der Hinweis auf „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ fast unsichtbar (ca. 1,25 mm / Millimeter) und ohne Logo am linken Rand platziert, während auf der Rückseite im längeren Text die Partei ebenfalls nicht erwähnt wird.

    Vor diesem Hintergrund kann ich gut nachvollziehen, dass bei manchen Wählerinnen und Wählern der Eindruck entsteht, die Parteizugehörigkeit („BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“) solle eher in den Hintergrund treten.

    Unabhängig davon bleibt für mich die grundsätzliche Frage: Sollte bei Wahlkampfmaterial nicht klar und deutlich transparent für Wählerinnen und Wähler erkennbar sein, für welche Partei eine Kandidatin oder ein Kandidat antritt?

  6. Knud Christian Wilden sagt:

    Guten Tag Herr Dietmar,

    Also ich hatte zu keiner Zeit Mühe zu erkennen, dass Frau von Wurmb-Seibel als Kandidatin der Grünen antritt. Ich erkenne auch nicht die unterstellte Notwendigkeit die Partei zu „verheimlichen“? Genausowenig wie ich einen Anlass des Vorwurfs von „elaborierten Daherschwatzen“(!) erkenne? Wieder ein echter Haschke!

  7. Maria Hartl sagt:

    Sehr geehrter Herr T.,
    mich erreichen von zahlreichen Freunden, Bekannten sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Olching genau die gleichen Fragen. Die Wählerinnen und Wähler haben den Eindruck, dass Die Grünen nicht vollens hinter ihrer Kandidatin stehen bzw. die Kandidatin der Meinung sein könnte, dass es ihr mehr schaden als nutzen könnte, wenn sie sich öffentlich den Grünen zuordnen lässt. Die Wählerinnen und Wähler haben insgesamt eher eine schlechte Meinung zu dieser Vorgehensweise.
    Mit freundlichen Grüßen
    Maria Hartl

  8. Dietmar T. sagt:

    Beim Betrachten der Wahlkampf-Plakate von „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ zur Unterstützung der Landratskandidatin Ronja von Wurmb-Seibel ist mir aufgefallen, dass auf den Plakaten kein Parteilogo erkennbar ist. Auch die farbliche Gestaltung weicht von den üblichen Parteifarben ab. Das wirft für mich grundsätzliche Fragen auf.

    Gerade bei Wahlen halte ich es für wichtig, dass für Wählerinnen und Wähler klar erkennbar ist, für welche Partei eine Kandidatin oder ein Kandidat antritt. Parteien stehen schließlich für Programme, politische Positionen und Werte.

    Wenn auf Wahlplakaten bewusst auf eine klare Parteikennzeichnung verzichtet wird und stattdessen ausschließlich die Person in den Vordergrund gestellt wird, mag das eine strategische Entscheidung im Wahlkampf sein. Gleichzeitig erschwert es aus meiner Sicht die politische Einordnung und damit eine transparente Entscheidungsgrundlage für die Wählerinnen und Wähler.

    Unabhängig davon, welche Partei betroffen ist, wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, wenn die Parteizugehörigkeit auf Wahlplakaten klar und sichtbar dargestellt wird. Schließlich werden solche Kampagnen in der Regel von Parteien organisiert und finanziert, sodass eine eindeutige Zuordnung auch aus Gründen der politischen Transparenz sinnvoll erscheint.

    • Karl Haschke, SPD-Stadtrat sagt:

      Ganz genau, lieber „T.“: Wer ist denn nun der zum Gaul gehörige „T.“?
      Elaboriert daherschwatzen ist das Eine, sich aber auch selbst an die von anderen geforderten allgemeinen Umgangs- und Anstandsregeln halten – das ist das Andere!

    • Dietmar T. sagt:

      Sehr geehrter Herr Haschke,

      als Stadtrat stehen Sie selbstverständlich in der Öffentlichkeit und treten daher mit Ihrem vollständigen Namen auf. Das ist auch gut und richtig so.

      Ich hingegen schreibe hier als ganz normaler Bürger ohne politisches Amt oder Parteifunktion. Daher halte ich es für legitim, meinen vollständigen Namen in einem öffentlichen Blog nicht zu veröffentlichen. Der Inhalt eines Arguments wird schließlich nicht dadurch richtiger oder falscher, dass der vollständige Name des Verfassers bekannt ist.

      Vielleicht wäre es daher sinnvoller, die Diskussion wieder auf die inhaltliche Ebene zu führen.

      Was halten denn Sie persönlich von derartigen Plakaten, Herr Haschke?

      Mich würde Ihre Einschätzung interessieren, ob eine solche Darstellung aus Ihrer Sicht ausreichend transparent für Wählerinnen und Wähler ist.

    • GG sagt:

      Als ich die Wahlplakate das erste Mal gesehen habe, habe ich mich gefragt: Ist das überhaupt rechtens? Ein Wahlkampf, bei dem die eigene Partei unsichtbar ist. So teile ich ihre Beobachtung vollständig. Transparenz ist eine Grundvoraussetzung demokratischer Wahl und die beginnt damit, dass Wählerinnen und Wähler auf den ersten Blick wissen, wen und was sie wählen.

      Es geht hier nicht darum, ob Ronja von Wurmb Seibel eine gute oder schlechte Kandidatin ist. Es geht um ein Prinzip. Wer sich zur Wahl stellt, steht zu seiner politischen Heimat oder er steht nicht dazu. Eine Partei im Kleingedruckten zu verstecken ist kein Zufall, das ist eine bewusste Entscheidung und das ausgerechnet von einer Kandidatin von den Grünen, einer Partei, die Transparenz und Offenheit sonst gerne als ihre Werte beansprucht.

      Es drängt sich der Eindruck auf, dass es sich um ein politisches Kalkül handelt. Wenn man Mitglied der Grünen ist, die eigene Parteizugehörigkeit aber gezielt verschweigt, macht dies die Angelegenheit nur noch schlimmer. Es erweckt den Eindruck, dass man die eigene politische Identität versteckt, um Wählerstimmen zu gewinnen.

      Mir stellt sich zwangsläufig die Frage, warum man dann nicht konsequenterweise als parteilose Einzelbewerberin antritt, statt sich hinter einem taktischen Manöver zu verbergen.

      Wer übrigens auf der Startseite oder in den eigentlichen Texten ihrer Website nach einem Hinweis auf die Grünen sucht, findet zwei Links zu externen Anbietern. Die Partei findet sich lediglich als Pflichtangabe versteckt im Impressum. Und dieses Muster zieht sich konsequent durch: Auch in ihrem aktuellen Einleitungstext zur Stichwahl fällt kein einziges Wort über ihre politische Heimat. Dort wird sogar explizit behauptet, die Stichwahl sei keine parteipolitische Wahl. Das macht das bewusste Verschweigen nur noch offensichtlicher und entpuppt sich als klassisches Eigentor.

      Auch auf Landkreisebene haben Parteizugehörigkeiten eine Bedeutung. Sie sagen etwas darüber aus, welche Werte, Netzwerke und Prioritäten eine Kandidatin mitbringt. Wer diese Information verschleiert, nimmt den Wählerinnen und Wählern die Grundlage für eine informierte Entscheidung.
      Ich finde: Wahlkampfmaterial sollte gesetzlich verpflichtet sein, die Parteizugehörigkeit klar und gut lesbar auszuweisen.

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