Kleider und Schuhe und …wieder überfüllt

Schon wieder ist der Altkleidercontainer voll. Und nicht nur voll – er quillt über. Tüten hängen heraus, Kleidung wird daneben abgelegt, und am Ende verteilt der Wind alles in der Umgebung. Die Frage stellt sich zum x-ten Mal: Wann ist ein Kleiderbehälter eigentlich wirklich „voll“ – und warum klappt es so oft nicht, das zu erkennen?

Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn die Klappe nicht mehr problemlos schließt oder bereits Kleidung herausragt, ist der Container voll. Dann gehört nichts mehr hinein. Trotzdem versuchen manche noch, weitere Säcke hineinzustopfen oder legen sie einfach daneben. Das führt dazu, dass Kleidung nass wird, verschmutzt oder gar nicht mehr verwertet werden kann.

Sind die Olchinger Bürger wirklich schwieriger als andere? Wahrscheinlich nicht. Aber offensichtlich fehlt manchmal das Bewusstsein dafür, dass ein überfüllter Container niemandem hilft – weder den Sammlern noch den Menschen, für die die Kleidung gedacht ist.

Die Lösung wäre eigentlich simpel: Wenn der Container voll ist, bitte den nächsten nutzen oder die Kleidung zu einem späteren Zeitpunkt bringen. Alternativ könnten zusätzliche Container oder häufigere Leerungen helfen. Doch ohne ein wenig Rücksicht und Aufmerksamkeit der Bürger wird auch das Problem immer wieder auftauchen.

Ein kleiner Blick – und ein kleines bisschen Geduld – würden schon viel verändern.

 

Foto und Bericht : Rainer Saalfeld

 

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