Sehr geehrter Herr Gigl

Sehr geehrter Herr Gigl,

wir fanden heute Ihre persönlich an uns adressierten Briefe vor.

Wir können Ihnen versichern, dass wir als mündige Bürger dieser Stadt diese Form der Wahlbeeinflussung nicht nötig haben!

Als Kandidat für das Bürgermeister-Amt sollten Sie außerdem der Umwelt zuliebe die Einsparung von Papier bevorzugen.

Mit freundlichen Grüßen

Familie Reisinger

E-Mail: eb-reisinger@gmx.de

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8 Antworten zu Sehr geehrter Herr Gigl

  1. Bea sagt:

    Um den Erhalt dieser Art Werbung zu vermeiden, kann man der Weitergabe der Anschrift beim Einwohnermeldeamt widersprechen.

  2. Reisinger sagt:

    Sehr geehrte Frau Hartl,

    gängige Praxis?
    Nein, noch nie von irgend einem Bewerber!
    Deswegen!

    • Maria Hartl sagt:

      Sehr geehrter Herr Reisinger, sehr wohl wird dieses Instrument genutzt, die Parteien bzw. Gruppierungen entscheiden es selbst. Die FO hat zum Beispiel alle Neuwähler angeschrieben! Beste Grüße Maria Hartl

  3. Marina Freudenstein (Stadträtin) sagt:

    Ich falle anscheinend nicht in die „Gruppen- bzw Jahrgangsauswahl“ der CSU Olching. Ich blieb von diesem Brief verschont: Keine junge Familie und unter 65 Jahre. Erlaubt ist nämlich nur eine „Jahrgangsauswahl“, andere Kennzeichen dürfen nicht selektiert werden (wie z.B. Geschlecht, Staatsangehörigkeit).
    Marina Freudenstein
    Stadträtin B90/DIE GRÜNEN

    • Alfred Münch sagt:

      Hallo Marina,
      meine Frau und ich fielen wohl unter die Auswahlkriterien der CSU und ihres Bürgermeister-Kandidaten.
      Wir bekamen beide, jeweils getrennt, im verschlossenen Brief via Postzustellung einen sehr allgemein gehaltenen und nichtssagenden Brief.
      Darin auf die konkreten Fragen zu den dringenden Aufgaben der Stadt, zu den Prioritätensetzungen eines Bürgermeister-Kandidaten, zu seiner Haltung in umstrittenen Themen wie z.B. der Stadtentwicklung, der Finanzlage-Bewertung der Stadt, zur Umgehungsplanung entlang dem Starzelbach usw. kein Wort.
      Da bewirbt sich einer um das Amt, der gleichzeitig mit der Nebelmaschine unterm Arm herumtänzelt???
      Warum wir den Brief bekamen, ist mir nur mäßig erklärlich!
      Aber es muss der CSU und dem Kandidaten schon gewaltig notwendig erscheinen, dass man seitens der CSU mit den dünnsten Argumentationen, dazu den größten Fotos mit den jeweils dicksten Ständern glaubt Werbung treiben zu müssen.
      Warten wir´s ab, ab die Olchinger*innen das gut finden.
      Bald wissen wir´s.
      Schönen Gruß
      Fred Münch

  4. Maria Hartl sagt:

    Noch als zusätzliche Information hier ein Link wo alles nachgelesen werden kann.
    https://www.datenschutz-bayern.de/datenschutzreform2018/aki28.html

  5. Maria Hartl sagt:

    Liebe Familie Reisinger, es ist gängige Praxis von allen Parteien und Gruppierungen auch in Olching, persönlich adressierte Briefe zu versenden. Egal, ob Jungwähler oder eben auch an Familien und Senioren. Diese Briefe dienen dazu, dass sich ein Kandidat vorstellt und über seine Ziele informiert. Danke für Ihr Verständnis.

    • Alfred Münch sagt:

      Guten Tag Frau Hartl,
      es war nach meinen ja nicht ganz geringen Erfahrungen bisher bestenfalls Praxis, dass gezielte thematische Einladungen zu Veranstaltungen per Brief z.B. an Vereine und Verbände sowie eingrenzbare Zielgruppen versandt wurden.
      Eine breite Allgemein-Versendung, die in diesem Falle – noch dazu nahezu inhaltsbefreit – im CSU-Auftrag durchgeführt wurde, können sich die allermeisten politischen Parteien und politischen Gruppen finanziell garnicht leisten, denke ich.
      Also sprechen Sie bitte ausschließlich für die CSU!!!
      Deren Werbeetat muss diesmal schier unerschöpflich sein , wenn man den Aufwand sieht, der getrieben wird.
      Der Finanzaufwand der bisherigen Werbekampagne steht im umgekehrten Verhältnis zu den konkreten politischen Aussagen.
      Die CSU und ihr Kandidat hätten der Bürgerschaft besser mal eine Leistungsbilanz – mein Vorschlag: ein Vergleich der CSU-Wahlaussagen 2020 zum bisher Erreichten – sowie eine wenigstens etwas konkrete Aussage zur Zukunft der Stadt gönnen können.
      Da war bisher nur „tote Hose“, dazu die Verweigerung jedweder Antwort auf explizite Fragen!
      Nur große Fotos auf den dicksten Ständern, diese platziert an jeder Ecke der Stadt, das ist Dünnbrettbohrerei, das ist Angeberei, das ist ein jämmerlicher Ausgleich für die Verweigerung konkreter Aussagen zu den Zukunftsfragen unserer Stadt!
      Freundlichst
      Alfred Münch

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