FFW FFB – Gemeinsame Eisrettungsübung am Pucher Meer

Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, führten die Feuerwehr und die Wasserwacht Fürstenfeldbruck am Pucher Meer eine gemeinsame Eisrettungsübung durch. Gerade bei Einsätzen auf Eis ist eine enge Zusammenarbeit entscheidend, da die Feuerwehr häufig als erste Einheit am Einsatzort eintrifft.

Angenommen wurde das Szenario einer ins Eis eingebrochenen Person. An drei Stationen trainierten die Einsatzkräfte der Brucker Feuerwehr unterschiedliche Rettungsmethoden.

Eisrettung mit der Steckleiter
Die Steckleiter wurde flach auf dem Eis ausgelegt, um das Gewicht großflächig zu verteilen und ein weiteres Einbrechen zu verhindern. Gesichert mit einer Leine näherte sich ein Retter der Einbruchstelle und zog die verunfallte Person über die Sprossen sicher aus dem Wasser.

Eisrettung mit dem Hochwasser-Schubboot
Hier kam das Hochwasser-Schubboot als stabile Arbeitsplattform zum Einsatz. Zwei Feuerwehrkräfte schoben das Boot kontrolliert zur Einsatzstelle, während zwei weitere die Aufnahme der Person übernahmen. Diese Methode ermöglicht eine sichere und besonders schonende Rettung.

Eisrettung mit der Drehleiter
Für spezielle Einsatzlagen auf kurzer Distanz wurde die Drehleiter eingesetzt. Zwei Einsatzkräfte nahmen die verunfallte Person direkt in den Korb auf und brachten sie sicher aus dem Gefahrenbereich. Die stabile Arbeitsplattform ermöglicht dabei eine kontrollierte und sichere Rettung.

Die Übung am Pucher Meer verdeutlichte erneut, wie wichtig das Zusammenspiel von Feuerwehr und Wasserwacht ist. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen maßgeblich dazu bei, die Sicherheit auf winterlichen Gewässern in unserer Region zu erhöhen.

 

 

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