Auf Grund der Aktualität des Thema „Leerstand in Olching “ stellen wir die Beiträge der Bürger gesondert ein

Antworten zu Infoveranstaltung – Leerstand in Olchings Einkaufsmeile

  1. Karl Haschke sagt:
  1. Juli 2025 um 1:23 Uhr (Bearbeiten)

Eha – da stimmt ja fast gar nix! Olchings „früherer Glanz“? Hoffentlich meint der Gewerbeverband damit nicht die Misthaufen, die früher in Reihe die Hauptstraße säumten…
Aber ganz im Ernst: Der erste Satz im Veranstaltungsbericht, der stimmt und findet deshalb auch meine volle Zustimmung. Dort sagt der Gewerbeverband, dass die landesweit und seit langem feststellbare schwierige Lage der Einzelhandelsgeschäfte „nun auch Olchings zentrale Einkaufsstraße erfasst (hat)“. Ja, stimmt, Olching steht nicht weit abseits auf einer Insel der Seligen, sondern ist mittendrin. Und hätte der Gewerbeverband auch noch gesagt, dass dies auf Entscheidungen von Konzernen (Rossmann, Edeka), Entscheidungen von Eigentümern (Hypo) usw. oder auch ganz profan auf Erreichen des Rentenalters beruht, dann wäre der Wahrheit genüge getan und der Bericht hätte beendet werden können.

Leider geht’s weiter und leider erschöpft sich der große Rest in zwar positiv konnotierten, aber leider leeren Worthülsen („koordiniertes Miteinander“) und in einer ganzen Reihe falscher unterschwelliger Vorwürfe (die Stadt kümmert sich angeblich nicht). Richtig ist, dass die Stadt alles (und vieles mehr), was der Gewerbeverband anmahnt, seit langem intensivst beackert, aber immer wieder an ökonomische oder rechtliche Grenzen stößt. Dies betrifft natürlich nicht nur Entscheidungen in Konzernzentralen, sondern auch die Eigentümer an der Hauptstraße. Gleiches gilt letztlich auch für das Konsumverhalten vieler Olchinger Bürgerinnen und Bürger.

Aber vielleicht hören wir ja demnächst vom Gewerbeverband mal so ‚was richtig konkretes, das nicht nur neu, sondern auch umsetzbar ist.

Karl Haschke
SPD-Stadtrat

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  1. KCW sagt:
  1. Juli 2025 um 15:06 Uhr (Bearbeiten)

In den neuen Ländern hat jedes Dorf einen Förderberater, der sich für entsprechende Mittel zur Gemeinde-/Stadtgestaltung und zur Ansiedlung / Erhalt von Gewerbe kümmert. Aber unser BGM hat vor lauter 90igsten Geburtstagen mit Fototermin für solche Nebensächlichkeiten keine Zeit – oder haben wir einen Förderberater? Das Gewerbe in der Haupt- und Feursstrasse wandert nicht ab – es implodiert. Wir haben kein einfaches „Zentrumsbild“, umso wichtiger, sich um unsere Gewerbetreibenden und deren Vermieter intensivst zu kümmern.

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    • Karl Haschke sagt:
  1. Juli 2025 um 1:33 Uhr (Bearbeiten)

Servus KCW (m/w/d),

schlechtreden, miesmachen, hetzen – das ist die allseits bekannte Methode der AfD. Von daher besteht wohl aller Grund, nicht unter dem Klarnamen, sondern unter „KCW“ im Trüben zu fischen.

Karl Haschke
SPD-Stadtrat

 

Sehr geehrter Herr Haschke,

na das ging ja wohl ordentlich daneben – sicherlich geschuldet der ungewöhnlichen Beitragsschreibezeit von 01.23 Uhr nachts (– ev. in Verbindung mit einem guten Roten?).

Von einem Genossen wegen einer positiven Erwähnung von funktionierenden Mechanismen in Orten der neuen Bundesländern sofort in die AFD-Ecke versetzt zu werden, ist Ausdruck der Hilflosigkeit der Sozialdemokraten in dieser Zeit. Sie schüren damit diese unsäglichen Rechtsaußen- und AFD – Aussagen, man dürfe „ in diesem Land ja nichts mehr sagen“! Wie ausgesprochen ungeschickt!

 

Gerne stelle ich mich Ihnen vor:

Das Kürzel KCW für meinen Namen Knud Christian Wilden (m) verwende ich seit Jahren – bis auf Ihre ohne bisherige Beanstandung – wie viele andere User auch Kürzel oder Nicknames verwenden . Ich bin seit kurzem überzeugtes Mitglied des Vereins „Für Olching“ und mit meiner Einstellung deutlich weiter von der AFD entfernt als Sie.

Früher war ich flammender Anhänger der SPD, allerdings zu Zeiten der „echten“ Sozialdemokraten wie Wehner, Brandt, Schmidt, als die SPD sowohl im Bund als auch in den Gemeinden ein Profil zeigte.

Schlimm finde ich an Ihrem nächtlichen Beitrag die Haltung, alles doch so weiter laufen zu lassen, man (die SPD) habe sich ja  redlich bemüht, aber höhere Mächte („die Konzerne“) hätten alles verhindert. Und der Gewerbeverband sei im Grunde nur ein Haufen „Schwätzer“. Was für ein ärmlicher Stil. (Die AFD macht sowas doch ganz gerne?) Bei der Veranstaltung des Gewerbeverbandes waren Sie gar nicht gesehen?

Ja, REWE war nicht umzustimmen, Hypo auch nicht. Aber im gleichen Atemzug leugnen sie die Mitverantwortung im Rathaus am Scheitern der Bemühungen, Rossmann mit der Aussicht auf Vergrößerung zu halten (was sehr wohl möglich gewesen wäre) oder das erwähnte Ärztezentrum zu etablieren (was ebenfalls möglich gewesen wäre)!

Sehr geehrter Herr Haschke,

ja, ich bin verärgert über die negative Entwicklung Olchings in den letzten Jahren unter einem Genossen als Bürgermeister, und ja, ich freue mich auf eine Ablösung nach der nächsten Wahl. Denn egal wer kommt, es kann nur besser werden. Und ich freue mich über das Engagement Olchinger Bürger für Ihre Stadt, sei es „Für Olching“, der Gewerbeverband, die Bürgerinitiative für die Paulusgrube usw.

Wollen Sie nicht auch etwas für unsere Stadt tun?

Herzlichst – Ihr Knud Christian Wilden

 

 

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7 Antworten zu Auf Grund der Aktualität des Thema „Leerstand in Olching “ stellen wir die Beiträge der Bürger gesondert ein

  1. Wilden sagt:

    Ui, der Wahlkampf hat begonnen – das erkennt man daran, das einige (auch ehemalige) Stadträte polemische Antworten auf 5 Monate alte Beiträge von Bürgern finden, denen sie Polemisieren vorwerfen! Entspricht das in etwa der Reaktionszeit auf Bürgerthemen im Rathaus?
    Herzlichst – Knud Christian Wilden

    • Alfred Münch sagt:

      Guten Tag Herr Wilden,
      machen Sie hier einen auf „Arme Wurst“??
      Was hat mein später Kommentar zum Thema mit den Menschen im Rathaus zu tun, die alle jeden Tag ihren Pflichten und ihrer Arbeit nachgehen und sich dafür offenbar von „Kommentatoren“ wie Ihnen auch noch anblödeln lassen müssen?
      Sollen die Bürger Sie und ihren politischen Anhang für solche Absonderungen etwa wählen?
      Wenn Sie sich abreagieren wollen, dann bitte an mir, nicht an den Bediensteten im Rathaus!!!

      Ich lese nicht täglich eifernd alle mir zugänglichen Texte, und die Ihren fallen mir, wenn Sie mir mal begegnen, nicht zwingend als sachkundig auf, eher von Vorbehalten und Vorurteilen sowie von unqualifizierten Vorhaltungen geprägt!

      Ein grundsätzlicher Sachverhalt wird auch nicht anders, wenn er einige Monate zurückliegend diskutiert wurde.
      Freundlichst
      Alfred Münch

    • Knud Wilden sagt:

      Guten Tag Herr Münch,
      Wieso sollte ich mich an ihnen abreagieren? Wer sind Sie? Wir kennen uns nicht, aber früher waren Sie wohl mal Stadtrat, oder?

      Herzlichst – KCW = Knud Christian Wurst

  2. Karl Haschke sagt:

    Genau: Traurige Helden der freien Marktwirtschaft! Da werden 70 Meter Leerstand gegenüber der Sparkasse im gleichen Topf verwurstet, wie die fehlgeschlagene Standortsuche des Orangenkönigs, das (nur scheinbar) fehlende Förderwesen der Stadt, die tatsächlich fehlende Postfiliale, die (vielleicht) nicht mehr gebührenfreie Bargeldabhebung, wegen der man Olching (leider?) verlassen muss. Und wer trägt nach Meinung der Mäkler, Miesmacher und Nörgler, die zumeist im Dunstkreis der Freien Wähler verortet werden können, die Schuld? Klar doch – Schuld sind immer die Olchinger Parteien, Verwaltung, Bürgermeister und Stadtrat, niemals aber Eigentumsverhältnisse, mangelnde Ertragsaussichten aufgrund veränderten Einkaufsverhaltens oder ganz einfach Geschäftsaufgabe aus Altersgründen…

    So kann man sich’s auch einfach machen; allerdings ist so eine Sichtweise nicht nur polemisch, sondern zusätzlich ideologiegetrieben!

    Karl Haschke
    SPD-Stadtrat

  3. Franz Hund sagt:

    Wie toll die Unterstützung der Stadt Olching funktioniert, kann man gut an der Suche nach einem neuen Standort für das Unternehmen „Orangenkönig“ sehen!
    Nichts hat die Stadt da erreicht zur Sicherung eines Gewerbebetriebes.
    Ja, das war zwar nicht in der Hauptstraße, zeigt aber wie effizient die Unterstützung aus dem Rathaus war. Aber man kann das ja einfach auf das noch bürokratischere Landratsamt abschieben…

    • Alfred Münch sagt:

      Was diskutiert Ihr Helden der freien Marktwirtschaft hier eigentlich?

      In unserer Wirtschaftsordnung hat der Staat, und dazu gehören die Kommunen natürlich mit ihren Verwaltungen gleichermaßen, ausschließlich die Funktion der Bereitstellung von Infrastruktur, die unternehmerischen Entscheidungen trifft jeder Unternehmer/jede Unternehmerin für sich, alle kleinen und alle großen Unternehmen.
      So entscheiden in Handelskonzernen die Konzernrichtlinien nach sehr sehr wirtschaftlich ausgeklügelten Mechanismen, wo sie sich wie an- oder absiedeln.
      So entscheidet jeder Immobilienbesitzer ganz autonom, wen er zu welchen Konditionen in seine Geschäftsräume lässt oder nicht,
      So entscheiden die Konsumenten ganz autonom, ob sie bestellen oder in ein örtliches Handelsgeschäft gehen und dieses mit einem Umsatz „beglücken“.
      Die Banken entscheiden ganz für sich, ob der Automatenservice oder die Kundenberatung am Desk sich noch lohnt.
      Niemand wird für eine Bargeldabhebung gezwungen, bei einer Bank im Nachbarort zu bleiben, und damit auf die Geldautomaten und die noch vorhandene Beratung der örtlich-regionalen Banken wie VR-Bank oder Sparkasse zu verzichten.
      Solche gesellschaftlichen Veränderungen zum Politikum zu machen, das heißt, an die Fundamente unserer Wirtschaftsordnung zu langen.
      Wer von den augenblicklichen Aufgeregten will denn eine Wirtschaft haben, deren An- / Absiedlungen von Behörden definiert wird?
      Was fehlt denn in Olching an Möglichkeiten zur Ansiedlung in der Hauptstraße wirklich?
      Doch offenkundig die vermutete Umsatzhöhe für diejenigen, die dort ein Geschäft eröffnen könnten.

      An wem liegt das, für Änderungen zu sorgen?
      Wirklich am Bürgermeister, oder vielleicht – Beispiel Marienhof – an der Attraktivität der (Privat)Immobilienlage,
      oder am Kundenverhalten des Umsatzes per Handy beim Lieferdienst usw.

      Hier wird ein Popanz aufgeblasen! Lasst das besser, denn die Brocken beim Zerreißen des politischen Heissluftballons flögen euch ganz persönlich um die Ohren!!! Es ist aller Mühen wert, sich für die Attraktivität Olchings einzusetzen.
      Es ist aber ein schräges Gehabe, hier so zu agieren, als hätte auch nur irgendein Kommunalpolitiker wirklich Einfluss auf die allgemeinen gesellschaftlichen Verhältnisse.
      Das hetzt nur gegen „die Politik“, dient damit denen, die auch dagegen hetzen, aber aus ganz anderen Gründen !

      Freundlichst
      Alfred Münch

  4. Rainer Saalfeld sagt:

    Dieses Förderwesen gehört zum Aufgabenbereich der Wirtschaftsförderung im Rathaus. Gibt es also schon. Es fehlt am Gestaltungswillen und an einem Gesamtplan. Zur Zeit liegt alles auf Eis, man verliert sich in Einzelaktionen, gaukelt sich damit selbst und der Öffentlichkeit einen Eifer vor, der nur schöne Seifenblasen produziert, die bekanntlich sich in Luft auflösen. Hier muss ein Ruck durch Olching gehen! Es muss ein zentrales Thema im Wahlkampf sein. Die nächste Wahl muss eine Wende bringen. Ansonsten versinkt Olching im Mehltau der Selbstbeweihräucherung.
    Ewald Zachmann

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