Feuerwerksreste auf einem Feldweg zu Silvester 2025/2026
Zu Silvester 2025/2026 wurde auf einem abgelegenen Feldweg ein ungewöhnlicher Anblick entdeckt: Zahlreiche Reste von Feuerwerkskörpern standen fein säuberlich gesammelt in einer Tragetasche am Wegesrand. Leere Batterien, Raketenhülsen und Verpackungen – offenbar nach dem Abbrennen bewusst eingesammelt, aber dann einfach in der Natur abgestellt.
Auf den ersten Blick wirkt es fast vorbildlich: Jemand hat sich die Mühe gemacht, den Müll zusammenzutragen, anstatt ihn großflächig liegen zu lassen. Doch genau hier liegt das Problem. Die Tragetasche wurde nicht mitgenommen oder fachgerecht entsorgt, sondern blieb auf dem Feldweg zurück – mitten in einer Umgebung, die eigentlich Ruhe, Erholung und Natur bieten soll.
Feuerwerksreste bestehen oft aus Karton, Plastik und teilweise auch Rückständen von Schwarzpulver oder anderen Chemikalien. Sie gehören nicht in die Landschaft, sondern in den Restmüll oder zu entsprechenden Sammelstellen. Gerade Feldwege werden regelmäßig von Landwirten, Spaziergängern und Tieren genutzt. Zurückgelassener Müll kann hier nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch eine echte Gefahr darstellen.
Der Fund zeigt ein typisches Silvester-Dilemma: Der Wille zur Ordnung ist da, aber die Verantwortung endet zu früh. Umweltbewusstsein bedeutet nicht nur, den Müll zusammenzusammeln – sondern ihn auch dorthin zu bringen, wo er hingehört.
Vielleicht ist dieser Anblick eine gute Erinnerung für kommende Jahre: Wer feiert, übernimmt Verantwortung. Und die hört nicht beim letzten Knall auf.
Fotos und Textbeitrag : Rainer Saalfeld















