Teil II: Friedhof Esting „4 Jahre nach der Bürgerversammlung“

Teil II: Friedhof Esting „4 Jahre nach der Bürgerversammlung“

„Vor vier Jahren bei der Bürgerversammlung in Esting waren die 120 Anwesenden aufgebracht und machten ihrem Unmut Luft“ erinnert sich CSU-Fraktionssprecher Dr. Tomas Bauer. Bei einem Rundgang auf dem Estinger Friedhof haben wir festgestellt, dass nichts von dem was damals versprochen wurde, eingelöst worden ist. „Unser Friedhof in Esting ist in einem ungepflegtem und lieblosen Zustand, kein würdiger Ort für das Andenken an unsere Verstorbenen!“ ärgert sich Stadtrat Lorenz Widmann. Das Unkraut sprießt mehr denn je und die Plätze der aufgelassenen Gräber sind unansehnlich. „Vieles wäre schnell zu beheben wie z. B. das Eingangstor das sich nicht schließen lässt, oder auch der Maschendrahtzaun der weghängt“ meint Maxmimilian Gigl „aber man muss es eben einfach mal tun“. Aus den Brunnen spritzt beim Aufdrehen der Wasserhähne das Wasser in alle Richtungen und die Holztüren des Leichenschauhauses können einen Anstrich vertragen. Nachdem die Zusagen des Bürgermeisters keine Wirkung gezeigt haben, wird die CSU Fraktion, wie bereits beim alten Friedhof in Olching geschehen, einen Antrag in den Stadtrat einbringen wo entsprechende Pflegemaßnahmen gefordert werden. Maximilian Gigl reicht das allein aber nicht. Er hält auch Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen in Esting für notwendig. „Wir werden eine Urnenwand, die Umgestaltung des Containerplatzes und das Sanieren der Friedhofsmauer in diesem Antrag fordern“ teilte er mit.

Olching, den 14.05.2019
Dr. Tomas Bauer
Fraktionssprecher der CSU Stadtratsfraktion

 

Dieser Beitrag wurde unter Olching abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Teil II: Friedhof Esting „4 Jahre nach der Bürgerversammlung“

  1. Alfred Münch sagt:

    Gute Frau Huber,

    auch ich finde es durchaus nicht falsch, wenn berechtigte Anliegen in Stadtratsanträge münden.
    So haben wir das zum alten und zum Parkfriedhof getan, nachdem andere 10 Jahre lang genöhlt haben und Unterschriften sammelten, aber nie die Dinge vorwärts trieben. Wäre das nicht auch für den Friedhof Esting der richtige Weg?
    Warum mit teils unhaltbaren Anwürfen nun diese CSU-Attacken auf Verwaltung und Bürgermeister?
    Wohl doch wirklich nur, weil man den Kommunalwahlkampf für sich eröffnet hat.
    Und es ist auch ohne Brille erkennbar, dass hier das alte Rezept angewendet werden soll, die Ortsteile gegeneinander aufzubringen . Dies nach dem Muster: Die anderen werden bevorzugt, ihr werdet benachteiligt. Das ist purer Unfug!!!
    Das Zerrbild wirkt leider fast immer, wenn dem nicht widersprochen wird.

  2. Huber Anna sagt:

    Als Estingerin finde ich den Eintrag beschämend und pietätlos. Wenn ich die Leute anschaue die in die St. Stephanus Kirche kommen, oder ehemalige Gemeinderatsmitglieder auf ihrem letzten Weg auf dem Estinger Friedhof begleiten, dann sind das fast ausschließlich CSU Gemeinderäte. Herrn Münch habe ich auf dem Estinger Friedhof noch nie gesehen. Ich bin dankbar dafür, dass die jahrelangen Hinweise nun endlich in einem Antrag eingereicht wurden.

  3. Alfred Münch sagt:

    Schön, dass der bevorstehende Wahlkampf die CSU-Kollegen bewegt hat, mal wieder auf dem Estinger Freidhof vorbeizuschaun, um zu sehen, was verbesserungswürdig wäre. Die letzten vier Jahre war ja offenbar keiner dort, um mal nachzusehen, ob und was man tun kann oder was aussteht.
    Dann wäre in den fast wöchentlichen Sitzungen im Stadtrat oder seinen Ausschüssen auch Gelegenheit zum Anregen und Einfordern gewesen. Allerdings wäre das außerhalb des anlaufenden Wahlkampfes und ohne Vorwürfe an Bürgermeister und Verwaltung, also ohne politischen Zirkus, geschehen.
    Mit kleinteiligem Zirkus wird das nun wohl noch bis in den März 2020 weitergehen, bis die Kommunalwahlen rum sind.
    Fünf Jahre gedümpelt, nun aufgewacht!??

    Letztes Beispiel: Bgm. Magg ordnet auf meine Anfrage hin nach kurzer interner Abstimmung an, dass am alten und am Parkfriedhof Behindertenparkplätze eingerichtet werden sollen. Wochen später verkündet der CSU-Verkehrsreferent, dass er einen Antrag / eine Anfrage im Stadtrat stellen wird, dass dort Behindertenparkplätze eingerichtet werden sollen.
    Ich hatte in dieser Sache auf öffentliches Brimborium verzichtet, sondern einfach nur das Erledigen angeregt, was dann auch umgehend eingeleitet wurde.
    Brauchte der CSU-Kollege dazu erst die Info aus dem Ordnungsamt, dass da was gemacht werde???
    Oder hat sein „großer Vorsitzender“ davon Wind bekommen und ihm das nachdrücklich ans Herz gelegt???

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.