Kommunalpolitischer Endspurt 2019: Wir haben viel erreicht und noch viel vor: Zum Beispiel unsere Friedhöfe

Friedhöfe dienen der Erinnerung an die Verstorbenen. Die Verbundenheit mit ihnen stiftet auch Verbundenheit zu unserer Stadt. Deren Geschichte begegnet dem Besucher in den Grabmalen. So ist der Friedhof nicht nur ein Ort der Stille, sondern auch ein Platz der Begegnung und der kulturellen Bereicherung. Dem muss er in Gestaltung und Pflege entsprechen.

Seit über zehn Jahren setzt sich die CSU für eine bessere Gestaltung und bessere Pflege unserer Friedhöfe ein. Erfolgreich hatten wir eine Unterschriftenaktion gestartet, die den nötigen Handlungsdruck aufbaute, sodass der Stadtrat eine Umgestaltung des alten Friedhofes in Olching beschloss. Die ist zum großen Teil umgesetzt.

Aber Beton allein reicht nicht. Was nach wie vor fehlt ist eine echte Pflege, insbesondere zwischen den Gräbern und dort, wo der alte Friedhof schrittweise in einen Park umgewandelt werden soll. Die Beseitigung des Unkrauts ist ein Minimum, eine angemessene Bepflanzung notwendig.

Der Friedhof in Esting braucht keine grundlegende Umgestaltung, aber eine bessere Pflege! Der Abfallplatz ist zu ordnen, die Friedhofsmauer zu sanieren. In Zukunft sollen auch in Esting Urnenbestattungen in speziellen Anlagen möglich sein. Dazu braucht es ein gestalterisches Konzept, das zurückhaltend den besonderen Charakter des Estinger Dorffriedhofes rund um die historische Kirche wahrt.

Auf Antrag der CSU hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, eine Vorlage zu erstellen. Wir bleiben dran!

Josef Neumaier                                                          Lorenz Widmann

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1 Antwort zu Kommunalpolitischer Endspurt 2019: Wir haben viel erreicht und noch viel vor: Zum Beispiel unsere Friedhöfe

  1. Alfred Münch sagt:

    Ich mag sie ja beide, unsere zwei Olchinger noch tätigen Landwirte, die diese Erklärung unterzeichnet haben. Sie sind im menschlichen Umgang, ganz im Gegensatz zu ihrem Fraktionsvorsitzenden Dr.B. , kollegiale Kerle, mit denen man vernünftig reden kann und die keinerlei „Verkniffenheit“ oder Machtprotzerei zelebrieren.
    Im Rahmen des Wahlkampfmarathons, den die CSU Olching dieses Mal anscheinend an den Tag legen muss, bemühen sie nun schon das 2.Mal die Friedhofspflege und den mittlerweile erfolgten Ausbau des ersten Abschnittes am alten Friedhof Olching. Das alles sei ein Ergebnis von Unterschriftenaktionen, die die CSU (wohl in grauer Vorzeit mal ?) durchgeführt habe.
    Wenn der CSU in ihrem Bemühen um Tätigkeitsnachweise nicht mehr einfällt, als solche Beispiele, dann wird´s dürftig. Unterschriften auf der Straße zu sammeln, ist eine Sache. Die erforderlichen Anträge im Stadtrat zu stellen, wäre der erforderliche Schritt gewesen, um die Dinge weiter zu bringen. Denn eine Stadtverwaltung kann nicht ohne Geld im Haushalt mit einer Planung oder gar mit Baumaßnahmen beginnen.
    Das alles habe aber ich veranlasst, nachdem wir mit zahlreichen BürgernInnen eine mehrstündige Begehung, dann eine sehr engagierte Versammlung im Kolpingsaal, sowie Monate vorher bereits Testarbeiten durch den Bauhof zur Entfernung alter Grabsteinsockel in Gang gesetzt hatten. Erst wenn die aus den aufgelassenen Gräbern raus sind, können die Stadtgärtner die Flächen einigermaßen eben pflegen. Daneben wurden umfangreiche Heckenpflegen usw. vom städt. Bauhof erledigt, der nun wirklich völlig zu Unrecht von der CSU angegriffen wird für seine Arbeiten.
    Das wissen sicher auch unsere CSU-Landwirte in ihrem Bemühen, fremde Lorbeeren an den Hut der CSU-Fraktion zu heften.
    Das wird nicht so sehr weit helfen, denn jedes Mal, wenn sie mit dem Thema kommen, werde ich sie daran erinnern, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind. Besser wäre es aus meiner Sicht, sich miteinander zu freuen, dass ein erster Bauabschnitt der Umwandlung des alten Friedhofs zu einem Parkfriedhof im Herzen Olchings gelungen ist, dem ein zweiter Bauabschnitt folgen wird.
    Dazu sind im kommenden Haushalt die Gelder bereit zu stellen, und die CSU darf dann beweisen, dass sie auf dem erfolgreich eingeschlagenen Wege weiter bereit ist mitzugehen.
    Dann soll sie um Himmels Willen auch ihren Anteil an Lorbeeren verlangen, wenn sie so gierig danach sind.
    Es geht aber eigentlich um die Stadt, in der sich unsere BürgerInnen wohlfühlen sollen, und weniger um Lorbeergerangel, oder?
    Zumal, wenn es so verkrampft wirkt wie dieser CSU-Dauerwahlkampf unter der Fuchtel ihres „großen Dirigenten Dr. B. “

    gez. Alfred Münch
    Mitglied des Stadtrats Olching (SPD)
    Referent für Stadtentwicklung, Umwelt, Energie und Klimaschutz

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